{"id":640,"date":"2011-12-19T22:37:33","date_gmt":"2011-12-19T22:37:33","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=640"},"modified":"2014-04-18T05:24:13","modified_gmt":"2014-04-18T05:24:13","slug":"rudolf-ernst-steiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/640\/rudolf-ernst-steiner","title":{"rendered":"Rudolf Ernst Steiner"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hermsdorf, Waldenburg, Schlesien<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Rudolf-Ernst-Steiner.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-138\" title=\"Rudolf Ernst Steiner\" alt=\"mormon deutsch rudolf ernst steiner\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Rudolf-Ernst-Steiner.jpg\" width=\"200\" height=\"266\" \/><\/a>Mein Name ist Rudolf Ernst Steiner. <\/strong>Ich stamme von guten Eltern ab und komme aus Hermsdorf, Kreis Waldenburg in Schlesien. Wir kommen aus einer guten evangelischen Gemeinde und haben zwar nicht regelm\u00e4\u00dfig, aber doch oft den Gottesdienst besucht. Als wir nach den vielen Kriegswirren hier ankamen, war es so, dass wir in der zugeh\u00f6rigen Kirchengemeinde nicht aufgenommen wurden. Nach drei, vier Besuchen haben wir diese Kirche nicht mehr aufgesucht.<\/p>\n<p>Angefangen hat alles in Hermsdorf, Kreis Waldenburg. Ich bin der \u00e4lteste Sohn meiner Eltern, Helmut Ernst Steiner und Selma Martha Poguntke. Mein Vater war bei der Bahn besch\u00e4ftigt und im Zusammenhang mit dieser Besch\u00e4ftigung wurde er, wie das in der damaligen Kriegszeit war, nach Osten, in den sogenannten Wartegau, versetzt, wo er seinen Dienst verrichtete. Die Familie wohnte auch dort, in Hochwiesen, in der heutigen Kreis Jarotschin. Dort wurden wir von den Kriegswirren \u00fcberrascht. Der Bahnhof lag au\u00dferhalb und die sogenannte Evakuierung der Bev\u00f6lkerung vor der russischen Front ging an uns vorbei. Wir hatten nichts davon erfahren und waren \u00fcberrascht, als der Ort menschenleer war.<\/p>\n<p>Da mein Vater bei der Bahn war, konnte er einen zwar v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllten Lazarettzug anhalten, um seine Familie vor der Front zu retten. Wir wollten nach Hause fahren, nach Waldenburg, wo mein Vater herstammte. Zwei Stationen vor unserem Ziel traf mein Vater einen ehemaligen Kollegen und der fragte: \u201eWas willst du hier? Deine Mutter wird heute beerdigt\u201c. So hat mein Vater die Familie, seine Frau und die drei Jungs, seinem Bahnkollegen \u00fcberlassen, um zur Beerdigung seiner Mutter per Anhalter zu trampen.<!--more--><\/p>\n<p>Wir konnten dann die kleine Wohnung meiner verstorbenen Gro\u00dfmutter nutzen, bis wir dort auch wieder raus mussten und mit unbekanntem Ziel fl\u00fcchteten. Bei dieser Bahnfahrt wurden wir von Tieffliegern angegriffen.<\/p>\n<p>Wir haben dann in Bensen, Kreis Tetschen-Bodenbach, heute Bene\u0161ov nad Plou\u010dnic\u00ed in der Tschechischen Republik, Station gemacht. Wir haben erst einmal den Transport verlassen und sind in einem Haus untergekommen. Den Einmarsch der Roten Armee, der Russen, haben wir dort erlebt. F\u00fcr unsere Familie war es wieder ein gl\u00fccklicher Umstand, dass in diesem Haus, in dem wir unterkamen, Tschechen wohnten. Richtige, echte Tschechen. Die Frauen haben \u00fcber Nacht aus Bett-Inletts eine tschechische Fahne gen\u00e4ht, das blaue Dreieck und rot\/wei\u00df. Der Besitz einer solchen Fahne war strafbar. Deshalb haben sie die Fahne in der Nacht noch schnell gen\u00e4ht und neben die wei\u00dfe Fahne, die Pflicht war, geh\u00e4ngt. Das bedeutete, dass dieses Haus weder gepl\u00fcndert, noch irgendwie anders bel\u00e4stigt werden durfte.<\/p>\n<p>Als Kriegsende war, hie\u00dft es: \u201eDer Krieg ist zu Ende, heim ins Reich, wieder nach Hause!\u201c Das Ziel war immer wieder, nach Hause, nach Schlesien. Es wurden Transporte zusammengestellt, auch wieder ein Bahntransport. Dieser wurde mehrfach unterbrochen und ging dann bis G\u00f6rlitz. Dort war Schluss, weil die Br\u00fccken gesprengt waren. Wir sind dann zu Fu\u00df von G\u00f6rlitz bis in den Kreis Brieg, wo meine Mutter herstammte, gelaufen. Wir waren ca. acht Wochen unterwegs. Auf diesem Marsch sind nat\u00fcrlich viele, viele Dinge passiert, die heute vielleicht unglaublich erscheinen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel: Man musste, aufgrund der Sperrstunde, es war ja ein Besatzungsregime, abends zehn Uhr die Stra\u00dfe verlassen haben. Das klappte oft nicht, weil man keine Unterkunft fand. Wir waren zu Fu\u00df unterwegs und auch noch in einer fremden Gegend. Die H\u00e4user und die Bauernh\u00f6fe waren alle \u00fcberf\u00fcllt. Die haben ja nicht gerade auf uns gewartet. Immerhin waren wir eine ziemlich gro\u00dfe Gruppe, die aus meinen Eltern, uns drei Jungs, einer Tante (Schwester meines Gro\u00dfvaters) und drei Schwestern meiner Mutter (eine davon mit zwei Kindern) bestand. Eine so gro\u00dfe Gruppe fand nicht so ohne weiteres eine Unterkunft. So passierte es, dass wir zweiundzwanzig Uhr noch auf der Stra\u00dfe waren. Eine zweir\u00e4drige Pferdedroschke mit \u00dcberbau mit zwei polnischen Offizieren kam auf uns zu. Sie nahmen direkt Kurs auf uns und h\u00e4tten uns niedergetrampelt, wenn meine Mutter nicht mit Tieren vertraut gewesen w\u00e4re. Sie ist den Pferden in die Z\u00fcgel gegangen und hat das Gespann angehalten. Die Offiziere waren betrunken und einer zog seinen Revolver. Wir alle haben um Hilfe geschrien. Dadurch kam eine russische Streife, die uns mit Milit\u00e4rgewalt von der Stra\u00dfe geholt hat. Es waren russische Offiziere, die beim n\u00e4chsten Bauernhof riefen: \u201eAufmachen, Patrouille \u2013 und runter von der Stra\u00dfe\u201c.<\/p>\n<p>Stra\u00dfensperren wurden errichtet, um die r\u00fcckkehrenden Deutschen zu kontrollieren. Das machte der Pole. Er kontrollierte, vor allen Dingen Geld und Dokumente. Es war ein Problem, einen Pass zu besitzen, mit einem deutschen Stempel, mit sogenanntem Pleitegeier und Hakenkreuz. Der wurde vernichtet. Mein Vater hat die Unterlagen, die f\u00fcr ihn wichtig erschienen, an den Kinderwagen unten dran genagelt. So haben wir sie gerettet. Diese Kontrollen wurden auch per Fl\u00fcsterpropaganda bekannt gemacht. Sehr oft wurden Diejenigen, die zu Fu\u00df unterwegs waren, gewarnt: \u201eDort und dort ist eine Kontrolle\u201c. Diese Kontrollen wurden dann umgangen. Bei den vielen Fl\u00fcchtlingen wurde ein System entwickelt, dass man vor diesen Kontrollen gewarnt wurde.<\/p>\n<p>Wir sind wieder in den Ort gegangen, aus dem meine Mutter stammte, L\u00f6wen, Kreis Brieg, weil mein Gro\u00dfvater dort ein Haus gepachtet hatte. Es war nicht sein Eigentum. Die ganze Familie hatte untereinander ausgemacht, wenn wir uns durch Kriegswirren verlieren, ist das der Sammelpunkt der Familie, das Haus in L\u00f6wen, Kreis Brieg. Dort sind wir hingegangen und haben uns mit noch anderen Familienmitgliedern getroffen. Wir haben dann darauf gewartet, dass alles wieder in geordneten Bahnen lief. Das war aber nicht so, sondern die sogenannten deutschen Ostgebiete wurden abgetreten und wir mussten das Land wieder verlassen.<\/p>\n<p>Das ging auch nicht ganz reibungslos, denn durch Mangel und viele andere Dinge gab es 1945 eine Typhus-Epidemie. Diese Epidemie raffte sehr viele Menschen weg, weil keine Medikamente da waren, keine ausreichende Nahrung und die hygienischen Bedingungen auch nicht die Besten waren. Aus unserer Familie starb zuerst die \u00e4lteste Schwester meiner Mutter, die eigentlich der Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr meine Gro\u00dfeltern war. Sie war die \u00e4lteste Tochter, ihr hatten sie eine Ausbildung erm\u00f6glicht und sie hat ihre Schneidermeisterin gemacht. Die ganze Familie orientierte sich an der \u00c4ltesten. Alle anderen mussten zur\u00fcckstehen, damit die \u00c4lteste diese Ausbildung haben konnte. Sie starb als Erste an Typhus. Sie hinterlie\u00df zwei Kinder. Meine Gro\u00dfmutter, also ihre Mutter, hat das nicht verkraftet. Sie hat sich hingelegt und ist auch gestorben, ohne dass sie ernsthaft erkrankt war. Bei dieser Typhus-Epidemie ist auch mein j\u00fcngster Bruder, der noch kein Jahr alt war, gestorben.<\/p>\n<p>Das Problem war dann, dass die beiden Kinder meiner Tante von meiner Mutter \u00fcbernommen wurden. Sie hatte dann vier Jungs. Es kam eine Situation, die sehr schwierig f\u00fcr die Familie war. Die Polen hatten zu dieser Zeit sogenannte Vergeltungsma\u00dfnahmen beschlossen. Ein ehemaliges deutsches KZ wurde dazu benutzt, den Deutschen etwas heimzuzahlen. Es wurde dort niemand erschossen, es wurde niemand vergast, es wurde niemand erschlagen. Aber das Essen wurde ungef\u00e4hr drei Wochen lang ohne Salz zubereitet, und dann wurde ein Essen versalzen. Das bedeutete, Ruhr. Von dreitausend Menschen sind siebenhundert \u00fcbrig geblieben.<\/p>\n<p>Der Ort, in dem wir zu Hause waren, war am 19. Dezember 1945 dran. Als das bekannt wurde, versuchte man nat\u00fcrlich zu fliehen, aber der ganze Ort war hermetisch abgeriegelt, war vom Milit\u00e4r umstellt. Es war unm\u00f6glich, rauszukommen. Vier Uhr morgens wurden die Leute aus den H\u00e4usern gejagt und dann zu Fu\u00df in dieses KZ getrieben. Wer es nicht schaffte, wurde gleich erschlagen. Das war auch etwas, was man zur ganzen DDR-Zeit niemals h\u00e4tte sagen d\u00fcrfen, weil das gef\u00e4hrlich war. Nach meinen Erinnerungen war es das KZ Landsdorf, aber ob der Name wirklich stimmt, will ich heute bezweifeln. Das ist in der N\u00e4he von Brieg.<\/p>\n<p>Am 18. Dezember 1945, also einen Tag vorher, bekamen wir Kinder unsere Pfefferkuchen, die f\u00fcr Weihnachten geplant waren. Das waren die Weihnachtsgeschenke, die wir hatten. Ein gro\u00dfer Pfefferkuchenmann mit buntem Papierbild drauf geklebt, wie es damals \u00fcblich war. Das bekamen wir, die Erwachsenen a\u00dfen nichts, die weinten nur. Uns Kindern hat man nat\u00fcrlich nicht erz\u00e4hlt, warum. Die Erwachsenen haben in dieser Nacht nicht geschlafen. Es wurde vier Uhr, es wurde viertel f\u00fcnf, es wurde halb und dreiviertel f\u00fcnf, es passierte nichts. F\u00fcnf Uhr gingen die Ersten wieder zur Arbeit. Das Fenster wurde aufgemacht, um zu sehen, was los war. Es hie\u00df, der Russe habe alles abgeblasen. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass der Russe, die sowjetische Besatzungsmacht, in dieser Nacht das Lager niedergebrannt hat. Die Leute, die da drin waren, wurden raus gejagt, und alle Baracken wurden abgebrannt, damit sie nicht mehr von den Polen benutzt werden konnten. Vielleicht alles auch unter dem Gesichtspunkt, wie meine Familie immer wieder besch\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>Wir mussten im September 1946 das Land verlassen. Wir wurden ausgewiesen. Das war planm\u00e4\u00dfig. Es wurden Transporte zusammengestellt und wir kamen in ein Lager nach Freital bei Dresden. Wenn man von Freiberg nach Dresden f\u00e4hrt, kann man durch Freital fahren. Von dort aus wurden wir auf die einzelnen Ortschaften, die soundso viel zu \u00fcbernehmen hatten, aufgeteilt. Wir kamen nach L\u00f6\u00dfnitz bei Freiberg, das heute eingemeindet ist. Zwischen dem Tempel und dem ehemaligen Haus des Tempelpr\u00e4sidenten ist die Grenze zwischen Freiberg und L\u00f6\u00dfnitz. Wir wurden am anderen Ende von L\u00f6\u00dfnitz eingewiesen und haben einen \u201eNeustart\u201c versucht. Das Problem war eigentlich nur, dass sich hier das Leben normalisiert hatte, im Herbst 1946. Es waren eineinhalb Jahre seit Kriegsende vergangen. Wir kamen nun neu dazu. Wir waren Eindringlinge, Fremdlinge. Wir hatten hier keinen guten Start.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: In dem Haus, in dem wir eine Wohnung bekamen, gab es in den Bodenkammern von zwei Familien Tische. Wir, mit sieben Personen, drei Erwachsene und vier Kinder, hatten keinen Tisch. Wir bekamen den Tisch nicht einmal leihweise, obwohl wir mit niemandem b\u00f6se waren. Wir bekamen ihn einfach nicht. Das war unsere Situation. Das erste Geld, oder das letzte Geld, das wir mitgebracht hatten, war ein F\u00fcnfzig-Mark-Schein. Als wir im benachbarten Lebensmittelladen kaufen wollten, sagte die Besitzerin: \u201eDas Geld gilt hier nicht. Das ist Territorialgeld\u201c. Wir hatten also nichts. Bevor uns die Wohnung zugewiesen wurde, wurden wir verpflegt. Dann waren wir pl\u00f6tzlich auf und selbst gestellt \u2013 und hatten nichts. Der letzte F\u00fcnfzig-Mark-Schein war ung\u00fcltig. Das war unsere Start-Situation.<\/p>\n<p>Die Lebensmittelladen-Besitzerin hatte ihren Mann im Krieg verloren und dadurch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Dinge. Sie hat erst einmal angeschrieben und hat uns auch sp\u00e4ter unterst\u00fctzt. Da war oft etwas eingepackt, das nicht auf der Rechnung stand. Es gab schon Leute, die vern\u00fcnftig waren. Sp\u00e4ter hat sich das alles normalisiert. Mein Vater hatte eine Arbeit bekommen und wir konnten existieren.<\/p>\n<p>Dann ging es darum, zu welcher Kirche wir hier geh\u00f6rten. Wir geh\u00f6rten zu Tutendorf, ein Nachbarort von Freiberg. Der Weg dorthin war ein Fu\u00dfmarsch von etwa einer Stunde hin und einer Stunde zur\u00fcck. Wir wurden dort komisch angeschaut, wie: \u201eWas wollen die hier?\u201c Nicht einmal der Pfarrer hielt es f\u00fcr notwendig, uns wenigstens \u201eGuten Tag\u201c zu sagen. Da waren wir drei oder vier Mal und dann nicht mehr.<\/p>\n<p>Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage haben wir durch das Spielen der Kinder kennengelernt. Wir haben damals auf der Stra\u00dfe V\u00f6lkerball oder auch R\u00e4uber und Gendarm gespielt. Immer in sehr gro\u00dfen Gruppen. Autos kamen keine auf der Stra\u00dfe, so dass wir sie nutzen konnten. In der Nachbarschaft gab es zwei M\u00e4dchen in meinem Alter, eine etwas j\u00fcnger und eine etwas \u00e4lter, die spielten Mittwochnachmittags nicht mit. Sie gingen mummeln. Was das auch sein mochte, es war eine abwertende Bezeichnung. Ich wollte wissen, wo sie hingehen. Sie haben es aber nicht verraten. Sie haben gesagt: \u201eDa musst du mitgehen!\u201c Ich habe mich \u00fcberwunden und bin mitgegangen, zur Primarvereinigung am Mittwochnachmittag. Die damalige Primarverein-Leiterin, Schwester Emma Fleischer, hatte eine sehr nette Art, auf die Kinder einzuwirken. Sie sagte zu mir: \u201eWenn du kommst, kannst du auch Fl\u00f6te spielen lernen. Das lernten wir dann immer am Schluss. Meiner Mutter gefiel es, dass ich Fl\u00f6te spielen lernte. Sie hat mir eine Fl\u00f6te gekauft, obwohl das Geld nicht so reichlich war. Damals bekam man eine Fl\u00f6te f\u00fcr f\u00fcnfmarkachtzig. Ich bekam eine Blockfl\u00f6te und konnte zur Primarvereinigung gehen und Fl\u00f6te spielen lernen. Das war der Anlass, dass die Mutter der beiden M\u00e4dchen zu meinen Eltern kam und sie zur Sonntagsschule einlud. So haben wir die Kirche kennengelernt.<\/p>\n<p>Dann ging es darum, sich taufen zu lassen. Mein Vater hat irgendwann einmal den Begriff \u201eB\u00fcchsenmitglieder\u201c geh\u00f6rt. Zu dieser Zeit war das Wohlfahrtswerk wirksam, das hei\u00dft, es kamen Lebensmittellieferungen aus dem Wohlfahrtswerk, die an die Mitglieder verteilt wurden. Da gab es nat\u00fcrlich viele, die sich der Kirche anschlossen, um diese Lebensmittellieferungen zu haben, die B\u00fcchsenmitglieder. Als mein Vater diesen Begriff geh\u00f6rt hatte, war es aus bei ihm. Er sagte: \u201eB\u00fcchsenmitglieder werden wir nicht!\u201c Das war entschieden. Wir h\u00e4tten vielleicht ein oder anderthalb Jahre fr\u00fcher getauft werden k\u00f6nnen, wenn diese \u201eB\u00fcchsenmitglieder\u201c nicht in meines Vaters Kopf rumgespukt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Als diese Lieferungen 1949 aufh\u00f6rten, wurden wir getauft. Am 24. September 1949 wurden meine Eltern und ich im Soldatenteich im Wald bei Freiberg getauft. Zu dieser Zeit war es noch so, dass man neunzehn Uhr den Wald verlassen musste. Wir hatten die Taufe f\u00fcr achtzehn Uhr angesetzt, soweit ich mich erinnern kann. Es wurden noch andere getauft, nicht nur wir. Eine Decke wurde mitgebracht und auf einen Baumstumpf gelegt und so wurde gleich der Heilige Geist gespendet. Neunzehn Uhr war nun schon vorbei. Der F\u00f6rster kam und hat Theater gemacht. Die Br\u00fcder hatten ihn beiseite genommen und erkl\u00e4rt, dass wir das noch zu Ende bringen wollen. Unter seiner Aufsicht haben wir den Gottesdienst beenden k\u00f6nnen, nachdem wir noch ein Lied gesungen hatten. In seiner Begleitung haben wir dann den Wald verlassen. Das war mein Tauftag. Ich war damals zehn Jahre alt. So sind wir Mitglieder geworden.<\/p>\n<p>Wir waren dann mehr oder weniger eine St\u00fctze in der Gemeinde. Mein Vater war zwanzig Jahre lang Gemeindesekret\u00e4r. Seit wenigen Wochen bin ich in dieser Berufung sein Nachfolger. Wir haben die ganze Entwicklung der Gemeinde in den letzten f\u00fcnfzig Jahren mitgestaltet. Meine Berufungen waren fast, die es in einer Gemeinde gibt. PV-Lehrer, Gemeindepr\u00e4sident, Kollegiumspr\u00e4sident, Hohe Priester-Gruppenleiter, GFV-Leiter, Sonntagsschulleiter, ich war alles, was man sich denken kann. 1982 war ich auch bei der Pfahlgr\u00fcndung dabei.<\/p>\n<p>Das Problem der Stasi wird sehr, sehr hoch gespielt. Das ist ein Politikum, das man heute benutzt, um ein Regime schlecht zu machen, das von der westlichen Welt unerw\u00fcnscht war. Wir selber hatten \u00fcberhaupt keine Schwierigkeiten, wenn wir uns korrekt verhalten haben. Es war also eine pers\u00f6nliche Sache. Ich bin immer offen gewesen, ich habe immer gesagt, wer ich bin, wo ich hingeh\u00f6re, was ich tue und hatte nie Schwierigkeiten. Es gab nat\u00fcrlich Situationen, die kritisch waren, von denen man nicht wusste, wie es ausgeht. Aber es gab auch Situationen, bei denen man eine bestimmte Arbeit nicht machen konnte, wenn man sich offen bekannte.<\/p>\n<p>Ich habe in einem gro\u00dfen Betrieb mit eintausend Besch\u00e4ftigten gearbeitet und man suchte einen Lehrausbilder. Zu dieser Zeit hatte ich beim Roten Kreuz als Lehrkraft gearbeitet und habe in dem Betrieb mit eintausend Besch\u00e4ftigten einhundert-achtzig Arzthelfer ausgebildet. Ich war also ein bekannter Mann im Betrieb. Ich habe mich auf diese Stelle beworben. Der Obermeister sagte daraufhin zu mir: \u201eDie Stelle h\u00e4tten wir ja gar nicht ausschreiben brauchen, wenn wir gewusst h\u00e4tten, dass sie das interessiert. Sie sind bekannt und wir h\u00e4tten sie gleich genommen\u201c. Zwei Tage sp\u00e4ter sagte er: \u201eHerr Steiner, wir k\u00f6nnen sie nicht nehmen. Irgendetwas mit ihrer Kaderakte ist nicht in Ordnung\u201c. Ich sagte: \u201eAch, die Kirche\u201c. Jemand, der aktiv in der Kirche war, konnte keine jungen Menschen ausbilden im Sozialismus. Das ging eben nicht. Ansonsten habe ich nie Schwierigkeiten gehabt. \u00dcberhaupt nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hermsdorf, Waldenburg, Schlesien Mein Name ist Rudolf Ernst Steiner. Ich stamme von guten Eltern ab und komme aus Hermsdorf, Kreis Waldenburg in Schlesien. Wir kommen aus einer guten evangelischen Gemeinde und haben zwar nicht regelm\u00e4\u00dfig, aber doch oft den Gottesdienst besucht. 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