{"id":575,"date":"2011-12-05T19:31:05","date_gmt":"2011-12-05T19:31:05","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=575"},"modified":"2014-04-18T05:16:29","modified_gmt":"2014-04-18T05:16:29","slug":"martin-karl-theodor-sedlatzek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/575\/martin-karl-theodor-sedlatzek","title":{"rendered":"Martin Karl Theodor Sedlatzek"},"content":{"rendered":"<p><strong>Oels, Schlesien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Martin-Karl-Theodor-Sedlatzek.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-132\" title=\"Martin Karl Theodor Sedlatzek\" alt=\"mormon deutsch martin karl theodor sedlatzek\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Martin-Karl-Theodor-Sedlatzek.jpg\" width=\"200\" height=\"262\" \/><\/a>Mein Name ist Martin Karl Theodor Sedlatzek. <\/strong>Geboren bin ich am 26. August 1929. Mein Vater hie\u00df Josef Sedlatzek, meine Mutter Elisabeth, geborene Schlappa. Ich bin in Oels [jetzt Ole\u015bnica], drei\u00dfig Kilometer \u00f6stlich von Breslau, gro\u00df geworden, zur Schule gegangen und 1944 von Oels weg gegangen zu einer Ausbildung an ein Lehrerbildungsinstitut. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nichts von der Kirche. Aber es gab eine Gruppe Heiligen der Letzten Tage, die in Oels existierte, und wahrscheinlich zur Gemeinde Breslau geh\u00f6rte. Ein junger Bruder dieser Gruppe \u2013 Gustav Hirsch \u2013 ging ich mir gemeinsam in die Grundschule, aber ich wusste damals nicht, dass er ein Mitglied unserer Kirche war. Ich wusste also nichts von der Kirche zu diesem Zeitpunkt.<\/p>\n<p>Die Kindheit war, wie es \u00fcblich war, im Reich des Adolf Hitler. Mit zehn Jahren das uniformierten Jungvolk, und ab 14 die Hitlerjugend. Ich war \u00fcberall dabei. Ich war von meinen Eltern her Katholik. 1944 bin ich das letzte Mal im Dezember zu meiner Mutter nach Oels, in den Urlaub gefahren. Weihnachten 1944. Meine Eltern waren bereits seit 1937 geschieden. Ich hatte \u2013 nicht aus Gr\u00fcnden der Genealogie, sondern wie es damals \u00fcblich war, einen Nachweis der arischen Abstammung \u2013 einen Ahnenpass. Mit diesem Ahnenpass habe ich mich bem\u00fcht, an allen m\u00f6glichen Stellen Urkunden einzuholen, Ausk\u00fcnfte von Standes\u00e4mtern und von Kirchen\u00e4mtern. 1944 zu Weihnachten waren die ersten Antworten da. Ich habe das \u00fcbertragen in dieses Stammbuch und musste dann wieder zur\u00fcck an meine Schule in Liebenthal [jetzt Lubomierz] Kreis L\u00f6wenberg.<!--more--><\/p>\n<p>Ich bekam dann Mitte, Januar eine Karte. Meine Mutter war bereits aus Oels vertrieben worden mit zwei Koffern in der Hand, das war alles. Ich hatte keine Geschwister, ich war der einzige Sohn aus dieser Ehe. Ich habe mich mit meinen Eltern sehr gut verstanden, mit beiden. Meine Mutter wurde sp\u00e4ter auch noch hier Mitglied der Kirche. Ich habe dann dort von Liebenthal aus einen Auftrag bekommen und sollte als Kurier nach Liegnitz an irgendeine Parteistelle eine zu Botschaft bringen. Das habe ich genutzt, um zu meiner Mutter zu gehen und nicht mehr an die Schule zur\u00fcck zu kehren. Die war sowieso aufgel\u00f6st worden. Alle \u00fcber sechzehn waren sofort als Soldaten eingezogen worden, die andern wurden nach Hause geschickt und ich konnte ja nicht mehr nach Hause, da waren die Russen schon. Ich bin also dann, im Februar muss das gewesen sein, nach Luftangriffen in Liegnitz, russische Angriffe, und bin von dort nach dem B\u00f6hmerwald evakuiert worden. Das hei\u00dft, ich durfte mich gar nicht blicken lassen, das war ein Transport mit alten Frauen, Kindern und S\u00e4uglingen. Das wurde transportiert im Februar 1945 auf offenen G\u00fcterwagen, mit denen Baumst\u00e4mme transportiert wurden, damit wurden diese alten Menschen, jungen Menschen und Kleinkinder durch die Tschechoslowakei \u00fcber Prag in den B\u00f6hmerwald transportiert.<\/p>\n<p>Ich bin dort hingekommen, in ein ganz kleines Dorf und wurde dort sofort mit f\u00fcnfzehn eineinhalb Jahren zu einer Musterung geholt. Alle Jungen wurden zur Musterung geholt, egal ob sie Fl\u00fcchtlinge waren oder auch Einheimische. Dort wurden alle, die zu dieser Musterung erschienen waren, als sogenannt KV geschrieben, nach der Untersuchung, das hie\u00df kriegsverwendungsf\u00e4hig. Diese Musterungskommission bestand aus drei \u00c4rzten und vier oder f\u00fcnf SS Offizieren. Das Ende vom Lied bei der Musterung war jeder von diesen Jugendlichen war gesund, kriegsverwendungsf\u00e4hig und zur Waffen SS nach Prag, am n\u00e4chsten Tag. Nun hatte ich aber etwas getan, was in der Schule in Liebenthal dazu geh\u00f6rte: wir wurden damals alle Kriegsfreiwillige und Offiziersbewerber.<\/p>\n<p>Da ich bei der Flieger-Hitler Jugend war, Segelflug geflogen, hatte ich einen Annahmeschein Offiziersbewerber Luftwaffe. Und bei dieser Musterungskommission sa\u00df ein Luftwaffenmajor und der hat mich an Hand dieser Best\u00e4tigung aus der SS Gruppe herausholen k\u00f6nnen und ich musste am n\u00e4chsten Tag zu einer Fliegertauglichkeitspr\u00fcfung nach Flugplatz Mallersricht bei Weiden. Als ich wieder zur\u00fcckkam, waren die andern nat\u00fcrlich alle weg. Dann wurden alle jungen Schlesier von der damaligen Hitlerjugend zur\u00fcckgeholt. Ich musste also \u00fcber die Hitlerjugend zur\u00fcck nach Schlesien und wurde im Glatzer Kessel ausgebildet. Wir sollten die Heimat retten. Ich bin dort also mit f\u00fcnfzehn ein halb Jahren in Habelschwerdt ausgebildet worden, vierzehn Tage oder drei Wochen, mit Maschinenpistole und Panzerfaust. Dann sollten wir als Werwolfgruppen untertauchen.<\/p>\n<p>Dazu kam es aber nicht mehr, weil die Einheiten der Deutschen Wehrmacht den Glatzer Kessel (Gebiet des Riesengebirges) ger\u00e4umt haben. Wir haben uns dem angeschlossen. Das hei\u00dft, wir, das war eine kleine Gruppe, gemeinsam f\u00fcnf oder sechs Mann, wir waren an so einer Unterf\u00fchrerausbildung beteiligt, getrennt von dem gro\u00dfen Lager. Wir geh\u00f6rten jetzt pl\u00f6tzlich zu einer Deutschen Wehrmachtseinheit. Wir sind dann dort \u00fcber das Gebirge und in Nachod, der ersten tschechischen Stadt, habe ich einiges erlebt, \u00fcber das ich nicht gern sprechen m\u00f6chte. Sie m\u00fcssen davon ausgehen, jeder Tscheche hatte damals zu diesem Zeitpunkt eine Waffe, wir mussten ja alles abgeben. Ein Jeder hatte eine Pistole oder ein Gewehr mit Munition dazu. Es wurde also in diese gefangene Kolonne von den Seitenstra\u00dfen manchmal hereingeschossen. Es wurde oft kontrolliert nach dem SS Zeichen. Wer zur SS geh\u00f6rte, der hatte ja diese Kennzeichnung. Wenn sie da einen gefunden haben, den konnten wir gleich abschreiben. Danach wurden wir \u00fcbernommen von einer Studentengruppe aus Prag mit ihren Professoren.<\/p>\n<p>Die haben damals als tschechische Milizeinheiten und deutsche Gefangene weiter gef\u00fchrt bis ins Gefangenenlager und gegen ihre eigenen Leute vorgegangen. Sonst h\u00e4tten sie uns unterwegs vielleicht einige Male gelyncht. Wir kamen dann jedenfalls in ein Gefangenenlager in Lumitz, das liegt zwischen K\u00f6niggr\u00e4tz und Prag. Warum das geschah? Das ist mein erstes Zeugnis. Damals wusste ich noch nichts von der Kirche. Eines Tages haben die Russen, nachdem sie ihren Vormarsch gegen\u00fcber den Amerikanern beendet hatten und die sich getroffen hatten, von Ost und West. Jeder wollte ja auf ihr Gebiet, haben die Russen diese Gebiet \u00fcbernommen. Der Lagerkommandant war ein alter russischer Offizier, ein alter Zarewitsch, mit Zwiebelbart und allem, und diesem Mann habe ich zu verdanken, dass ich aus diesem Gefangenenlager heraus kam. Er hat eines Tages, uns f\u00fcnf junge M\u00e4nner und zwei ganz uralte, die kaum mehr krauchen konnten, bei einem neuen Appell aus dem Lager herausgenommen und hat uns mit in einen Wagen gesetzt, in einen Zug nach Sudetenland, nach Reichenbach. \u00dcbrigens die Verpflegung in diesem Gefangenenlager sah so aus: Fr\u00fchmorgens gab es ein St\u00fcckchen Brot, in der Gr\u00f6\u00dfe eines Tortenst\u00fcckes und wenn sie Gl\u00fcck hatten, konnten sie bis neun Uhr einen Schluck Wasser kriegen, aber erst kamen die Kranken und alle die anderen dran.<\/p>\n<p>Wir sind nicht weit gekommen mit diesem Zug, da hatten uns die Partisanen wieder kassiert und am n\u00e4chsten Morgen fanden wir uns wieder in diesem Gefangenenlager. Dort gab es nat\u00fcrlich einen t\u00fcchtigen Aufruhr zwischen diesen H\u00e4uptling von diesen Partisanen und dem Lagerkommandanten. Darauf hin hat er uns dann mit einer Gruppe russischer Soldaten, mit einem Sergeant noch einmal in den Zug gesetzt und die haben in Reichenbach, im Vogtland, gesagt: \u201cDawei, haut ab\u201c. Da bin ich noch gemeinsam mit einem anderen dann das ganze Sudetenland, den ganzen Erzgebirgskamm bis in diesen Ort In B\u00f6hmerwald. Dort habe ich gerade noch meine Mutter angetroffen. Am n\u00e4chsten Tag wurden die Reichsdeutschen alle aus diesem Gebiet herausgeworfen. Die Sudetendeutschen folgten erst ein Jahr sp\u00e4ter. Ich habe dann mit meiner Mutter versucht, nach Schlesien zur\u00fcck zu kommen. Wir haben den Zug \u00fcber Bayern genommen, woran ich eine schlechte Erinnerung habe. Zum Teil Bayerische Leute. Wir hatten ja nicht zu essen. Die Frauen sind betteln gegangen. Wir wurden von Ort zu Ort weiter gereicht. Die waren froh, wenn sie so eine Fl\u00fcchtlingsgruppe wieder los hatten. Dann haben die Frauen versucht, was zu essen. Es gab bayerische Leute, die gut waren. Es gab solche, die gesagt haben: \u201eIhr Preissen, Saupreissen geht zu euerm Hitler\u201c.<\/p>\n<p>Wir sind dann \u00fcber Bayreuth, dort lagen wir eine Zeit, auch in Hof lagen wir eine Zeit nach Th\u00fcringen gekommen und dann nach Sachsen gekommen. In eine gro\u00dfe Scheune, dort haben wir gelagert, gehaust. Dort mussten die Frauen t\u00e4glich am B\u00fcrgermeisteramt Lebensmittelkarten abholen immer nur f\u00fcr einen Tag. Dort habe ich die erste Bekanntschaft mit einem Amerikaner gehabt, im Egertal auf meiner Flucht vom Gefangenenlager her, die war nicht besonders gut. Ich habe damals etwas Englisch gelernt im Unterricht, in der Lehrerbildungsanstalt. Ich habe keine gute Erinnerung an den ersten amerikanischen Soldaten, den ich da sah, der an einer Wegekr\u00fcmmung lehnte und sein Kaugummi gekaut hat. Er hat uns zur\u00fcck geschickt, ist \u00fcberhaupt nicht auf uns eingegangen. Auf der Gegenseite des Egers lagen Fl\u00fcchtlingstrecks, Leute mit Wagen, mit Handkarren, mit allem, was so war. Und da sind wir zur\u00fcck. Wir zwei sind dann \u00fcber den Gebirgskamm oben doch in den Bereich der Amerikaner gekommen. Zu dem Zeitpunkt, als ich dann hier war, in Sachsen in Th\u00fcringen, waren die Amerikanischen Truppen hier noch Besatzer. Wir kamen von dort, weil uns gesagt wurde, es hat keinen Zweck weiter nach Osten zu gehen. In G\u00f6rlitz ist die Grenze gesperrt, es kommt kein Deutscher mehr nach Polen hinein. Daraufhin haben wir dann, von dort ins Vogtland in ein Auffanglager gekommen nach Ellefeld. Dort das Gleiche, ein riesen Tanzsaal, Stroh, Massenquartiere. Dort haben wir bis Anfang Oktober 1945 gehaust, m\u00f6chte ich sagen.<\/p>\n<p>Dann wurde dieses Lager aufgel\u00f6st. Wir wurden mit G\u00fcterwagen der Deutschen Reichsbahn, damals, nach Kreis Eisenach geschafft, ins Rh\u00f6ngebirge. Dort wurden wir aufgeteilt, auf die einzelnen Geh\u00f6fte. Meine Mutter und ich, wir kamen auch in ein solches Geh\u00f6ft. Dort wurden wir dann als Junge auch die jungen Leute der Gemeinde, nicht nur die Fl\u00fcchtlinge, verpflichtet, als Reparationsleistung f\u00fcr die Russen maschinen abzubauen im damals modernsten Flugmotorenwerk in Trenkelhof bei Eisenach. Dort mussten wir die ganzen modernen Maschinen abbauen, die f\u00fcr den Flugmotorenbedarf gebraucht wurden und die wurden von dort nach Russland abtransportiert. Da hie\u00df es, es geht weiter nach Osten Betriebe abbauen. Da gab es nur eine M\u00f6glichkeit, du hattest eine Lehrstelle oder etwas. Jedes Mal, wenn wir dann zur\u00fcck kamen mit dem Auto, Holzgaser LKW offen im Winter, mit Holzgas betrieben, da war ein Elektrogesch\u00e4ft in diesem Ort. Da bin ich eines Tages hinein und habe gefragt, ob er einen Lehrling braucht. Und er hat mich angenommen. Damit war ich von dieser Gruppe weg, obwohl das dann nicht so weiter ging. Die kamen alle wieder nach Hause. Damit lernte ich Elektriker und habe nach drei Jahren meinen Gesellenbrief gemacht, hatte Gl\u00fcck, habe mit sehr gut abgeschlossen. Mein Meister hat geguckt, als ich zeitiger kam, wie geplant, er hat gedacht, ich w\u00e4re durchgefallen, Meine ganze Verwandtschaft war in Westdeutschland. Die haben geschrieben, nachdem sie unsere Adresse hatten, kommt doch zu uns, am besten ihr habt einen Grund, zum Beispiel Wismut, Erzbergbau.<\/p>\n<p>Ich kam dann darauf hin hier nach Eger-Aslau, um bei dem Wismut im Bereich Aue im Erzgebirge unter Tage zu arbeiten. Ich wohnte in dem Haus gegen\u00fcber und in diesem Haus wohnte meine Frau, damals knapp siebzehn Jahre alt. Ich wollte ein halbes Jahr hier bleiben und dann mit meiner Mutter nach dem Westen. Ich bin heute noch hier. Denn dieses junge M\u00e4dchen hier habe ich kennengelernt und sie hat mich zur Kirche gebracht. Und das andere, das ich am Anfang gesagt hatte, dass ich also nicht zu dieser Waffen SS gezogen wurde, war sp\u00e4ter mein erstes Zeugnis. Meine Eltern hatten gesagt: \u201cWie kannst du nur, Kriegsverweigerer und alles, was dazu geh\u00f6rt\u201c. Und das war meine Rettung gewesen, denn diese von der SS, werden nicht viele durchgekommen sein. Ich bin dann von hier aus mit meiner Frau verheiratet. Wir haben hier geheiratet am 22. Dezember 1951 und meine Frau Jutta Sedlatzek, geborene Damm war Mitglied der Kirche. Sie war als Kind in die Kirche geboren. Ich hatte meine Originalurkunde hat meine Mutter zu Hause gelassen, die hat sie nicht in den Koffer getan. Sie hatte also das Stammbuch mitgenommen, in das ich schon \u00fcbertragen hatte. Mit diesem Stammbuch, war noch nicht best\u00e4tigt durch eine amtliche Stelle, bin ich dann hier, nachdem ich meine Ehewahl mit meiner Frau bin ich auf das Standesamt, da wollten die von mir eine Geburtsurkunde. Ich konnte sagen hier das habe ich pers\u00f6nlich abgeschrieben, ich kann daf\u00fcr eine eidesstattlich Erkl\u00e4rung abgeben. Das hat nichts gen\u00fctzt. Ich musste das polnische Konsulat oder die polnische Botschaft in Berlin anschreiben, dorthin einen Brief schicken, in dem ich darum bitte, dass das gesucht wird und 30 damalige Ostmark als Geb\u00fchr hinschicken.<\/p>\n<p>Ich habe etwas ganz anderes gemacht. Ich habe die drei\u00dfig Mark dahin geschickt, auf der Post und mit diesem Abschnitt der Post, der Best\u00e4tigung des Geldes, bin ich dann vierzehn Tage sp\u00e4ter mit meiner Frau auf das Standesamt und habe gesagt: \u201eIch habe das Geld abgeschickt, ich kann aber nicht warten, bis irgendwann, in drei Jahren vielleicht ein Bescheid der Polen kommt\u201c. Dann wurde ich auf Grund eines Postabschnittes \u00fcber drei\u00dfig Ostmark getraut und dann bekam ich Stammbuch mit meiner Frau. Da kamen meine ganzen Daten auch ordentlich hinein. Best\u00e4tigt bekommen habe ich das kurz vor meiner Tempel-Mission. Da waren wir einmal kurz in meinem Heimatort, da sind wir in die katholische Kirche und sind dort in das Kirchenamt der Katholiken. Da hat man mich dann gefunden in einem Taufbuch der katholischen Kirche Jahrgang 1929. Von da weg habe ich wieder eine Identit\u00e4t. Ich habe n\u00e4mlich jetzt eine polnische und lateinische geschriebene Urkunde mit meiner Taufe, mit Angabe meines Geburtsdatums. Aber das nur am Rande.<\/p>\n<p>Ich hatte nun meine Frau inzwischen kennengelernt und hatte Geburtstag 1950. Ich hatte von der Wismuth Essenmarken und habe einiges hier gelassen und damals wollte meine Freundin mich \u00fcberraschen und hatte beim B\u00e4cker eine Torte backen lassen. Und ich hatte zweite Schicht von 14 \u2013 bis 22 Uhr. Und meine Freundin wollte mich, dr\u00fcben, in meiner Wohnung in meinem Zimmer dort im Nachbarhaus mit zwei Torten \u00fcberraschen, nachdem ich von der Arbeit kam. Zu dem Nachbar geht es dort in dem Hof drei Stufen runter. Meine Frau ist mit den zwei Torten dort hin\u00fcber, die Stufen runter und die Torten sind ihr weggerutscht. Da lagen die Torten unten in dem Hof. Da kam sie weinend zur\u00fcck hier ins Haus. Das haben ihre Br\u00fcder geh\u00f6rt, die hier waren, jeder nahm einen L\u00f6ffel und r\u00fcber, die haben das aus dem Hof aufgel\u00f6ffelt -Hunger- und so etwas gab es ja kaum- Torte. Ich hatte nichts gehabt, aber egal, es hat wieder zwei anderen weiter geholfen. In dem Hof war Schotter, kein Asphalt oder irgendwas, die haben Dreck mitgegessen, auf deutsch gesagt.<\/p>\n<p>Jedenfalls haben wir dann geheiratet hier. Wir haben insgesamt vier T\u00f6chter geboren. Wir haben heute zweiundzwanzig Enkel und gestern [den 29. Juni 2008] ist der einundzwanzigste Urenkel geboren worden. Wir haben eine sehr, sehr gro\u00dfe Familie. Der n\u00e4chste Urenkel, der Zweiundzwanzigste, wird auch noch diesen Monat geboren. Ich habe, bin aber nicht gleich Mitglied der Kirche geworden. Ich bin zwar mit in die Kirche gegangen. Meine Frau hat darauf bestanden, dass der Zehnte bezahlt wird, die Kinder gehen in die Kirche, die werden in der Kirche erzogen \u2013 so habe ich das nicht gesagt \u2013 sinngem\u00e4\u00df war das schon so, und ich habe dem nat\u00fcrlich auch zugestimmt, schon aus Liebe zu meiner Frau. Ich bin jeden Sonntag dann mit in die Kirche. Es wurde ja damals auch noch am Sonnabend gearbeitet. Ich habe dann noch ein f\u00fcnfj\u00e4hriges Abendstudium angefangen neben meiner T\u00e4tigkeit im Bergbau unter Tage, ich habe also noch den Elektroingeneurabschluss gemacht. Ich hatte gar keine Zeit f\u00fcr die Kirche. Die Kinder, die waren da, die Kirche war da. Am Sonntag bin ich mit hin. Aber mich mit allem zu besch\u00e4ftigen, das war damals noch gar nicht m\u00f6glich. Und darauf hin, habe ich dann nach Abschluss meines Studiums mich auch einmal mit der Kirche besch\u00e4ftigt. 1973 wurde ich getauft mit meiner dritten Tochter gemeinsam in Annaberg. Und meine vierte Tochter durfte ich dann selbst taufen. So ist dann die Familie gewachsen. Es gab damals ja mehrere Gemeinden in diesem Bereich. Es gab eine Gemeinde hier in Wilkau-Ha\u00dflau, es gab eine in Planitz, es gab eine in Meran und es gab eine in Zwickau. Zwickau war fast entbl\u00f6\u00dft von allen Mitgliedern der Kirche, die sind all nach dem Westen. Aus der Familie meiner Frau ist auch nur ihre \u00e4lteste Schwester, sie und ich hier geblieben. Alle andern sind auch nach dem Westen. Zwei ihrer Br\u00fcder wohnen in Utah. Da waren damals Missionare in den f\u00fcnfziger Jahren und sind dann mit deutschen Frauen nach USA.<\/p>\n<p>Auf diese Art und Weise wurde ich dann 1973 Mitglied der Kirche. Ich war mit den Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen zusammen gesessen, um das Aaronische Priestertum der Reihe nach zu machen. Das war ja auch gut. Dann, wo ich \u00c4ltester war, dann habe ich sofort alle m\u00f6glichen Berufungen im Distrikt erhalten. Ich war jahrelang unterwegs und meine Frau war sonntags immer mit den Kindern allein. Das war meine Aufgabe als Priestertumstr\u00e4ger der Kirche, als Ratgeber eines Distriktspr\u00e4sidenten jahrelang. Dann habe ich elfe Jahre eine Gemeinde geleitet, hier am Ort in Wilkau-Ha\u00dflau. Damals gab es zum Teil noch diese Anmeldungen bei der Polizei. Nicht mehr w\u00f6chentlich, damals war nur noch viertelj\u00e4hrlich anzumelden und nicht mehr jedes Thema. Ich bin dann vom Bruder Apel, den kennen Sie ja sehr gut \u2013 ich wurde dann Ratgeber beim ersten Bischof in Zwickau, als Zwickau Bischofsgemeinde wurde. Da wurden die ganzen Gemeinden, alles zusammen gelegt um die Gr\u00f6\u00dfe zu bekommen, damit wir ein Haus gebaut bekommen. Ich wei\u00df nicht, ob Sie unser Gemeindehaus kennen. Es ist ein sehr sch\u00f6nes Geb\u00e4ude. Es wurde zeitgleich gebaut mit Freiberg und 1986 eingeweiht. Dann war ich bei Bruder Apel im Hohen Rat. Sp\u00e4ter bei Bruder Sch\u00fctze, als die Pf\u00e4hle ver\u00e4ndert wurden und dann bei Bruder Schmidt. Ich habe elf Jahre im Hohen Rat gearbeitet und durfte f\u00fcr elf Jahre lang BGG machen \u2013 Beauftragter f\u00fcr Grundst\u00fccke und Geb\u00e4ude. Das hat viel meiner Urlaubszeit in Anspruch genommen, denn ich musste ja einmal im Jahr s\u00e4mtliche Gemeinden zur Inspektion abfahren. Dann kam der Moment, wo mir angetragen wurde Tempelmissionar zu werden mit meiner Frau in Freiberg. Daraufhin bin ich aus dem Hohen Rat nach zehneinhalb Jahren entbunden worden. Anschlie\u00dfend haben wir eine Mission gemacht in Gotha. Haben die Gemeinde in Gotha unterst\u00fctzt und anschlie\u00dfend sind wir dann in den Tempel.<\/p>\n<p>Alle die Schwierigkeiten, die zwischenzeitlich aufgetreten waren, auf der Flucht. Der Koffer meiner Mutter, das erste, was dann hier verk\u00fcndet wurde, was ich geh\u00f6rt habe, da hatten wir zwei deutschen Soldaten in dieser Gruppe, Fl\u00fcchtlingsgruppe, mit, die hatten noch Uniformen der Deutschen Wehrmacht an. Da wurde von dem Ort verk\u00fcndet: \u201eDie Amerikanische Besatzungsmacht nimmt alle Deutschen, die noch mit Wehrmachtsuniform oder Teile vorgefunden werden als Kriegsgefangene.\u201c Daraufhin wollten die Zwei, was sollten sie machen, da hat sie jeden von beiden einen Anzug gegeben, denn meine Mutter hatte drei Anz\u00fcge mitgeschleppt im Koffer und jedem einen Anzug gegeben, damit sie am n\u00e4chsten Tag Zivilisten waren und nicht mehr Wehrmachtsangeh\u00f6rige. Das war nur so eine Episode am Rande, was sich so alles abgespielt hat. Wir haben also zu tun gehabt, um uns erst einmal zu ern\u00e4hren und die anderen Sachen gleich nach dem Kriege, das haben wir alle hier erlebt, wie schwer es war Nahrung zu haben, Marken zu haben. Ich hatte allerdings den gro\u00dfen Vorteil, dass ich als Wismutangeh\u00f6riger unter Tage vielleicht eine dreifache Verpflegung mindestens beziehen durfte, wie der Normalarbeiter hier. Das war f\u00fcr mich ein Vorteil gewesen.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall war es schwer erst einmal f\u00fcr uns w\u00e4hrend der ganzen Flucht immer wieder weiter gereicht zu werden und zum Teil eben als asozial behandelt zu werden von den anderen. Meine Mutter hat uns hier besucht und wenn sie hierher kam, haben wir sie auch mit in die Kirche genommen. Dann wurde sie krank und wir haben sie hierher geholt. Wir haben ihr hier eine kleine Wohnung beschafft und haben sie jeden Sonntag mit in die Kirche genommen. Und eines Tages, wo se immer gesagt hat, ich brauch das nicht, meine ganzen Vorfahren und alle, meine ganze Familie sind immer Katholiken gewesen, ich brauch das nicht. Wir haben ihr die B\u00fccher und alles gegeben. Eines Tages sagte sie: \u201eMartin, ich m\u00f6chte getauft werden\u201c. Gut, sie wurde getauft, sie ging nach einem Jahr zum Tempel hat also auch das alles noch tun k\u00f6nnen und dann ist sie verstorben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oels, Schlesien Mein Name ist Martin Karl Theodor Sedlatzek. Geboren bin ich am 26. August 1929. Mein Vater hie\u00df Josef Sedlatzek, meine Mutter Elisabeth, geborene Schlappa. Ich bin in Oels [jetzt Ole\u015bnica], drei\u00dfig Kilometer \u00f6stlich von Breslau, gro\u00df geworden, zur Schule gegangen und 1944 von Oels weg gegangen zu einer Ausbildung an ein Lehrerbildungsinstitut. 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