{"id":60,"date":"2011-10-11T19:15:44","date_gmt":"2011-10-11T19:15:44","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=60"},"modified":"2014-04-11T09:16:38","modified_gmt":"2014-04-11T09:16:38","slug":"gisela-renate-edeltraut-langner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/60\/gisela-renate-edeltraut-langner","title":{"rendered":"Gisela Renate Edeltraut Langner"},"content":{"rendered":"<p><strong>Breslau, Schlesien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Gisela-Renate-Edeltraut-Langner.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-70\" title=\"Gisela Renate Edeltraut Langner\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Gisela-Renate-Edeltraut-Langner.jpg\" width=\"200\" height=\"291\" \/><\/a>Mein Name ist Gisela Renate Edeltraut Langner,<\/strong> geborene K\u00fchnel. Mein Vater hei\u00dft Wilhelm Friedrich K\u00fchnel und meine Mutter hei\u00dft Gertrud Lidwina Martha geborene Karbstein. Wir sind alle in Breslau geboren. Ich bin am 22. M\u00e4rz 1938 geboren. Durch meine Eltern bin ich in die Kirche gekommen. Sie sind beide Mitglieder.<\/p>\n<p>Als ich ungef\u00e4hr vier oder f\u00fcnf Jahre alt war, sind wir nach Mariah\u00f6fchen gezogen, das ist eine kleine Vorstadt von Breslau. Dort haben wir nur eine kurze Zeit gelebt, weil mein Vater bei dem Breslauer Ausbesserungswerk der Reichsbahn gearbeitet hat. Diese Reichsbahn wurde nach Polen verlegt, weil der Krieg weiter fortschritt und die Front immer n\u00e4her r\u00fcckte und man damit verhindern wollte, dass das Werk zerst\u00f6rt w\u00fcrde. In Ostrowo, eine Stadt in Polen, bin ich mit sechs Jahren eingeschult worden.<\/p>\n<p>Durch den Krieg wurden viele \u201eSchwarzmeer-Deutsche\u201c aus Russland ausgetrieben. Und diese Menschen wurden in Schulen untergebracht. So war f\u00fcr mich die Schule beendet, bevor mein erstes Schuljahr vor\u00fcber war. Ich konnte noch nicht einmal das ganze ABC noch alle Zahlen, und da war die Schulzeit f\u00fcr mich zu Ende. Im Januar 1945, kam mein Vater an einem Sp\u00e4tnachmittag von dem Werk her\u00fcber, es war nur f\u00fcnf Minuten von uns entfernt, und er sagte zu meiner Mutter: \u201ePack schnell das Wichtigste zusammen. Alle deutschen Familien werden evakuiert. Wir m\u00fcssen heute Nachmittag noch mit einem Zug den Ort verlassen. Wir M\u00e4nner m\u00fcssen zur\u00fcckbleiben, um das Werk zu verteidigen\u201c! Also packte meine Mutter das Notwendigste zusammen. Sie hatte gerade erst gro\u00dfe W\u00e4sche gehabt. Und da man fr\u00fcher nicht soviel W\u00e4sche besa\u00df wie heute, und sie nur einmal w\u00f6chentlich wechselte, hing die W\u00e4sche steif gefroren auf dem Boden zum Trocknen.<\/p>\n<p>Mit einem G\u00fcterzug verlie\u00dfen wir a<!--more-->n einem furchtbar kalten Tag Polen. Gegen die K\u00e4lte gab es einen \u201eKanonenofen\u201c, um die K\u00e4lte abzuwehren. In Liegnitz auf dem Rangierbahnhof machte der Zug Halt, und wir mussten alle aussteigen. Dann wurden wir in eine riesengro\u00dfe Kirche gef\u00fchrt. Dort gab es Strohsch\u00fcttungen in langen Reihen, wo wir alle zusammen wie die Heringe Platz fanden. Wir hatten es gut. Wir blieben nur eine Nacht dort, und von dort kamen wir dann in ein Krankenhaus mit meinen Geschwistern. Mein Vater hatte noch Kinder aus der ersten Ehe. Nur die j\u00fcngste Tochter war noch bei uns, die Christa. Die Annelies war in Breslau. Sie hatte dort ihre Arbeit. Und der Heinz, der f\u00fcnfzehn Jahre \u00e4lter als ich war, der war bei der Kriegsmarine. Wir waren nur f\u00fcnf Personen, mit meiner Mutter, als wir in Liegnitz ankamen. Wir kamen in ein Krankenhaus. Der Arzt, der das Krankenhaus leitete, war ein Jude. Noch bevor der Krieg zu Ende war, ist er erschossen worden. Dann mussten wir das Krankenhaus wieder verlassen.<\/p>\n<p>Wir konnten aber nicht mit dem Zug weiterfahren. Es gab nur wenig Z\u00fcge, die fuhren. So standen wir in dieser kalten Nacht in Liegnitz auf dem Bahnhof und warteten. Aber es kam kein Zug. Zum Gl\u00fcck wohnte in Liegnitz die Schwester meiner Gro\u00dfmutter m\u00fctterlicherseits. Sie hie\u00df Lidwina. Und zu dieser Tante gingen wir in der Nacht, um dort zu \u00fcbernachten. Wir trafen dort auch meine Oma und zwei Schwestern von meiner Mutter mit ihren Kindern. Die j\u00fcngste Schwester war nicht verheiratet, aber die \u00e4lteste, und die hatte zwei M\u00e4dchen. Wir haben in der K\u00fcche ein paar Decken auf dem Fu\u00dfboden ausgebreitet und schliefen auf dem Fu\u00dfboden. Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir wieder auf den Bahnhof, um auf einen Zug zu warten, der uns weiterbringen konnte. Es gab dort eine riesige Menschenmenge, die alle auf einen Zug warteten. Das Gedr\u00e4nge war so gro\u00df, dass ich Angst hatte, ob wir \u00fcberhaupt in den Zug steigen k\u00f6nnten. Aber wir schafften es doch. Im Zug war es eiskalt, weil nicht mehr geheizt werden konnte. Meinen Schwestern und mir erfroren die H\u00e4nde und die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Wir kamen in Karlsbad in der Tschechei an. Und \u00fcbernachteten in einer Notunterkunft auf Strohs\u00e4cken. Es ging dann weiter mit dem Zug und kamen nach B\u00e4ringen im Erzgebirge. Dort in B\u00e4ringen wurde unsere Familie aufgeteilt, weil es keine M\u00f6glichkeit gab, uns zusammen unterzubringen. Meine \u00e4lteste Schwester kam in eine Lehrerfamilie, meine j\u00fcngste Schwester, die Sigrid, wurde in einer anderen Familie untergebracht mit meiner Schwester Christa zusammen, und meine Mutti und ich kamen zu einem unverheirateten Fr\u00e4ulein. Dort waren wir eine ganze Zeit. Dort ging ich auch in die Schule.<\/p>\n<p>Der Winter war sehr hart, und alles war tief verschneit. Und eines Tages klopfte es an die T\u00fcr, und mein Vater stand davor. Er sagte: \u201eIch hole euch ab. Alle Eisenbahnerfamilien sind in Kirchm\u00f6ser. Und so kamen wir nach Kirchm\u00f6ser. Hier war schon der Fr\u00fchling eingezogen. Der Schnee war geschmolzen, es war herrlich. Auch hier wurden wir wieder in einer Kirche untergebracht.<\/p>\n<p>Es gab Doppelstockbetten, und dazwischen standen Tische, wo man als Familie zusammen sitzen konnte. Es gab dort sehr, sehr viele Menschen. Das Essen war knapp. Mein Vater versuchte verschiedene Blattarten, um herauszufinden, welche Blattsorten man essen konnte. Und die zarten jungen Bl\u00e4tter der Linde waren essbar. Er hat eine gro\u00dfe Sch\u00fcssen voll mit Bl\u00e4ttern gewaschen, und hat einen Salat daraus bereitet. Und er schmeckte uns vorz\u00fcglich.<\/p>\n<p>In Kirchm\u00f6ser bin ich sieben Jahre alt geworden. Eines Tages, als ich im Sand spielte und kurz aufblickte, sah ich meine Schwester kommen, die Annelies, die in Breslau als Industrieschneiderin t\u00e4tig war. Ich freute mich sehr, sie zu sehen, und sie erz\u00e4hlte uns dann, dass sie uns von \u00fcberall nachgereist war. Das war nur m\u00f6glich, weil man unseren Fluchtweg \u00fcberall aufgeschrieben hatte. Und so kam sie auch nach Kirchm\u00f6ser. In Kirchm\u00f6ser haben wir dann das Ende des Krieges erlebt. Zuvor mussten wir aber, von einer kleinen Anh\u00f6he aus, sehen, wie Potsdam niederbrennte. Aber sonst wurden wir nicht weiter vom Krieg betroffen, au\u00dfer ein paar Tieffliegern, die uns beschossen haben. Wir Kinder haben das Ganze als nicht so schrecklich empfunden. F\u00fcr uns war es mehr spannend.<\/p>\n<p>Als dann die Russen einmarschierten, standen die Deutschen alle am Stra\u00dfenrand und sahen zu, wie unsere Besieger einmarschierten. Allerdings kam dann auch die Angst, denn in den N\u00e4chten kamen die betrunkenen Sieger, brachen in die H\u00e4user ein und vergewaltigten die Frauen. Ich wusste damals nicht, was das bedeutete, aber ganz schreckliche Angst hatte ich auch. Immer, wenn der L\u00e4rm an der Kirche begann, dann stieg ich ganz schnell in das obere Bett zu meiner Schwester Annelies.<\/p>\n<p>Wir waren nicht sehr lange in Kirchm\u00f6ser. Mein Vater sagte, dass wir unbedingt wieder nach Breslau zur\u00fcck m\u00fcssten. \u201eWir m\u00fcssen sehen, wie es den Geschwistern dort geht\u201c, sagte mein Vater. Wir nahmen an, dass mein Vater als Gemeindepr\u00e4sident von Breslau noch nicht entlassen war und dass es ihm um die Kirche ging. So entschlossen sich meine Eltern, wieder nach Breslau zur\u00fcck zu kehren.<\/p>\n<p>Ein Arbeitskollege und seine Familie kehrten auch mit uns zur\u00fcck. Zuerst gingen wir zu Fu\u00df. Unsere Habe befand sich auf einem kleinen Handkarren, den mein Vater selbst gebaut hatte. Als wir zu Fu\u00df unterwegs waren, stellte meine Mutti zwei Ziegelsteine zusammen, und auf die stellte sie einen Topf.<br \/>\nWir suchten dann Melde und gruben ein paar Kartoffeln aus, die wir in einer Furche entdeckten. Und so kochte sie uns eine kleine Suppe.<\/p>\n<p>In Brandenburg konnten wir dann einen Zug besteigen. Das \u201eReisen\u201c war nicht mehr so wie fr\u00fcher. Wir wurden in einem Kohlenwagen untergebracht. Die Z\u00fcge fuhren nur tags\u00fcber, in der Nacht wurde angehalten. Als wir mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wurden, stellten wir fest, dass Polen in den Zug gestiegen waren, um uns Deutschen noch die letzten paar Habseligkeiten wegzunehmen. Sie hatten schon sehr viele Koffer aus dem Zug geworfen, als mein Vater meinte, dass man dieses nicht so hinnehmen m\u00fcsse. Und er hielt den letzten Koffer fest. Aber der Pole zog ein Messer und stach ihn in den Arm, aber den Koffer hatte er ihm gelassen. Und dann verschwanden sie, wie sie gekommen waren. Nun hatten wir Kinder nichts mehr zum Anziehen. Der Koffer, der gerettet worden war, geh\u00f6rte meiner \u00e4ltesten Schwester, der Annelies.<\/p>\n<p>Unterwegs hielt der Zug einmal auf einem G\u00fcterbahnhof an. Hier erfuhren wir, dass es nicht weit vom Zug entfernt \u201eKartoffelwalzmehl\u201c geben w\u00fcrde. Da es sich um ein Nahrungsmittel handelte, ging meine Mutter an den Ort, um etwas zu kaufen. Und als sie zur\u00fcckkam fuhr der Zug gerade los. Wir hatten gro\u00dfe Angst, dass sie nicht mitkommen w\u00fcrde. Sp\u00e4ter mussten wir in einen Pferdewagen umsteigen. Auf Stroh und Pferdemist gebettet erreichten wir Breslau. Als wir durch Breslau fuhren, um die \u00e4lteste Schwester meines Vaters, Klara Ender zu finden, von der mein Vater wusste, dass sie noch lebte, erkannte uns ein Bruder aus der Breslauer Gemeinde. Er rief: \u201eWilhelm, Wilhelm, bei uns hier unten ist noch eine Wohnung frei, in der ihr wohnen k\u00f6nnt.\u201c Aber wir gingen erst einmal weiter zu unserer Tante Klara. Wir waren inzwischen sieben Personen, und sie hatte nur eine ganz kleine Wohnung.<\/p>\n<p>Und so entschlossen wir uns, in die Wohnung zu ziehen, die der Bruder Karl Rippin uns angeboten hatte, wo er der Hausmeister war. In dieser Wohnung gab es keine Fensterscheiben mehr. Sie waren bei den Angriffen entzwei gegangen. Grosse Bretter wurden in die Doppelfenster gestellt, so dass in der Nacht niemand einsteigen konnte. Mein Vater ging dann in eine Filmfabrik und nahm die beschichteten Filme mit, um sie zu Hause mit Seifenlauge zu waschen, bis sie klar und hell wurden. Diese Filme wurden dann geflochten und in die Fensterrahmen gespannt, so dass man tags\u00fcber etwas Licht hatte in der Wohnung. Wir spielten im Schmutz und in den Tr\u00fcmmern und holten uns dabei die Kr\u00e4tze. Das war nicht sch\u00f6n. Wir wurden dann eine Woche mit einer Salbe behandelt und anschlie\u00dfend gebadet. Unsere Sachen wurden hoch erhitzt, so dass sie keimfrei wurden, und so sind wir diese Krankheit wieder losgeworden.<\/p>\n<p>Die Erwachsenen mussten sich morgens an den Stra\u00dfenrand stellten, wo man sie auf einen Wagen lud, um sie an einen Ort zu bringen, wo ihre Arbeitskraft gerade ben\u00f6tigt wurde. Sie bekamen kein Geld f\u00fcr ihre Arbeit. Es war Zwangsarbeit, die von den Polen angeordnet war. Und obwohl es untersagt war, stiegen die Polen in die Wohnungen der Deutschen, um zu rauben und zu pl\u00fcndern. Die Deutschen wehrten sich, in dem sie L\u00e4rm mit den T\u00f6pfen machten, um die Miliz zu alarmieren, damit diese die Polen wieder vertreiben w\u00fcrden. Die Polen ahmten dieses nach. Und dadurch wurde die Miliz sehr oft umsonst gerufen und kam letzten Endes nicht mehr, wenn mit den T\u00f6pfen L\u00e4rm gemacht wurde. Und so verloren wir diesen Schutz vor den Polen. Die Polen waren sehr dreist. Sie hatten Waffen und kamen tags\u00fcber und bedrohten uns damit. Ein Pole setzte meinem Vater die Pistole auf die Brust und sagte, dass er die Wohnung r\u00e4umen solle. Wir mussten das tun. Und das, was ihnen gefiel, haben sie aus dem Fenster geworfen, wo ein Wagen stand, auf den alles geladen wurde. Und danach konnten wir wieder in die Wohnung<\/p>\n<p>Mein Vater war verantwortlich f\u00fcr die Gemeinde \u201eBreslau Zentrum\u201c, das einzige Gemeindeheim, welches noch stand. Alle anderen Gemeinder\u00e4ume waren abgebrannt. Mein Vater nahm den Bruder Rippin, und sie suchten das alte Gemeindehaus in der Sternstra\u00dfe auf. Vorher hatte man die Versammlungen im Heim des Bruder Debsch\u00fctz abgehalten. Im Gemeindeheim in der Sternstra\u00dfe befand sich ein gro\u00dfes Loch, welches mein Vater und der Bruder Rippin reparierten. Sie bereiteten auch alles Weitere so vor, dass dort wieder die Versammlungen stattfinden konnten. Das war so um die Zeit 1945\/1946.<\/p>\n<p>Von uns allen wurde die politische Vergangenheit \u00fcberpr\u00fcft. Wir hatten alle keiner Partei angeh\u00f6rt. Aber meine Mutter war in einer Frauenvereinigung, in der sie Handarbeiten f\u00fcr die Soldaten erledigte, z.B. Str\u00fcmpfe stopfen. Das war wohl auch der Grund, warum man uns aus Breslau Zwangs evakuieren wollte. Da mein Vater die Verantwortung f\u00fcr die Gemeinde hatte, war die M\u00f6glichkeit gegeben, dass wir dort f\u00fcr einige Tage und N\u00e4chte versteckt leben konnten. Dann kehrten wir zur\u00fcck in unsere Wohnung, und es hat sich dann niemand mehr gemeldet.<\/p>\n<p>Dann klopfte es wieder an unserer T\u00fcr. Und eine Stimme, die nicht deutsch klang, sagte: \u201eWilhelm K\u00fchnel\u201c! Da mein Vater sich diesen Morgen nicht an den Stra\u00dfenrand gestellt hatte, um zur Arbeit abgeholt zu werden, f\u00fcrchtete er, dass es ein Pole sein k\u00f6nnte, denn er sprach mit einem Akzent. Er schickte diesen Mann nach oben zu Bruder Rippin und sagte, dass er der Hausmeister sei. Bruder Rippin kam dann und sagte: \u201eBruder K\u00fchnel, machen Sie auf. Es ist Bruder Benson aus Amerika\u201c! Bruder Rippin und Bruder Benson betraten dann unsere Wohnung. Bruder Benson wurde von einem gro\u00dfen, jungen Mann in Uniform begleitet.<\/p>\n<p>Bruder Benson bat darum, dass alle Mitglieder informiert werden sollten, dass am Nachmittag eine Sonderversammlung stattfinden sollte in unserem Gemeindeheim. Meiner Mutter gab er etwas Geld, damit sie etwas zum Essen kaufen konnte; denn wir lebten sehr bescheiden. Und dazu geh\u00f6rte, dass es manchmal auch etwas aus Vogelfutter Zubereitetes gab. Wir Kinder gingen einkaufen. Und es gab Kartoffeln und auch ein St\u00fcck Fleisch. Und dann sa\u00dfen wir alle zusammen mit dem Bruder Benson und den Geschwistern Rippin am Tisch in Breslau. Und nachmittags war dann die Versammlung mit Bruder Benson. Bruder Benson gab uns den Rat, Breslau nicht zu verlassen. Denn es sei zurzeit leichter, die Kirche hier am Ort zu halten, als wieder eine neue Gemeinde zu gr\u00fcnden und aufzubauen.<\/p>\n<p>Aber die meisten Geschwister wollten hinaus aus Breslau, weil die Behandlung sehr schlecht war. Meine Schwester Annelies z.B. musste ein Schiff mit einem Eimer leer sch\u00f6pfen und stand dabei die ganze Zeit bis zur Brust in kaltem Wasser. Und das war nicht das Schlimmste. Wir h\u00f6rten noch viel Schlimmeres von anderen Leuten. Und alle wollten nur fort aus Breslau. Wir bekamen dann die schriftliche Genehmigung, dass wir Breslau verlassen d\u00fcrfen. Bruder Benson hat auch f\u00fcr uns erwirkt, dass wir unter amerikanischem Schutz standen. Es hat nicht sehr viel gen\u00fctzt. Aber er hat alles unternommen, damit wir es leichter hatten.<\/p>\n<p>Viele meiner Verwandten lebten in Breslau, und wir haben viel Leid gesehen und miterlebt. Gro\u00dfe Teile von Breslau waren zerbombt. In der Gegend, in der wir lebten, waren nur einige H\u00e4user kaputt. Eine gro\u00dfe Hilfe war es, dass in unserer N\u00e4he eine gro\u00dfe B\u00e4ckerei war. Meine Schwestern mussten dann die schmutzige W\u00e4sche der Russen, die die B\u00e4ckerei betrieben, holen und waschen. Und weil sie sich so gro\u00dfe M\u00fche gaben und die W\u00e4sche sauber war, bekamen sie dann und wann ein Brot geschenkt. Und das hat uns sehr geholfen. Und weil meine Schwester Annelies so jung war, wollten die Russen sich gerne mit ihr unterhalten. Sie versprachen ihr dann daf\u00fcr ein Brot extra. Und so hatten wir Brot zum Essen. Und wir waren sehr dankbar.<\/p>\n<p>Und dann kam der Tag unseres Wegzugs von Breslau. Mein Vater hatte wieder Karren gebaut, auf die wir unsere Sachen gepackt hatten. Am Freiburger Bahnhof in Breslau mussten wir uns an eine lange Schlange auf der Stra\u00dfe anstellen, um kontrolliert zu werden. Und das dauerte ziemlich lange. Meine Mutter hatte ihre Tasche \u00fcber die Deichsel eines der Karren geh\u00e4ngt und sagte uns, dass wir auf die Tasche aufpassen sollten. Und f\u00fcr einen Augenblick m\u00fcssen wir nicht aufgepasst haben, denn die Tasche war pl\u00f6tzlich verschwunden. In der Tasche waren unsere Geburtsurkunden und noch etwas Geld. Aber ein Bruder aus Breslau, der eine Fleischerei besa\u00df, hatte uns einen Teil seines Geldes anvertraut. Und das war auch in der Tasche. Der Bruder Ribben hatte uns eine riesengro\u00dfe, sehr sch\u00f6ne Bilderbibel mitgegeben. Wir hatten sie oben auf das ganze Gep\u00e4ck gelegt. Und als wir kontrolliert wurden, da hat man uns nur die Bibel weggenommen. Die Polen dachten wohl, dass wir zwischen den Seiten Geld versteckt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Wir fuhren in G\u00fcterwagen. Das Gep\u00e4ck wurde rechts und links abgestellt, und oben auf dem Gep\u00e4ck lie\u00dfen wir uns nieder. Dort schliefen wir auch. Am n\u00e4chsten Tag hielt der Zug auf offener Strecke. Es muss in der N\u00e4he von Forst gewesen sein. Und wir standen dort etwa zw\u00f6lf Tage, auf offener Strecke. In der N\u00e4he gab es einen Bauernhof. Und von der Pumpe dort konnten wir uns frisches Wasser holen. Aber das war auch alles. Aber in der N\u00e4he war ein Wald, und dort wuchsen wundersch\u00f6ne gro\u00dfe Pilze. Die wurden zu unserem Hauptnahrungsmittel. Eines Tages kam dann die Lokomotive zur\u00fcck, die man abgekoppelt hatte, und dann ging es endlich weiter. Meine beiden gro\u00dfen Schwestern, die beim Pilze suchen gewesen waren, vers\u00e4umten den Zug und mussten auf den Schienen folgen. Aber der Zug fuhr nicht sehr weit.<\/p>\n<p>In Teplitz hielt der Zug an, und wir wurden aufgefordert, unseren Waggon zu verlassen. Wir mussten dann eine Best\u00e4ubung gegen L\u00e4use und anderes Ungeziefer \u00fcber uns ergehen lassen. Als wir zu unserem Gep\u00e4ck zur\u00fcckkehrten, fanden wir auch dieses dick best\u00e4ubt. Dann ging es weiter nach Niederoderwitz. Dort gab es eine gro\u00dfe Fabrik, in der wir einquartiert wurden. Wir schliefen in Doppelstockbetten und wurden notd\u00fcrftig mit Essen versorgt. Dort wurden wir auch wieder entlaust. Wir blieben dort zehn Tage in Quarant\u00e4ne. Dann ging es weiter nach Bischofswerda. An einem wundersch\u00f6nen Septembertag kamen wir dort an. Wir wurden auf den Markt gebracht, um bei Leuten Obdach zu finden. Und niemand wollte uns haben. Da es schon von vornherein klar war, dass nicht alle hier unterkommen w\u00fcrden, kamen mein Vater und einige andere Geschwister nach Rammenau. Dort haben wir auf einem Bauernhof gen\u00e4chtigt, in einem Raum, den ein Bauer mit Stroh ausgelegt hatte. Wir waren dort nicht allein, mehrere Familien fanden dort Unterkunft. Dann fand man eine Wohnung f\u00fcr uns. Diese Wohnung befand sich auf einem Rittergut in Rammenau. Und dort wurde ich wieder eingeschult. Ich kam in die zweite Klasse. Das war 1946. Hier verbrachten wir dann auch das Weihnachtsfest. Die Kinder wurden am ersten Weihnachtstag zu Bauern vermittelt, um dort bek\u00f6stigt zu werden. Ich kam zu einem alten Ehepaar, das einen erwachsenen Sohn hatte, der im Begriff war zu heiraten. Und da ich sehr sch\u00fcchtern war, war es f\u00fcr mich keine Freude, dort zu sein. Ich habe mich weder getraut zu fragen, wo die Toilette ist noch habe ich es gewagt, mir selber etwas auf den Teller zu tun. Nach dem Essen war ich froh, dass ich wieder heimgehen konnte. Das Neue Jahr haben wir zusammen mit Geschwister in gemeinsamer Runde begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Aber in dieser Wohnung konnten wir nicht bleiben, weil in Folge der Umstrukturierung vieles ver\u00e4ndert wurde. F\u00fcr unsere siebenk\u00f6pfige Familie wurden uns zwei Zimmer zugewiesen. Meiner Mutter ging es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gut. Die Geburten hatten Sch\u00e4den hinterlassen, die man zu der Zeit nur operativ h\u00e4tte beseitigen k\u00f6nnen. Und vor Operationen bestand eine gro\u00dfe Angst. Als wir dann endlich etwas zur Ruhe gekommen waren und meine Mutter einen Arzt aufsuchte, stellte man fest, das sie Unterleibskrebs hatte. Sie lag dann ein ganzes Jahr auf dem Krankenbett zu Hause. Und im M\u00e4rz 1948 ist sie dann gestorben.<\/p>\n<p>Meine eine Schwester Christa hatte in Bischofswerda in der Porzellanmanufaktur als Porzellanmalerin gearbeitet. Sie wurde von meinem Vater angewiesen zu Hause zu bleiben, um uns zu betreuen. So blieb sie bei uns. Damals wussten wir nicht, dass sie sich bei dieser Arbeit vergiftet hatte. Man arbeitete mit Bleifarben. Da ihr ihre Glieder nicht mehr gehorchten, kam sie in ein Krankenhaus, Da man dort aber auch nicht die Ursache der Krankheit herausfand, litte sie gro\u00dfe Schmerzen. Da sie oft vor Schmerzen schrie, beschwerten sich die anderen Patienten, und daher wurde sie mit Geisteskranken zusammengelegt. Das war schrecklich f\u00fcr sie. Bis zum Hals war sie gel\u00e4hmt. Sie konnte nicht einmal mehr alleine essen. Und als wir sie einmal besuchten, hatte man ihr Bett auf den Flur geschoben, damit wir sie sehen konnten. Wir hatten ihr etwas zum Essen mitgebracht. Sie bat uns, es ihr gleich zu geben, denn sonst w\u00fcrde es ihr weggenommen werden. Wir sahen auch, wie schrecklich man mit manchen Behinderten umging. Es war schrecklich, mitanzusehen. Meine Schwester wurde dann mit B\u00e4dern behandelt. Und man bemerkte, dass die B\u00e4der wirksam waren. Aber einmal verga\u00df man sie in dem Badewasser. Und da sie sich nicht bewegen konnte, holte sie sich dadurch eine Lungenentz\u00fcndung und verstarb. Dann kam meine andere Schwester Annelies, die in einem Krankenhaus arbeitete, zu uns nach Rammenau, um uns zu versorgen.<\/p>\n<p>Zu Beginn in Rammenau waren wir in einem Zweig organisiert. Unsere Versammlungen fanden in dem Schulgeb\u00e4ude von Rammenau statt. Sp\u00e4ter sind wir sonntags immer nach Bischofswerda gelaufen. Meine Schwester Annelies, die damals etwa zwanzig oder einundzwanzig Jahre alt war, hatte den Wunsch, sich etwas zum Anziehen zu kaufen, denn wir hatten ja alles verloren. Auch hatte sie sicher den Gedanken, sich einmal zu verheiraten, und daher hatte sie den Wunsch, dass mein Vater bald eine Frau finden m\u00f6ge, damit sie wieder ihrer Arbeit nachgehen k\u00f6nnte. Eine Schwester erkl\u00e4rte sich dann bereit, meinen Vater zu heiraten. Den Namen m\u00f6chte ich nicht erw\u00e4hnen, denn diese Ehe hat nicht lange gedauert. Es war eine schlimme Zeit, denn es gab kaum etwas zum Essen. Und diese Schwester war bis zu ihrem vierzigsten Lebensjahr unverheiratet geblieben. Sie war es also nicht gewohnt, dass sie ihren Willen auch manchmal unterordnen musste. Dann hatte sie noch einen unehelichen Sohn. Und all diese Umst\u00e4nde f\u00fchrten dazu, dass diese Ehe aufgegeben wurde. Au\u00dferdem waren die wohnlichen Verh\u00e4ltnisse sehr beengt. Und es dauerte sehr sehr lange, bis wir dann endlich eine andere Wohnung bekamen. Wir sind dann in die Karl Liebknecht Stra\u00dfe in ein Hinterhaus gezogen. Dort hatten wir zwei Zimmer und eine kleine K\u00fcche im Parterre.<\/p>\n<p>Durch die Ehe, die mein Vater eingegangen ist, sind wir nach Bischofswerda gekommen. Und das war gut f\u00fcr uns. Dort konnten wir auch die Versammlungen besuchen, die in der Woche stattfanden. Mit zw\u00f6lf Jahren besuchte ich schon die Frauenhilfsvereinigung und habe mich unter den Schwestern sehr wohl gef\u00fchlt. Mein Mann Wolfgang war damals Organist in der Gemeinde. Und er war mein Sonntagsschullehrer. Er war f\u00fcnfzehn Jahre als und ich war erst elf Jahre alt, und er hatte es nicht leicht mit den Jungen und M\u00e4dchen. Aber dann arbeitete ich mit ihm zusammen in der GFV, als seine Ratgeberin, bis er auf Mission berufen wurde. Er gefiel mir damals schon sehr gut. Aber er hatte immer Abstand gewahrt. Und auch ich, wenn ich ihn sah, verschwand um die n\u00e4chste Ecke, um ihm nicht zu begegnen, aus lauter Sch\u00fcchternheit. Er ging dann auf Mission, und ich wurde zur Leiterin der Jungen Damen in der GFV berufen zusammen mit dem Bruder G\u00fcnter Schulze.<\/p>\n<p>Als ich achtzehn Jahre alt war, besuchte ich einmal meine Tante Friedel in Zwickau. Und als ich wiederkam, war der Wolfgang Langner schon von seiner Mission zur\u00fcckgekehrt. Und er hat gar nicht lange gez\u00f6gert und meinen Vater gefragt, ob er mit mir gehen darf. Er hat sich also die Erlaubnis von meinem Vater eingeholt.<\/p>\n<p>Eigentlich wollten wir im Sommer heiraten. Aber da wir beide keinen Pfennig besa\u00dfen und ich das Kostgeld auch nicht abgeben wollte und es mit der Stiefmutter auch nicht so gut lief, haben wir uns entschlossen, schon im Januar zu heiraten. Wir brauchten das Geld, denn mein Mann war auf Mission gewesen und besa\u00df nichts. Zu Beginn unserer Ehe arbeitete ich noch mit. Wir haben uns sehr Kinder gew\u00fcnscht. Unser erstes Kind konnte ich nur bis zum sechsten Monat austragen. Das n\u00e4chste Kind verlor ich auch, ebenfalls eine Fehlgeburt. Dann suchte ich einen Arzt auf. Dazu m\u00f6chte ich sagen, dass ich als Industrieschneiderin in einem Betrieb mit einigen hundert Maschinen besch\u00e4ftigt gewesen bin. Dieser Arzt meinte, dass das Vibrieren der Maschinen mir und dem Kind schaden w\u00fcrden, und das dieses Grund f\u00fcr die Fehlgeburten sei. Ich habe dann diese Arbeit aufgegeben. Und dann bekamen wir nach einem Jahr einen Sohn, unseren Bernd. Zusammen haben wir f\u00fcnf lebende Kinder.<\/p>\n<p>Wir f\u00fchlen uns sehr gl\u00fccklich und vom Vater im Himmel sehr gesegnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Breslau, Schlesien Mein Name ist Gisela Renate Edeltraut Langner, geborene K\u00fchnel. Mein Vater hei\u00dft Wilhelm Friedrich K\u00fchnel und meine Mutter hei\u00dft Gertrud Lidwina Martha geborene Karbstein. Wir sind alle in Breslau geboren. Ich bin am 22. M\u00e4rz 1938 geboren. Durch meine Eltern bin ich in die Kirche gekommen. Sie sind beide Mitglieder. 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