{"id":614,"date":"2011-12-13T22:54:05","date_gmt":"2011-12-13T22:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=614"},"modified":"2014-04-18T05:12:42","modified_gmt":"2014-04-18T05:12:42","slug":"roland-schiebold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/614\/roland-schiebold","title":{"rendered":"Roland Schiebold"},"content":{"rendered":"<p><strong>Langenau, Sachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Roland-Schiebold.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-137\" title=\"Roland Schiebold\" alt=\"mormon deutsch roland schiebold\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Roland-Schiebold.jpg\" width=\"200\" height=\"246\" \/><\/a>Mein Name ist Roland Schiebold<\/strong>, geboren am 2. Dezember 1928 in Langenau, Sachsen. Mein Vater ist Willi Schiebold, meine Mutter Dora Schiebold, geborene Heinrich. Meine Eltern erz\u00e4hlten mir, dass sie in meinem Geburtsjahr, 1928, durch amerikanische Missionare bekehrt worden waren. Ich erinnere mich noch aus meiner Kindheit, dass wir eine Gemeinde in Gro\u00df Hartmannsdorf hatten. Und das Gemeindehaus, was man damals Gemeindeheim nannte, war \u00fcber einer Malerwerkstatt. Wir mussten \u00fcber einen Heuboden, um in das Gemeindeheim zu gelangen. Es war eine gro\u00dfe Wohnung mit drei R\u00e4umen. Die Mitgliederzahl dieser Gemeinde war etwa zwanzig Personen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Krieges war mein Vater auf \u201eunabk\u00f6mmlich\u201c gestellt, weil man auf gute Facharbeiter nicht verzichten konnte. Deshalb wurde er nicht eingezogen. Er war w\u00e4hrend der ganzen Kriegszeit als Gemeindepr\u00e4sident berufen. Ich bin mit zehn Jahren getauft worden. Das war 1938. Zu der Zeit war es in der Kirche allgemein \u00fcblich, dass es von den Eltern beurteilt wurde, ob das Kind reif genug war, um sich richtig entscheiden zu k\u00f6nnen. Es war auch eine Regel, dass ein Untersucher die Versammlungen ein Jahr lang besucht haben musste, um getauft werden zu k\u00f6nnen. Der Untersucher musste eine feste \u00dcberzeugung von der Wahrheit des Evangeliums gezeigt haben, bevor er getauft werden konnte. Aus diesen Beweggr\u00fcnden meiner Eltern sind wir Kinder alle erst mit zehn Jahren getauft worden.<!--more--><\/p>\n<p>Ich bin von einem amerikanischen Missionar mit Namen Johnson getauft worden. Die Taufe war ein wenig problematisch. Zu Hitlers Zeiten war es so, dass man nicht ohne weiteres \u00f6ffentlich taufen konnte. Die Taufe fand in Freiberg, im sogenannten Soldatenteich, einem Badeteich, im Dunkeln statt. Dieses Ereignis durfte nicht an die \u00d6ffentlichkeit gelangen. Aber es waren doch immer einige Neugierige mit Scheinwerfern anwesend, die von dem Vorgang etwas mitbekommen wollten.<\/p>\n<p>In der Gemeinde in Gro\u00df Hartmannsdorf hatte ich dann die verschiedensten Aufgaben zu erf\u00fcllen, die in der Kriegszeit auch erheblich von der Norm abwichen. Da die \u00e4lteren Br\u00fcder alle im Krieg waren, mussten die Aufgaben des Melchisedekischen Priestertums auch vom Aaronischen Priester \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>Mein Vater \u00fcbertrug mir das Aaronische Priestertum. Als ich dann zum Lehrer ordiniert worden war, wurden mir sogar die Aufgaben eines Gemeindesekret\u00e4rs \u00fcbertragen. In dieser Art der Aufgabenverteilung haben wir dann den Krieg \u00fcberstanden. Auch mit der Hitlerregierung gab es keine Schwierigkeiten in der Gemeinde, wenn wir uns an die vorgegebenen Rahmenbedingungen hielten, was dann sp\u00e4ter unter der sozialistischen Regierung nicht mehr ganz der Fall war.<\/p>\n<p>Nach Kriegsende, als alles zusammengebrochen war, wurde dann in Brand-Erbisdorf eine Gemeinde gegr\u00fcndet. In diesem Zusammenhang w\u00e4re noch zu erw\u00e4hnen, dass wir zur Gemeinde in Gro\u00df Hartmannsdorf 10 Kilometer Fu\u00dfweg hatten, den wir jeden Sonntag zu laufen hatten. Und der Familie stand nur ein Fahrrad zur Verf\u00fcgung. So waren meine zwei Br\u00fcder und ich nicht immer begeistert, vor allem im Winter bei Schnee und Eis, dass wir die Strecke zu Fu\u00df zur\u00fccklegen mussten. Es gab keinen Schneepflug, der den Weg frei r\u00e4umte. Vater und Mutter gingen voran und wir hinterher. Da haben wir zu Hause so manches Mal auch ein wenig geweint und gesagt: \u201eM\u00fcssen wir heute denn wieder gehen?\u201c<\/p>\n<p>Wir hatten damals schon das Kompaktprogramm f\u00fcr die Versammlungen kleiner Gemeinden, wie es heute auch \u00fcblich ist. Die Geschwister, die in Gro\u00df Hartmannsdorf wohnten, haben dann ein wenig f\u00fcr uns zu Mittag mitgekocht, und am Nachmittag sind wir dann zur\u00fcckgegangen. Das haben wir die ganzen Kriegsjahre gemacht, bis dann der Zusammenbruch am Kriegsende kam. Danach gab es Strukturver\u00e4nderungen auch in der Kirche. Wir kamen zur Gemeinde Brand-Erbisdorf, das war ein Zweig der Gemeinde Freiberg. Wir, die wir nun schon \u00e4lter waren, wurden dann in die verschiedensten F\u00fchrungsaufgaben berufen. Ich wurde als Zweigpr\u00e4sident berufen. Es gab Berufungen, die wir durch Mitglieder des Zweiges nicht ausf\u00fcllen konnten. Eine davon z.B. die eines Organisten. Hier wurden wir dann von der Gemeinde Freiberg unterst\u00fctzt. Die Entfernung von Brand-Erbisdorf nach Freiberg betrug f\u00fcnf Kilometer, so hatten die uns unterst\u00fctzenden Br\u00fcder aus Freiberg nur die H\u00e4lfte der zehn Kilometer, die wir sonst gelaufen sind, zu gehen.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr unsere Versetzung von Gro\u00df Hartmannsdorf nach Brand-Erbisdorf war auch nicht der lange Fu\u00dfweg, sondern zu dem Zeitpunkt waren in Gro\u00df Hartmannsdorf gen\u00fcgend Br\u00fcder, sodass man uns zu den Leitungsaufgaben nach Brand-Erbisdorf versetzen konnte. In dem Haus in Brand-Erbisdorf, in dem wir uns in Selbsthilfe die Versammlungsr\u00e4ume ausbauten, befand sich \u00fcber uns eine Gastwirtschaft und unten im Keller die Schlosserei, deren R\u00e4ume wir f\u00fcr die Versammlungen umgestalteten. Die Kirche musste nur die Materialien, die wir selbst nicht zur Verf\u00fcgung stellen konnten, beschaffen. Auch aus den umliegenden Gemeinden stellten sich die verschiedenen Fachkr\u00e4fte zum Arbeiten zur Verf\u00fcgung. Aus der Gemeinde Cottbus kam Bruder Schr\u00f6der, ein Elektriker, der uns die Nachtspeicher\u00f6fen aufstellte und anschloss, damit wir im Winter \u00fcberhaupt weiter arbeiten konnten. Es waren schwierige Umst\u00e4nde, dieses alles unter dem Sozialismus zu bewerkstelligen. Auch mussten wir jede Versammlung bei der Staatsbeh\u00f6rde anmelden, ja selbst jede Zusammenkunft.<\/p>\n<p>Wir haben viele Jahre die Versammlungen dort abgehalten. Im Jahre 1983 wurde der Pfahl gegr\u00fcndet, und auch der Tempelbau war angek\u00fcndigt worden. Zu dem Zeitpunkt wurde der Zweig Brand-Erbisdorf wieder in die Gemeinde Freiberg zur\u00fcckgef\u00fchrt. Wir kamen dann zur Gemeinde Freiberg, was kein wirkliches Problem mehr darstellte, da wir ja fast alle einen \u201eTrabant\u201c, also ein Fahrzeug zur Verf\u00fcgung hatten.<\/p>\n<p>Zum ersten Spatenstich f\u00fcr den Tempelbau war Pr\u00e4sident Thomas S. Monson gekommen. Ausgel\u00f6st durch die Pfahlgr\u00fcndung war es erforderlich geworden, die Gemeinde Freiberg neu zu organisieren. Freiberg wurde Bischofsgemeinde und mein Bruder Aribert Schiebold war der Bischof, und ich war f\u00fcr viele Jahre Kollegiumspr\u00e4sident. Der Bruder Frank Apel wurde der erste Pfahlpr\u00e4sident des Pfahles Dresden. Ich habe die ganze Bauzeit des Tempels miterleben d\u00fcrfen und habe auch an den verschiedenen Bauunternehmungen teilgenommen, bis dann der Tempel 1985 fertig gestellt worden war und auch bis zur Weihung, die ebenfalls 1985 stattfand.<\/p>\n<p>Danach war ich ein paar Jahre Pfahlsonntagsschulleiter. Bruder Henry Burkhardt wurde der erste Tempelpr\u00e4sident des Freibergtempels. Er kam zu mir, dem \u00c4ltestenkollegiumspr\u00e4sidenten des Zweiges Freiberg, und sagte: \u201eIch m\u00f6chte auch mit zur Heimlehrt\u00e4tigkeit eingeteilt werden\u201c, ich antwortete ihm: Sehr gut, dann gehen sie mit mir zusammen.\u201c Wir sind dann zusammen zwei Jahre lang zum Heimlehren gegangen, und ich habe in dieser Zeit einiges \u00fcber seine Arbeit mit der Staatsf\u00fchrung erfahren.<\/p>\n<p>Es war 1988, als die ersten Missionare ins Land durften und ebenso durften unsere auf eine Mission gehen. Der Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Kirchenfragen, ein Mann namens L\u00f6ffler, hatte sich folgenderma\u00dfen gegen\u00fcber Pr\u00e4sident Burkhard ge\u00e4u\u00dfert. \u201cWir haben sie schlie\u00dflich zwanzig Jahre lang beobachtet und haben festgestellt, dass sie gute Staatsb\u00fcrger sind, zuverl\u00e4ssig und loyal gegen\u00fcber dem Staat. Bekehren sie so viel wie nur m\u00f6glich\u201c.<\/p>\n<p>Es waren einige Str\u00f6mungen zu beobachten, die die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage sehr beg\u00fcnstigten. Das waren gute Erlebnisse, die uns sehr erbaut und motiviert haben. Wir waren froh \u00fcber unsere Gemeinde, aber vor allem, dass wir jetzt einen Tempel in Freiberg hatten. Meine Mutter konnte vor dieser Zeit, da sie Rentnerin war, in die Schweiz in den Tempel fahren, um dort ihr Endowment zu empfangen. Das war aber f\u00fcr uns, die noch im Arbeitsprozess waren, \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich. F\u00fcr uns schien der Tempel nicht erreichbar. Doch wie schon erw\u00e4hnt, der Staat zeigte sich gegen\u00fcber der Kirche sehr entgegenkommend. Der Tempel konnte auf eigenem, von der Kirche erworbenem Grund und Boden, erbaut werden. Es bestand auch die Genehmigung des Staates, dass Materialien, bei denen es Engp\u00e4sse bei der Beschaffung gab, verwendet werden durften. Es wurde aber nur Eisen verwendet, weil einige Kirchenf\u00fchrer wohl der Meinung waren, der w\u00fcrde nur so lange stehen bis alle Kirchenmitglieder der DDR ihr Endowment h\u00e4tten. Es war \u00fcberhaupt nicht die Hoffnung vorhanden, dass es jemals einen Umsturz geben w\u00fcrde. Und so mussten dann sp\u00e4ter wieder Renovierungsarbeiten durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Aber als damals Pr\u00e4sident Monson mit Honecker die Verhandlungen f\u00fcr den Tempelbau und f\u00fcr das Gemeindehaus so erfolgreich gef\u00fchrt hatte, war es f\u00fcr uns, als wenn wir aus dem Dunkel ins Licht kamen. Wir kamen aus den Kellerr\u00e4umen, die uns bis dahin als Versammlungsr\u00e4ume gedient hatten, in ein helles und gut ausgestattetes Gemeindehaus. An den Tagen der offenen T\u00fcr haben 93000 Menschen den Tempel besichtigt. Sie kamen von \u00fcberall her, um den Tempel zu besichtigen. Am ersten Abend der Tempelbesichtigungstage, als wir unseren Tempeldienst beendeten, war es bereits zwei Uhr nachts. An den n\u00e4chsten Tagen wurde dann der Tempel aber um siebzehn Uhr geschlossen, und die Menschen wurden gebeten, doch am folgenden Tag wieder zu kommen. Wir konnten in dieser Zeit gute Gespr\u00e4che mit einigen der Menschen f\u00fchren. Ich hatte Gelegenheit, mit dem evangelischen Pfarrer zu sprechen. Wir sprachen \u00fcber die Gottheit, und er wollte etwas \u00fcber die Glaubensgrunds\u00e4tze unserer Kirche wissen. Ich versuchte ihm das so weit wie m\u00f6glich zu erkl\u00e4ren, doch seine Argumente gingen darauf hinaus, dass dieses alles nicht m\u00f6glich sei, denn Gott sei eine Geistperson. Dieses von einem studierten Pfarrer aus Leipzig zu h\u00f6ren, gab uns deutlich zu erkennen, wie sie zur Bibel stehen.<\/p>\n<p>Ich war in der Hitlerzeit in der Hitlerjugend ein HJ-F\u00fchrer, aber wir waren nicht \u00fcberzeugt. Mein Vater hatte uns innerhalb der Familie \u00fcber die Bestrebungen Hitlers aufgekl\u00e4rt. Aber zu der Zeit war es so gut wie unumg\u00e4nglich, nicht ein Mitglied in der Hitlerjugend zu sein, wenn man die daf\u00fcr vorgesehene Altersstufe erreicht hatte. Aus der Sicht der Jugendlichen sahen wir das ganze Treiben in der Hitlerjugend sehr positiv. Es gab Gel\u00e4ndespiele, und es wurden die verschiedensten Dinge f\u00fcr Jugendliche derart begeisternd pr\u00e4sentiert, dass fast jeder damit erreicht wurde. Es gab auch Auseinandersetzungen unter den Jugendlichen, die auch in Pr\u00fcgeleien ausarteten. Doch wenn jemand am Boden lag, dann war der Kampf zu Ende, und es wurde nicht mehr nachgetreten, wie es heute so oft \u00fcblich ist. Jedoch die Zielsetzung der F\u00fchrung der Hitlerjugend erkannten wir als Jugendliche damals nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p>Mit sechzehn Jahren kam ich dann zum Volkssturm. Ich hatte Gl\u00fcck, denn mein Jahrgang wurde zur Wehrmacht eingezogen. Ich hatte mich freiwillig zur Luftwaffe gemeldet und wollte Jagdflieger werden. Ausgebildet wurde ich auf den Segelflugschulen des Landes und wurde deshalb nicht direkt zur Wehrmacht eingezogen. Wir mussten uns einem Test unterziehen, ob wir nachtflugtauglich waren und was sonst damit alles in Zusammenhang stand. Bei diesem Test waren von den hundert Teilnehmenden nur zehn \u00fcbrig geblieben, die den Test bestanden hatten. Alle anderen mussten zur Infanterie. Doch die Lager, in denen wir waren, wurden aufgel\u00f6st. Ich war zuletzt in Leitmeritz in der Tschechoslowakei, in dem dortigen Segelfluglager.<\/p>\n<p>Und dort habe ich etwas kennen gelernt, was mir heute keiner mehr glauben wird. Wir haben aus dem Konzentrationslager Theresienstadt unser Essen holen m\u00fcssen. Es gab dort eine gro\u00dfe Festung (Ghetto) und eine kleine Festung, das war das Konzentrationslager. Ich habe dort sechs Wochen lang Flecke gegessen, das sind die Eingeweide von K\u00fchen und deren Magenw\u00e4nde. Wir haben genau das gleiche Essen bekommen wie die H\u00e4ftlinge. Dies war schon zum Ende des Krieges 1945. Wir waren also nicht bei der Luftwaffe, sondern in einem Segelflugausbildungslager der Hitlerjugend. Aber die ganzen Vorbereitungen liefen darauf hinaus, Pilot zu werden.<\/p>\n<p>Wir mussten auch gewisse Verpflichtungen unterschreiben. Wenn wir dann als Pilot eingesetzt werden w\u00fcrden und drei Flugeins\u00e4tze ohne Feindabschuss absolvierten, dann gab es einen so genannten \u201eRammbefehl.\u201c Das bedeutete, dass man ein feindliches Flugzeug zu rammen hatte. Es war aber erlaubt, vorher abzuspringen. Diese Unterschrift wurde von uns gefordert, um zu bezeugen, dass wir dazu bereit waren, den Befehl auch auszuf\u00fchren. Aber wie schon erw\u00e4hnt, das Lager wurde aufgel\u00f6st. Das war etwa zu der Zeit der Terrorangriffe auf Dresden, vom dreizehnten bis zum siebzehnten Februar. Die Heimreise gestaltete sich sehr schwierig, denn die Verkehrsverbindungen waren zum gr\u00f6\u00dften Teil unterbrochen. Durch Dresden mussten wir laufen, und es war noch alles am Schwelen und Glimmen, und \u00fcber allem stand der Geruch von Leichen. Der Bahnhof war nur noch als Stahlger\u00fcst vorhanden.<\/p>\n<p>Als wir dann Daheim ankamen, wurden wir sofort wieder zum Volkssturm abkommandiert. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten sofort zum Einsatz. Im Mai waren wir dann wieder bis Dresden vorger\u00fcckt zur Hauptkampflinie. Dort haben sie uns vorgeschickt, alle m\u00f6glichen Dinge zu verrichten. Aber wir hatten vern\u00fcnftige, einsichtige Offiziere. Als die Russen dann einmarschierten, lagen wir ihnen drei Tage gegen\u00fcber. Die deutsche Artillerie, die hinter uns lag, verschossen die Reste ihrer Munition, wenn sich etwas in den gegnerischen Reihen bewegte. Doch dann kam unser Leutnant zu uns, und sagte: \u201ePasst auf Jungs, ich bleibe jetzt bei euch, sonst erschie\u00dfen die Alten mich wom\u00f6glich noch, wir m\u00fcssen heute Abend abhauen\u201c.<\/p>\n<p>Was das f\u00fcr uns bedeutete, das war uns schon klar. An einem Tag sind wir dann 50 Kilometer zur\u00fcckgelaufen. Ich bin nie in Gefangenschaft gekommen. Wir sind dann doch noch einmal vorgeschickt worden. \u00dcberall um uns herum gab es Feuergefechte und das Einschlagen von Granaten. Wir lagen dann in einem Bauerngeh\u00f6ft, und wir wollten unser Maschinengewehr wieder schussbereit machen. Doch da kam ein Bauer mit einem Kn\u00fcppel in der Hand und sagte zu uns: \u201eWenn ihr jetzt nicht sofort abhaut, schlage ich euch windelweich\u201c. Darauf hin sind wir gegangen. Doch oben auf einer Anh\u00f6he stand ein alter, grauhaariger Hauptmann, der sagte zu uns: \u201eIch schie\u00dfe jeden nieder, der zur\u00fcckgeht\u201c. Also sind wir erst einmal wieder vorgegangen. Doch \u00fcberall um uns herum schlug es ein, und wir sagten uns, dass wir hier fort m\u00fcssten. Dann sind wir losmarschiert. Ich habe meine Pistole gezogen, und einer meiner Kollegen hat den Munitionsgurt in das Maschinengewehr gezogen, mit der Absicht, den Hauptmann zu erschie\u00dfen. Doch als er sah, dass wir zur\u00fcckkamen, hat er sich auf sein Fahrrad gesetzt und ist verschwunden.<\/p>\n<p>Wir sind dann hinter her. Wir haben dann unseren Leutnant getroffen und ihm alles berichtet und er sagte: \u201eDas habt ihr gut gemacht, Jungs\u201c. Er berichtete uns auch, dass die Kompanie Breuer aufgerieben worden sei und dass wir uns von niemandem mehr nach vorne treiben lassen sollten. Wir sind dann zusammen zur\u00fcck marschiert bis kurz vor Freiberg. Dort gebot er uns Halt. Er sagte: \u201eHeute k\u00f6nnt ihr euch ausschlafen.\u201c heute k\u00f6nnt ihr euch ausschlafen. Doch damit wurde es nichts. Der Russe griff morgens kurz vor vier Uhr an. Wir haben uns dann verdr\u00fcckt, und unser Leutnant sagte noch zu uns: \u201eHier ist eure Sammelstelle, aber ihr seit alt genug, und ihr wisst ja, was ihr zu tun habt\u201c. Danke Herr Leutnant.<\/p>\n<p>Und so sind wir nach Hause gekommen. Ich war so verdreckt, dass meine Mutter mich nicht erkannte. Als Erstes ging ich zur Toilette. Drau\u00dfen lagerte die Panzerbrigade \u201eGro\u00df Deutschland\u201c im Wal und ich h\u00f6rte russisches Maschinengewehrfeuer. Oh je, und ich bin nach unten gest\u00fcrmt und habe ganz schnell die Waffen, die noch in meinem Besitz waren, nach drau\u00dfen geschafft und verschwinden lassen. Und als ich die letzten Handgranaten hatte hochgehen lassen und wieder nach drinnen gehen wollte, kam der Russe. Freiberg selbst ist aber kaum bombardiert worden. Freiberg wurde nur von Bomben getroffen, die beim Einsatz auf die gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte \u00fcbrig geblieben waren, und das waren sehr wenige.<\/p>\n<p>Kurz berichten m\u00f6chte ich noch \u00fcber die sogenannten Kettenhunde. Das war eine Feldpolizei, die jeden, der aus Sicht der Wehrmacht straff\u00e4llig geworden war, gnaden- und bedingungslos verfolgte, und exekutierten. Uns ist dieses sicherlich erspart geblieben, da wir von einem Leutnant befehligt wurden, der gute menschliche Gef\u00fchle f\u00fcr uns empfand. Der grauhaarige Hauptmann, von dem man eigentlich annehmen sollte, dass er Verstand und Mitgef\u00fchl haben sollte, der wollte uns noch verheizen. Mein Vater hatte schon fr\u00fch erkannt, dass der Krieg verloren war. Ich ging noch zur Hitlerjugend, als der Nichtangriffspakt zwischen Ribbentrop und Molotow geschlossen wurde, und er sagte: \u201eSchau dir die zwei Verbrecher an, das h\u00e4lt nicht lange\u201c. Denn wir bekamen das \u00d6l aus Russland geliefert und lie\u00dfen damit unsere Flugzeuge Richtung England fliegen und die St\u00e4dte zerbomben. Und dann f\u00e4ngt dieser Hitler den Krieg gegen Russland an. Mein Vater war immer bem\u00fcht, mich aufzukl\u00e4ren. Und abends h\u00f6rten wir heimlich mit einem Radioger\u00e4t den englischen Sender BBC ab. Und von dort erhielten wir die Informationen, wie es wirklich war. Denn die deutschen Sender berichteten immer: Im Zuge der Frontbegradigung haben wir uns zur\u00fcckgezogen und gro\u00dfe Erfolge erzielt. Das waren meine Jugenderlebnisse w\u00e4hrend der Kriegsjahre.<\/p>\n<p>Danach begann dann wieder das Leben in der Kirchengemeinde. Es war doch erforderlich, dass einiges wieder aufgebaut werden musste, was kaputt, versch\u00fcttet, verloren oder gar vergessen worden war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Langenau, Sachsen Mein Name ist Roland Schiebold, geboren am 2. Dezember 1928 in Langenau, Sachsen. 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