{"id":642,"date":"2011-12-19T22:42:52","date_gmt":"2011-12-19T22:42:52","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=642"},"modified":"2014-04-18T05:23:59","modified_gmt":"2014-04-18T05:23:59","slug":"erika-elisabeth-josephine-vollath","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/642\/erika-elisabeth-josephine-vollath","title":{"rendered":"Erika Elisabeth Josephine Vollath"},"content":{"rendered":"<p><strong>Graz, Steiermark, \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Erika-Elisabeth-Josephine-Vollath.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-161\" title=\"Erika Elisabeth Josephine Vollath\" alt=\"mormon deutsch erika elisabeth josephine vollath\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Erika-Elisabeth-Josephine-Vollath.jpg\" width=\"200\" height=\"339\" \/><\/a>Ich bin Erika Elisabeth Josephine Vollath<\/strong>, geborene Bliemegger, geboren am 17. M\u00e4rz 1930 in Graz, \u00d6sterreich. Mein Vater hei\u00dft Karl Bliemegger, meine Mutter Anna Barbara Wagner. Meine Geburt war sehr \u00fcberraschend, ich kam viel zu fr\u00fch. Mein Vater lag im Bett mit Knieverletzungen von einem Ski-Urlaub und meine Mutter war sehr erschrocken, weil das Gesch\u00e4ft ohne Vater nicht laufen konnte. Dann bin ich zur Welt gekommen mit nicht einmal sieben Monaten. Ich war sehr klein, 950 Gramm schwer, und wurde auf einem Heizkissen aufgezogen. Einmal hat es meine Mutter zu hoch eingestellt und dann hatte ich pl\u00f6tzlich rote Wangen. Es ging insofern gut, weil meine Mutter viel Muttermilch hatte, die mir nahezu entgegen floss. So brauchte ich mich als kleiner Winzling nicht so sehr anzustrengen. In diesem ersten Jahr war es sehr schwierig, denn ich bin sieben Mal gestorben. Sieben Mal standen schon die Kerzen neben mir, der Arzt war da und hat den Tod festgestellt. Nach einiger Zeit war ich aber doch wieder da. Sie waren alle sehr erstaunt. Immerhin hat der Arzt gesagt, dass ich einen sehr starken Willen h\u00e4tte. Das hat meine Mutter dann auch festgestellt. So bin ich \u00fcber die erste Zeit gut hinweggekommen.<\/p>\n<p>Ich ging in Graz in die Volksschule und dann ins Gymnasium. Als ich vierzehn Jahre alt war, stellte ich an meine Eltern die Frage: \u201eWas ist der Sinn des Lebens?\u201c Ich habe noch zwei Br\u00fcder und die Eltern haben gesagt: \u201eWir m\u00fcssen f\u00fcr euch sorgen. Damit ihr euch im Leben zu Recht findet, sollt ihr lernen und das wollen wir euch bieten. Ihr m\u00fcsst nat\u00fcrlich arbeiten.\u201c Ich habe mir gedacht, warum, das ist der Sinn des Lebens? Das kann es doch nicht sein. \u00dcber diese Antwort war ich eigentlich sehr verzweifelt.<\/p>\n<p>Eines Tages stand ich in der K\u00fcche und dachte mir, nein, das ist kein Leben, das ist es nicht wert. Ich wollte mir meine Pulsadern aufschneiden. Ich war wirklich sehr verzweifelt. Da kam eine Schulkollegin herein, die vorher nie bei mir war und sagte: \u201eWas machst du da?\u201c Wie es so ist, ich habe das Messer weggelegt. Sie ging bald darauf weg. Jetzt erst, 2004, habe ich diese Schulkollegin wieder getroffen und habe sie gefragt: \u201eKannst du dich erinnern? Du hast mir einmal das Leben gerettet.\u201c Darauf sagte sie: \u201eWas, ich?\u201c \u201eJa, du warst bei mir.\u201c Sie sagte: \u201eDas wei\u00df ich nicht mehr.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Mit sechzehn Jahren habe ich mich entschlossen, am Gymnasium Religion zu einem Abiturfach zu nehmen. Ich dachte bei mir, dass ich jetzt wirklich aufpassen m\u00fcsse, was unser Universit\u00e4ts-Professor uns sagte. Er sprach \u00fcber die Dreieinigkeit. Ich sagte zu ihm \u201eHerr Professor, was sie da sagen, glaube ich nicht, dass Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist eine Person sind.\u201c Er wollte mir das in der langen Pause erkl\u00e4ren, aber ich habe ihm am Ende dieser Wanderung im Gang gesagt: \u201eNein, Herr Professor, das glaube ich nicht.\u201c Ich bin nicht mehr zum Religionsunterricht gegangen, was beinahe das Ende am Gymnasium gewesen w\u00e4re, denn mehrere Lehrer haben mir dann nur schlechte Noten gegeben. Ich konnte zu Hause nichts dar\u00fcber erz\u00e4hlen, denn meine Eltern waren der Meinung, die Lehrer h\u00e4tten immer recht. In meiner Verzweiflung ging ich mit den Heften, die ungerecht beurteilt waren, zum Direktor und zeigte sie ihm. Er hat sie bei sich behalten und hat gesagt: \u201eLass sie da. Ich werde das machen.\u201c Er hat mit den Lehrern gesprochen, die sich einzeln bei mir entschuldigt haben. Was soll eine sechzehnj\u00e4hrige Sch\u00fclerin davon halten? Ich konnte die Zusammenh\u00e4nge nicht erkennen. Das war dann auch \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Ich habe das Abitur, in \u00d6sterreich sagt man die Matura, gemacht. 1948\/49 kam mein Vater von der Gefangenschaft nach Hause. Er war beim Volkssturm. Er ist gerade noch am Ende des Krieges eingezogen worden. Weil er gesagt hat: \u201eDer Krieg ist verloren\u201c, hat man ihm alles weggenommen. Er war Kreishandwerksmeister, und man und hat ihn mit Spaten, einem Gewehr und ein paar Handgranaten an die Grenze nach Ungarn geschickt, um den Russen entgegen zu gehen, die mit Panzern gekommen sind. Er war mit f\u00fcnfundzwanzig anderen M\u00e4nnern an dieser Grenze. Durch seine Erfahrung aus dem ersten Weltkrieg hat mein Vater gewusst, wie man sich am besten einbuddelt, so dass er mit allen f\u00fcnfundzwanzig M\u00e4nnern wieder zur\u00fcckgekommen ist. Dar\u00fcber war er sehr gl\u00fccklich und sehr stolz.<\/p>\n<p>1938 erlebte ich, wie das deutsche Milit\u00e4r in Graz einzog. Ich sehe heute noch die offenen Volkswagen und Motorr\u00e4der mit Beiwagen, wie sie ganz langsam an uns vorbeigezogen sind, bejubelt von den Menschen. Blumen hat man ihnen zugeworfen und Zigaretten. Das waren alles Kostbarkeiten. Ich habe zuvor erlebt, wie die Menschen an den Stra\u00dfenecken oder irgendwo gesessen und um etwas gebettelt haben. Es gab furchtbar viele Bettler. Meine Eltern machten \u00fcberhaupt kein Gesch\u00e4ft. Mein Vater war Fleischhauer und er konnte gar nichts verkaufen. Es war wirklich eine schlimme Zeit. Weiterhin habe ich dann bemerkt, dass auf einmal ein Aufschwung da war. Die Leute hatten pl\u00f6tzlich Arbeit, sie waren wieder froh und man sah keine Bettler mehr herumsitzen. Es war ein pl\u00f6tzlicher wirklicher Wandel.<\/p>\n<p>1944 kamen die Fl\u00fcchtlinge. Wir waren eingesetzt, um diesen Fl\u00fcchtlingen aus Bessarabien eine sch\u00f6ne Weihnacht zu bereiten. Wir haben Weihnachtslieder gesungen, den Baum geschm\u00fcckt und haben alles gemacht, was wir tun konnten, um ihnen Freude zu bereiten. Sie waren auch sehr gl\u00fccklich. Es waren Menschen, die alles zur\u00fcckgelassen hatten, aber man hat das dort gar nicht gesp\u00fcrt. Im Sommer 1944 war ich im Ernteeinsatz in der s\u00fcdlichen Steiermark. Ich war als J\u00fcngste mit in einer Gruppe. Wir hatten auf den Feldern das Getreide zu schneiden beziehungsweise diese B\u00fcndel zu machen. Wir hatten kein Wasser zum Trinken, es gab nur einen leichten Tischwein zum Trinken, denn das Wasser war ungenie\u00dfbar, man wurde davon krank. Aber mir hat das gar nichts ausgemacht, das war interessant. Wir waren drei Wochen dort und sind jeden Freitag um f\u00fcnf Uhr in die Kaserne marschiert. Dort war f\u00fcr uns ein Tisch gedeckt. Wir sa\u00dfen: ein M\u00e4dchen, ein Soldat, ein M\u00e4dchen, ein Soldat usw. Vor uns stand je eine Flasche Wein und ein St\u00fcck Kuchen. Ich habe mir gedacht, ich habe den leichten Wein getrunken und das hat mir nicht geschadet, also kann ich diesen Wein auch trinken. Ich, mit vierzehn Jahren, habe eine ganze Flasche Wein ausgetrunken. Wir waren etwa eine\/eineinhalb Stunden dort und sind danach wieder nach Hause marschiert. Zu zweit sind wir marschiert, ich ging nach vorne und habe vor der ganzen Gruppe den Kasper gemacht. Dabei habe ich mich innerlich beobachtet und sagte zu mir \u201e du bl\u00f6de Gans\u201c. Sofort bin ich wieder zur\u00fcckgegangen und habe seither nie mehr Wein anger\u00fchrt. . Das habe ich auch so eingehalten. Dabei ist es bis heute geblieben.<\/p>\n<p>Noch ein Erlebnis im Krieg: Graz wurde bombardiert. Wir hatten in der Mitte der Stadt ein Gesch\u00e4ft. Ich kam von der Schule und wollte unbedingt in den Schlo\u00dfbergtunnel, Das ist der Berg, mitten in der Stadt, in dem Tunnels hinein gebaut wurden, um f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung einen sicheren Bunker zu schaffen. Dort wollte ich unbedingt hin, aber die Zeit hat nicht mehr gereicht. So bin ich unterwegs in den n\u00e4chsten Keller gelaufen, als ich gesehen habe, dass die Bomber schon \u00fcber mir waren. Meine Mutter war in demselben Keller. Wir haben uns dort getroffen. Pl\u00f6tzlich ein Krach, Licht aus, alles hat gescheppert, wir waren voll Staub und Dreck. Rechts und links von uns wurden die H\u00e4user zerbombt, alles war kaputt. Aber wir kamen raus. Das war ein ungeheures Erlebnis f\u00fcr mich und meine Mutter. Wir gingen nach Hause. Man musste jede Nacht aus dem Bett raus und in den Keller gehen. Meine Mutter war nachtblind, sie konnte gar nichts gesehen. Ich dagegen konnte nachts gut sehen und da habe ich sie immer gef\u00fchrt. Jedenfalls ging auch diese Zeit vorbei.<\/p>\n<p>Mein Vater war inzwischen durch den Volkssturm an der Grenze nach Ungarn, und Graz wurde evakuiert. Meine beiden Br\u00fcder waren an der Front und meine Mutter und ich sind mit dem zur\u00fcckziehenden Milit\u00e4r nach Westen marschiert, alles zu Fu\u00df. Wir sind soweit gegangen, bis meine Mutter sagte: \u201eWir zweigen jetzt ab und gehen in die Berge.\u201c Meine Eltern hatten verabredet, dass sie sich dort treffen wollten. Wir waren auf ungef\u00e4hr eintausend-zweihundert Metern H\u00f6he, eine Gegend, wo meine Eltern oft am Wochenende waren. Mein Vater war passionierter J\u00e4ger und wir waren \u00fcberall bekannt. Bevor wir oben ankamen, kaum weg von diesem Treck nach Westen mit Soldaten und allen, die unterwegs waren, kam pl\u00f6tzlich ein englischer Tiefflieger. Der hat auf uns gezielt, ist genau zu uns geflogen und hat auf uns geschossen. Meine Mutter lag im Stra\u00dfengraben und ich nat\u00fcrlich auch, aber ich lag so, dass ich den Piloten genau gesehen habe und dachte mir: \u201eDich werde ich nie vergessen, dein Gesicht kenne ich in hundert Jahren noch.\u201c Er hat geschossen, hat uns aber nicht getroffen und ist abgedreht und wieder zu diesem gro\u00dfen Treck geflogen. Wir sind weiter auf diese Alm gegangen.<\/p>\n<p>Am 8. Mai war die Kapitulation und im Mai war die Zeit, in der die Bauern ihr Vieh immer gesammelt haben, um es auf die h\u00f6heren gelegene Weiden zu treiben. Genau dort, wo die Bauern sich immer getroffen hatten, waren wieder M\u00e4nner. Aber was sind das f\u00fcr M\u00e4nner? Wir konnten das nicht erkennen, sie waren zu weit weg. Wir konnten auch nicht sehen, wo das Vieh war. Aber wir haben gesehen, dass bei jedem etwas in der Sonne aufblitzte. Wir waren f\u00fcnf M\u00e4dchen, ich mit f\u00fcnfzehn Jahren, die anderen bis achtzehn Jahre alt. Pl\u00f6tzlich schaute ich vor uns hinunter, denn der Weg, auf dem wir standen, war an einem Abhang. Ich schrie: \u201eDie Russen kommen!\u201c Die Russen kamen ganz lautlos von unten herauf, sie haben sich \u00fcberhaupt nicht verraten. Jede von uns ist in irgendeine Richtung gerannt. Ich bin \u00fcber den Weg gerannt, auf dem wir waren, in den n\u00e4chsten Wald hinauf, aber so gerannt, dass ich wirklich keine Luft mehr bekam. Wir waren den ganzen Tag so verstreut. Die eine in Brennsesseln, ich wei\u00df nicht, wo die \u00fcberall waren, ich zumindest war im Wald. Es wurde in allen Richtungen geschossen. Man konnte nirgends hingehen. Ich bin nicht in Gefahr gewesen. Als es dunkel wurde, bin ich wieder langsam zur\u00fcckgeschlichen und habe gehorcht, ob ich etwas h\u00f6re oder sehe, aber es war alles ruhig. Ich kam ins Haus und sah, dass niemand da war, keine fremde Sprache oder so etwas. So war das auch \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat mich \u00f6fters ins Tal geschickt, weil wir nichts zu essen hatten. Die Bergbauern selber hatten kaum etwas. Ich musste immer Brot holen. Das war ein Weg von eineinhalb Stunden hin und eineinhalb Stunden zur\u00fcck. Vor dem Ort hatten die Russen einen Schlagbaum aufgerichtet. Da musste jeder entweder einen Ausweis zeigen oder sagen, wohin er gehen wolle. Ich hatte keinen Ausweis, ich hatte gar nichts. Sie wollten nur wissen, wohin ich gehe. Ich habe gesagt, dass ich Brot holen wolle und wieder zur\u00fcckkomme. Sie hatten mich jedes Mal am Schlagbaum eine Stunde stehen lassen und die anderen gingen durch. Warum lassen die mich nicht durch? Ich war ein so naives M\u00e4dchen. Meine Mutter hatte mich zum Gl\u00fcck \u00fcberhaupt nicht aufgekl\u00e4rt. Ich habe von nichts etwas gewusst. Ich denke, dass war mein Schutz. So ging ich auch wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Wir waren auf einem Berg und da konnte man auf der einen Seite wie auf der anderen runtergehen. Da ging ich auch auf der anderen Seite ins Tal, wo meine Mutter meine Aussteuer in einem Gasthof untergebracht hatte. Ich sollte nachschauen, ob die Sachen noch da waren. Das habe ich auch gemacht. Damals hatte man Leinen f\u00fcr ein M\u00e4dchen vorbereitet und Tischw\u00e4sche usw. Eines Tages kam ich hin und die Kiste war aufgebrochen worden und das meiste hat gefehlt. Das habe ich zu Hause berichtet. Es kam dann noch eine ungute Geschichte dabei heraus, denn die Leute aus diesem Dorf haben gesagt: \u201eBei uns waren keine Russen. Vielleicht wissen wir, wer das war?\u201c Es hat sich herausgestellt, dass es eine Pers\u00f6nlichkeit aus dem Dorf war. Inzwischen war ich siebzehn Jahre alt und musste zum ersten Mal bei Gericht aussagen. Das war sehr schlimm f\u00fcr mich, aber es musste sein! Dieser Mann durfte dann nicht mehr in den Ort. Das war sehr traurig.<\/p>\n<p>Ich hatte keine Angst w\u00e4hrend des Krieges. Ich war auch als Melderin unterwegs. Wenn irgendetwas Schlimmes passiert war, wenn Bomben gefallen sind, musste ich zur Polizei laufen. Ich war innerlich ganz ruhig. Mich haben auch die Bomben nicht aufgeregt. Ich kann es gar nicht erkl\u00e4ren. F\u00fcr mich war es schlimm, dass mein Vater nicht da war, dass er und meine Br\u00fcder an der Front waren.<\/p>\n<p>Ich war beim Jungvolk. Das war Spa\u00df f\u00fcr mich, weil ich bei der Sing- und Spielschar war. Wir haben viel gesungen, wir haben Theater gespielt, wir haben Dinge getan, die einfach ein M\u00e4del erfreuen. Wenn wir gestrickt haben, haben wir gewusst, wir machen es f\u00fcr die Soldaten. Als junges M\u00e4del mit zw\u00f6lf oder dreizehn Jahren, die anderen waren alle \u00e4lter, hatte ich eine Gruppe gef\u00fchrt, die Anw\u00e4rterinnen f\u00fcr F\u00fchrerinnen waren. Ich musste am Ende sagen, wer F\u00fchrerin wird und wer nicht. Ich hatte Intuition und habe gewusst, die wird eine F\u00fchrerin und die nicht. Erkl\u00e4ren kann ich das nicht, ich muss die Person sehen, mit ihr zusammengearbeitet haben, dann konnte ich mich dazu \u00e4u\u00dfern. Es gab f\u00fcr mich keine Regel.<\/p>\n<p>Ich habe die Matura gemacht. Danach war das Gesch\u00e4ft, der Betrieb zerbombt, die Maschinen waren gestohlen. Die kamen wieder, als man wusste, wer sie genommen hatte. Mein Bruder hat sie mit Hilfe eines anderen wieder nach Hause gebracht. Mein j\u00fcngerer Bruder Heinz war ziemlich fr\u00fch nach dem Ende des Krieges zu Hause Er war in Ober-Italien und hatte gegen die Amerikaner gek\u00e4mpft. Er wurde bald gefangen genommen, hat sich als Koch gemeldet und ihm ging es gut. Ihm fehlte gar nichts. Er kam braungebrannt nach Hause, in einem wei\u00dfen Anzug, der aus Mehls\u00e4cken gen\u00e4ht war, diese amerikanischen Mehls\u00e4cke.<\/p>\n<p>Als dagegen mein \u00e4lterer Bruder Karl kam, da waren wir sehr erschrocken. Ein Schritt, zwei Kr\u00fccken , wieder ein Schritt. Wer kam auf unsere T\u00fcr zu? Es war mein Bruder, der im Weichselbogen im Kampf gegen Russland auf eine Tellermine getreten war, und der dadurch nicht nur den Fu\u00df verlor, schlie\u00dflich wurde ihm auch das Bein bis \u00fcber das Knie abgenommen. Das war sehr schlimm f\u00fcr uns alle.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg war es sehr schlimm, wir hatten nichts zu essen. Meine Mutter konnte ihr Gesch\u00e4ft auch nicht f\u00fchren, es gab ja nichts. Ausgepresste Rindergrammeln, das war Rinderfett, das ausgelassen und in Reifen gepresst wurde, die so hart waren wie Holz, aber das war besser als gar nichts. Da ist kein Fett mehr drin, gar nichts. Als mein j\u00fcngerer Bruder dann zu Hause war, sind er und ich hinaus auf das Land gegangen und haben dort gearbeitet. Wir haben dann Maismehl oder Bohnen oder Mehl nach Hause gebracht, so dass wir wieder etwas zu essen bekamen.<\/p>\n<p>Mein Vater kam erst 1948, abgemagert, aus der Gefangenschaft zur\u00fcck. Weil der Betrieb nun wieder aufgebaut werden musste, habe ich nach der Matura sieben Jahre im Gesch\u00e4ft gearbeitet und konnte nichts anderes tun. Ich habe noch ein Jahr Handelsschule angeh\u00e4ngt, damit ich die Buchhaltung und Stenographie und diese Dinge lernte, die man am Gymnasium nicht gelernt hat. Zu Hause habe ich dann die Buchhaltung \u00fcbernommen, war im Gesch\u00e4ft, habe den Haushalt gef\u00fchrt und war M\u00e4dchen f\u00fcr alles. Ich habe das auch gerne getan, es war notwendig, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir haben so die gr\u00f6\u00dfte Not abgewendet und es ging langsam, aber stetig wieder aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Doch hatte ich dann den Wunsch zu studieren. Gerne w\u00e4re ich \u00c4rztin geworden. 1956 bin ich zu einem Freund gegangen, der gleich nach der Matura an der Uni war. Er war einer der j\u00fcngsten Professoren f\u00fcr Jura. Ich habe ihm gesagt, dass ich ein Studium brauche, das ich mit all meiner Arbeit, die ich zu tun hatte, verbinden konnte. Neben der Arbeit? Ja, aber was? Er hat die Vorlesungskataloge durch gew\u00e4lzt und sagte: \u201eMache Englisch.\u201c Ich sagte: \u201eNein, Englisch macht jeder. Das mache ich nicht.\u201c Er fragte mich, was ich noch machen k\u00f6nnte und sagte dann: \u201eRussisch.\u201c Ich sagte: \u201eJa, gut. Ich mache Russisch.\u201c Ich bin im zweiten Semester Russisch eingestiegen und habe in drei Wochen das erste Semester nachgeholt. Sie hatten n\u00e4mlich grunds\u00e4tzlich nur die kyrillische Schrift durchgenommen. Ich habe in der vorgeschriebenen Zeit das Staatsexamen in Russisch gemacht.<\/p>\n<p>Inzwischen war ich verheiratet und als mein Studium zu Ende war, war mein Bub zwei Jahre alt. Ich habe dann ein zweites Kind im f\u00fcnften Monat verloren. Wir haben erst bei meinen Eltern gewohnt, dann hat mein Mann eine eigene Wohnung gekauft. 1962 hat mein Mann eine gro\u00dfe Aktion gemacht, er war bei Raiffeisen Werbeleiter in der Steiermark, und hat dort, was die \u00d6ffentlichkeitsarbeit betraf v\u00f6llig neue Wege beschritten. Er hat mit Kunst, Kultur, Theater usw. eine ganze Woche in dem Ort St. Georgen Konzerte gemacht, Vortragabende gegeben und ein Theaterst\u00fcck wurde eigens f\u00fcr diesen Anlass geschrieben. Jedenfalls war es eine gro\u00dfe Geschichte. Pl\u00f6tzlich musste mein Mann mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus. Das war eine Zeit, die sehr schlimm war. Aber der Erfolg seiner Arbeit war, augenscheinlich, so dass Direktoren aus Bayern auf ihn aufmerksam wurden \u201eHerr Vollath, wollen sie zu uns nach M\u00fcnchen kommen?\u201c Mein Mann hat das Angebot angenommen und wir sind 1962 nach M\u00fcnchen gezogen, wobei mein Mann zuerst alleine dort war. Er hat in Bayern die \u00d6ffentlichkeitsarbeit f\u00fcr Raiffeisen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Ich habe meinen Mann im Gesch\u00e4ft kennen gelernt. Er kam ins Gesch\u00e4ft, schaute, sah mich, ging wieder, schaute und kam immer wieder. Dann hat er mich gefragt, ob ich nicht mit ihm in die Oper gehen m\u00f6chte? Ich war eine begeisterte Operns\u00e4ngerin. Im Gymnasium hatten wir auch die M\u00f6glichkeit, in einem a Kapella Chor zu singen. Ernst M\u00e4rzendorfer, der ein ziemlich ber\u00fchmter Dirigent geworden ist, hat aus unserem Chor, das war ein Chor zusammengestellt mit Studenten der Gymnasien in Graz, und wir haben nicht nur Konzerte gegeben , waren mit der Neunten von Beethoven in Salzburg , sondern haben dann auch in der Oper gesungen, in den Meistersingern und in Turandot. Das waren wunderbare Erlebnisse.<\/p>\n<p>Mein Mann hei\u00dft Koloman mit Vornamen. Der Name kommt urspr\u00fcnglich aus Irland, ist aber in Ungarn sehr gebr\u00e4uchlich. Zurzeit, als meine Schwiegereltern jung waren, geh\u00f6rte der Teil von \u00d6sterreich, in dem sie lebten damals zu Ungarn. Wir waren inzwischen in M\u00fcnchen und ich habe die wahre Kirche gesucht. Dieser Gedanke hat mich nie losgelassen. Als mein Mann im B\u00fcro und mein Kind in der Schule waren, bin ich jeden Tag in die Kirche gegangen und habe den Herrn gefragt, wo die Wahrheit ist, die ich finden m\u00f6chte. Eines Tages war ich am Stachus und da stand ein Bus mit der Weltkugel, Christus hier und Christus da. Ich sagte zu ihnen: \u201eEndlich wissen sie, dass Christus in der ganzen Welt ist und nicht nur im Mittleren Osten.\u201c Die jungen M\u00e4nner haben mir gesagt, dass sie mir ein Buch geben wollen, aber ich habe dankend abgelehnt. Inzwischen habe ich alles, was es \u00fcber Kirche und Religion gegeben hatte, gelesen. Wie die katholische Kirche, wie die evangelische Kirche entstanden ist und wie die Apostel get\u00f6tet worden sind. Das war f\u00fcr mich ganz klar, dass die Kirche nicht auf der Erde war. Aber, wenn es Gott gab, dann musste auch irgendwo auf der Erde seine Kirche sein! Aber wo?<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter kamen zwei Missionarinnen an unsere T\u00fcr. Als ich gerade vom Einkaufen zur\u00fcckkam, h\u00f6rte ich meinen Mann sagen: \u201eJa, wissen sie, das ist nichts f\u00fcr mich, aber f\u00fcr meine Frau.\u201c In dem Moment kam ich herein, sie haben einen Prospekt dagelassen. Darin stand etwas von einem Buch Mormon, von dem ich noch nie etwas geh\u00f6rt hatte. Da wurde ich aufmerksam. Zwei Wochen sp\u00e4ter kamen sie wieder und haben einen Prospekt mitgebracht mit dem Stempel, wann und wo sie sich treffen. Weil wir sonntags meistens zum Spaziergang an der Isar unterwegs waren, mussten wir an der Haltestelle umsteigen, die in der N\u00e4he dieses Ortes war, wo sich die Menschen in dieser Kirche trafen. Ich sagte zu meinem Mann, dass ich gerne einmal hinfahren m\u00f6chte, ohne dass mir jemand zur Seite steht und mir dies und das erkl\u00e4rt. Ich m\u00f6chte die Wahrheit alleine herausfinden. Mein Mann und mein Sohn sind nach Hause gefahren und ich bin hingegangen. Ich habe das Abendmahl genommen und habe so getan, als w\u00fcrde ich dazugeh\u00f6ren, ich habe auch mitgesungen, das Abendmahl genommen und dachte, niemand w\u00fcrde wissen, dass ich nicht dazu geh\u00f6re. Ich habe aufgepasst, woraus sie nun predigten und wor\u00fcber gesprochen wurde.<\/p>\n<p>Am Ende blieb ich vor dem Versammlungsraum stehen und habe mir die Leute angeschaut, und da kamen die beiden Missionarinnen vom zweiten Stock herunter. Die eine sagte: \u201eWir kennen sie.\u201c Ich sagte: \u201eJa, ich kenne sie ganz bestimmt.\u201c Ich habe gedacht, dass sie so viele Menschen kennen und gar nicht wissen k\u00f6nnen, wer ich bin. Pl\u00f6tzlich aber kam jemand auf mich zu und sagte. \u201eSie sind aber kein Mitglied?\u201c Ich sagte: \u201eWoher wollen Sie das wissen?\u201c Es war der Missionspr\u00e4sident, der gerade an diesem Tag in der Versammlung war. Ich sagte: \u201eIch bin kein Mitglied, aber ich h\u00e4tte gerne dieses Buch, aus dem Sie zitiert haben, das kenne ich n\u00e4mlich nicht.\u201c Sie haben mir dieses Buch mitgegeben und ich bin zur Stra\u00dfenbahn gegangen. Ich hatte eine halbe Stunde Zeit, um in diesem, mir v\u00f6llig fremden Buch zu lesen. Als ich zu Hause ankam, habe ich gl\u00fccklich zu meinem Mann gesagt: \u201eJetzt habe ich die Wahrheit!\u201c Endlich, habe ich sie gefunden!\u201c Er aber sagte zu mir: \u201eNein, also jetzt bist du nicht ganz hell.\u201c F\u00fcr mich war das aber ganz klar. Ich habe um den Besuch der Missionarinnen bei mir zu Hause gebeten. Sie kamen schnell, und gaben mir die Lektionen. Ich habe gebetet und den Herrn gefragt, ob das wahr ist. Als ich kniete, ging es mir \u00e4hnlich wie Joseph Smith. Es war furchtbar, alles schwarz um mich, obwohl es heller Vormittag war. Und flehte zum Herrn: \u201eHimmlischer Vater, hilf mir.\u201c Und dann bekam ich die wunderbare Best\u00e4tigung ins Herz, und habe gewusst, es ist wahr!<\/p>\n<p>Mein Mann sollte mir dann die Erlaubnis zur Taufe geben. Es war September\/Oktober 1967, als ich die Kirche kennenlernte. Er wollte mir die Erlaubnis aber nicht erteilen. Weil niemand in der Kirche m\u00f6chte, dass Ehen auseinander gehen, habe ich gewartet. Zu Weihnachten sind wir, wie jedes Jahr, nach \u00d6sterreich gefahren. Ich habe nichts anderes mitgenommen, als f\u00fcr jeden ein Buch Mormon. Sie schauten es an und schauten mich an und fragten: \u201eWas ist los mit dir?\u201c Der Einzige, der gesagt hat: \u201evielleicht hast du recht\u201c, das war mein Vater. Das war mir eine gro\u00dfe innere Freude. Als wir wieder nach Hause gekommen sind, habe ich meinen Mann noch einmal gefragt, ob ich getauft werden konnte, er verneinte wieder.<\/p>\n<p>Ich habe dann diesen Umstand mit den Missionarinnen besprochen und gegen Ende des Monats Januar1968 haben wir drei Tage gefastet und gebetet. Das war unglaublich, dass die jungen Missionarinnen dieses gro\u00dfe Opfer w\u00e4hrend ihrer harten Arbeit f\u00fcr mich bringen konnten. Zuvor habe ich meinem Mann gesagt, wenn er nach diesen drei Tagen nicht unterschreibe, ginge ich weg von ihm, nehme den Sohn mit und wir lassen uns scheiden, denn ich habe dem Herrn mehr zu gehorchen als ihm und er habe \u00fcberhaupt kein Recht, zu bestimmen, was meine Religionsfreiheit betreffe. Nach drei Tagen, nach diesem Fasten und Beten, habe ich, das erste laute Gebet vor meinem Mann gesprochen. Er wurde wei\u00df wie die Wand. Es war Mitternacht und eiskalt, er zog nichts \u00fcber und rannte hinaus. Ich habe mir \u00fcberlegt, was ich \u00fcberhaupt gesagt habe? Etwa so, dass er die Verantwortung nicht tragen k\u00f6nne . Jetzt hatte ich ein ruhiges, wunderbares Gef\u00fchl, die Ungewissheit war gewichen. Ich bin ins Bett gegangen, habe herrlich geschlafen in der Gewissheit, dass mein Mann unterschreiben w\u00fcrde So war es auch. Am n\u00e4chsten Morgen hat er seinen Fahrer mit dem unterschriebenen Block geschickt und einem Zettel dazu, ich solle aber unseren Sohn nicht in diese Sache hineinziehen.<\/p>\n<p>Wolfgang wusste l\u00e4ngst davon, wir haben bei jeder Gelegenheit gemeinsam im Buch Mormon gelesen. Er wollte sich mit mir zusammen taufen lassen, aber mein Mann hat es nicht erlaubt .Als mein Sohn zehneinhalb Jahre alt war, habe wir die Kirche kennengelernt und mit vierzehn Jahren hat er sich taufen lassen. Das war f\u00fcr mich wunderbar, ja, es war einfach herrlich. Nach einem Jahr Mitgliedschaft habe ich meinen Patriarchalischen Segen bekommen. Das war f\u00fcr mich auch sehr wichtig. Dann immer noch dieser Gedanke, wie sollte ich mit einem Mann leben, der eigentlich von der Kirche nichts wissen wollte, wie soll das gehen? Ich war ziemlich engagiert und war gleich Lehrerin und Leiterin in der PV. Es gab \u00fcberhaupt keine Berufung f\u00fcr mich, als Schwester, in der ich im Laufe der Jahre meiner Mitgliedschaft nicht gedient h\u00e4tte. Unter anderen war ich zwei Mal f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Pfahl zust\u00e4ndig. Ich habe mir das sehr schwierig vorgestellt. Dann bekam ich von Bruder Geist in Stuttgart meinen Patriarchalischen Segen. Ich bin an einem Tag weggefahren, an dem mein Mann ausw\u00e4rts war und mein Sohn hat zum ersten Mal den Schl\u00fcssel umgeh\u00e4ngt bekommen. Als ich am Abend nach Hause kam, ich habe den Segen noch im Ged\u00e4chtnis gehabt, sp\u00e4ter habe ich ihn schriftlich bekommen, da wusste ich, keine Trennung war m\u00f6glich Der Herr m\u00f6chte es anders. Ich soll meinen Mann in der Familie und in seinem Beruf unterst\u00fctzen. Zuerst war ich zornig und dachte, nein! Aber nat\u00fcrlich, wenn man wei\u00df, der Herr m\u00f6chte das, dann tut man es. Ich habe es gemacht und bin sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass ich meinen Mann in allen Dingen unterst\u00fctzen konnte. Als Anerkennung f\u00fcr seine Arbeit, die gleichzeitig auch sein Hobby war, bekam er Auszeichnungen von der Republik Deutschland und \u00d6sterreich das goldene Ehrenzeichen. Da war ich nat\u00fcrlich sehr froh, dass der Herr uns so sehr gesegnet hat. Unser Sohn Wolfgang hat eine Mission in Japan erf\u00fcllt, war mehrmals Hoher Rat und fast zehn Jahre Bischof. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.<\/p>\n<p>Ich war zw\u00f6lf Jahre Ratgeberin in der Pfahl-FHV. Zuerst war es Schwester Roth, als M\u00fcnchen und Salzburg zusammengelegt waren. Danach war es Schwester Blaukart. Damals war Krieg in den neunziger Jahren zwischen Serben und Kroaten. Weil ich damals auch f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit zust\u00e4ndig war, bin ich zum M\u00fcnchner Sozialreferat gegangen und habe dort nachgefragt, ob wir als Kirche f\u00fcr sie etwas tun k\u00f6nnen, sie bei ihrer Arbeit unterst\u00fctzen k\u00f6nnen? Der vorherige Staatssekret\u00e4r hatte uns schon einmal besucht und wir haben ihm den Heimabend gezeigt. Er war davon sehr angetan. Inzwischen ging er aber in Pension. Frau Dr. Jakob, die damals da war, sagte zu mir: \u201eJa, sie k\u00f6nnen etwas tun. Wir bekommen Anfragen aus Jugoslawien f\u00fcr Babyausstattungen.\u201c Ich fragte, wie viele sie haben wolle. Sie meinte, so ungef\u00e4hr sechzig. Ich ging zu unserm Pfahlpr\u00e4sidenten, damals Rudolf Hunger und wir haben das besprochen. Die Br\u00fcder waren einverstanden, dass wir uns in dieser Sache engagieren. Ich bin zu allen dreizehn Gemeinden, zu den FHV-Leitungen gegangen und habe ihnen das Projekt erkl\u00e4rt. Wir wollten Bananenkartons mit Babyerstausstattungen, als erstes Bett f\u00fcr die Neugeborenen f\u00fcllen. Die jungen Frauen in Jugoslawien wurden jeweils von den Feinden geschw\u00e4ngert. Hilfe f\u00fcr diese Frauen war also sehr notwendig. Die Schwestern haben begeistert gearbeitet, sie haben gestrickt, gen\u00e4ht, geh\u00e4kelt, waren auf Flohm\u00e4rkten und haben eingekauft. Wir haben Windeln besorgt, die zu waschen waren, dazu Fl\u00e4schchen und Schnuller. Von Firmen haben wir Bettzeug, das vom Design her, abgelaufen war, bekommen und daraus f\u00fcr Babybettchen Ausstattungen gen\u00e4ht. Alle Schwestern waren begeistert dabei. Im Laufe des Jahres haben wir eintausend-zweihundertf\u00fcnfzig Baby-Kartons zusammengebracht. Die Br\u00fcder haben ausgerechnet, dass der Wert dessen eine Million Mark war. Jeweils an Wochenenden haben die Br\u00fcder Lastwagenladungen voll \u00fcber die Grenze nach Jugoslawien gebracht. Ich war in Kontakt mit Botschaft in Bonn und auch mit der Deutschen Botschaft in Zagreb. Beide Botschaften haben uns in dieser Sache tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt, so dass eine gerechte Verteilung der Babyausstattungen gew\u00e4hrleistet war.<\/p>\n<p>Am Ende dieser gro\u00dfen Aktion haben wir ein Ehepaar aus Kroatien und eins von serbischen Geschwistern, Mitglieder der Kirche, zu uns nach M\u00fcnchen-Solln eingeladen. Wir hatten einen Riesen-Flohmarkt mit allem, was die Schwestern selbst hergestellt hatten, und das wurde verkauft. Brot wurde gebacken, Nudeln wurden verkauft und Marmeladen, Bilder, H\u00e4keleien und Strickereien. Wir haben an diesem Tag achttausend DM zusammengebracht. Wir haben dieses Geld geteilt, so dass f\u00fcr jedes Ehepaar aus Serbien bzw. Kroatien viertausend DM blieben. Diese Geschwister haben wir dann noch gefragt, was sie mit diesem Geld anschaffen wollten? Die Einen sagten, sie kaufen sich einen Bauernhof. Das konnte man zu dieser Zeit f\u00fcr dieses Geld bekommen. Sie wollten f\u00fcr Geschwister so eine Art Wohlfahrtshaus haben. Die Anderen haben sich f\u00fcr eine N\u00e4hstube entschieden. F\u00fcr die N\u00e4hstube konnten wir ihnen N\u00e4hmaschinen und s\u00e4mtliches Material, Stoffe und Zubeh\u00f6r mitgeben. Beide Ehepaare waren \u00fcberw\u00e4ltigt. Sie sind einander um den Hals gefallen, sind uns um den Hals gefallen und sind dann als die Gl\u00fccklichsten wieder nach Hause gefahren. Leider haben wir nicht verfolgt, was daraus geworden ist. Wir haben gesehen, dass Krieg wirklich nicht sein muss, wenn Menschen vom Evangelium wissen, einander verstehen und miteinander arbeiten. Das ist das, was mir in der Kirche sehr, sehr gut gefallen hat, dass wirklich s\u00e4mtliche Geschwister, ganz gleich ob schwarz, wei\u00df oder gelb, zusammen leben, arbeiten und Freude haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am Ende seines Lebens habe ich meinen Mann zu Hause gepflegt. Es war eine sehr schwere Zeit. Ich war dann nat\u00fcrlich nicht mehr Sonntagsschullehrerin. Ich wurde von der Kirche beurlaubt und war nur noch zu Hause. Aber ich habe erlebt, dass die Geschwister auch f\u00fcr uns gebetet haben. Mein Mann hat sich gefragt und hat zwei Mal seine \u00c4rzte gefragt: \u201eWas soll ich tun, meine Frau m\u00f6chte so gerne, dass ich zu ihrer Kirche komme?\u201c Beide \u00c4rzte haben gesagt, dass seine Frau ihn nicht zwingen k\u00f6nne. Ich sagte: \u201eHerr Doktor, wenn ich meinen Mann h\u00e4tte zwingen wollen, w\u00fcrde das ganz anders aussehen.\u201c Beide haben gesagt: \u201eHerr Vollath, sie m\u00fcssen sich jetzt entscheiden!\u201c Er hat mit sich gek\u00e4mpft. N\u00e4chtelang hat er mich gebeten, f\u00fcr ihn zu beten. Ich sa\u00df im Bett und habe f\u00fcr ihn gebetet. Drei Tage bevor er starb, rief mich Koloman ans Bett: \u201eDu wirst sehen, wir werden in wei\u00dfen Kleidern beim Herrn sein.\u201c Ich dachte, wo er das her h\u00e4tte, wir haben nie von wei\u00dfen Kleidern gesprochen. Zuerst wusste ich wenig mit seiner Aussage anzufangen. Es war das letzte, was er gesagt hat. Drei Tage sp\u00e4ter ist mein Mann gestorben. Heute wei\u00df ich, dass er eine Vision gesehen hat und ich bin sehr dankbar.<\/p>\n<p>An dem Tag, als mein Mann starb, rief mich der Bischof an und hat gesagt: \u201eSchwester Vollath, wir beten f\u00fcr Sie.\u201c Ich sagte: \u201eDankesch\u00f6n, aber ich h\u00e4tte gerne die Papiere, denn ich m\u00f6chte eine Tempelmission erf\u00fcllen!\u201c Zu dieser Zeit war mein Mann noch am Leben. Am selben Tag ist er ganz friedlich eingeschlafen.<\/p>\n<p>Mein Mann ist am 28. November gestorben und ich bin Anfang April nach Friedrichsdorf, auf meine erste Tempelmission, unter den Geschwistern Karl und Hanna Borcherding gegangen, mit denen ich bis zum Ende ihrer dreij\u00e4hrigen Mission war. Nachdem ich mit meinen Sohn gesprochen hatte, bin ich hier in Friedrichsdorf geblieben, wo ich inzwischen, von Pr\u00e4sident Fetzer, eine weitere Mission erf\u00fcllte und so lange dem Herrn in seinem Haus diene m\u00f6chte, als mir Zeit dazu gew\u00e4hrt. Ich wei\u00df vom ganzen Herzen, dass dies das Werk des Herrn ist, dass Seine Kirche wiederum durch Joseph Smith auf der Erde hergestellt worden ist, dass der Himmlische Vater und Jesus Christus, sein Sohn, leben und dass Thomas S. Monson der Prophet ist, den der Herr zu dieser Zeit berufen hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Graz, Steiermark, \u00d6sterreich Ich bin Erika Elisabeth Josephine Vollath, geborene Bliemegger, geboren am 17. M\u00e4rz 1930 in Graz, \u00d6sterreich. 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