{"id":65,"date":"2011-10-13T18:44:06","date_gmt":"2011-10-13T18:44:06","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=65"},"modified":"2014-04-11T09:16:31","modified_gmt":"2014-04-11T09:16:31","slug":"jurgen-pawelke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke","title":{"rendered":"J\u00fcrgen Pawelke"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wobesde, Stolp, Pommern<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-69\" title=\"J\u00fcrgen Pawelke\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\" width=\"200\" height=\"261\" \/><\/a>Mein Name ist J\u00fcrgen Pawelke<\/strong>. Wir wohnten in Wobesde (heute Objazda in Polen), Landkreis Stolp in Pommern. Wobesde war ein Gutsdorf mit vielen b\u00e4uerlichen Wirtschaften. Sie bestand aus dem gro\u00dfen Wobesder Moor am Garder-See, der Ebene in der das Dorf liegt und dem Wobesder Wald. Unser Haus war etwa drei Kilometer von der Ostsee entfernt und wir hatten viel Wald um uns herum.<\/p>\n<p>Mein Vater hie\u00df Paul Pawelke II, denn es gab zwei Paul Pawelke in unserem Ort. Und weil mein Vater der J\u00fcngere davon war hie\u00df er Paul Pawelke II. Meine Mutter hie\u00df Margarete Pawelke, geborene Gatz. Sie ist in einer B\u00e4ckerei gro\u00df geworden und hat dort auch gearbeitet, bis sie meinen Vater geheiratet hat. Dann haben beide auf seinem Hof gearbeitet. Ich hatte drei Schwestern. Die \u00c4lteste hie\u00df Eleonore. Das zweite Kind war ich. Das dritte Kind war meine Schwester Ruth und die j\u00fcngste Schwester hie\u00df Birgitte. Wir waren alle jeweils drei Jahre auseinander.<!--more--><\/p>\n<p>Ich war in der Landwirtschaft t\u00e4tig, als einziger Junge in der Familie war dies notwendig. Als ich 10 Jahre alt war kam der Zweite Weltkrieg, mein Vater wurde eingezogen, mein Gro\u00dfvater war schon zu alt. So musste ich mit 10 Jahren schwere landwirtschaftliche Arbeiten durchf\u00fchren, wobei unsere beiden Pferde ein wichtiges Hilfsmittel waren. In Wobesde habe ich auch die Grundschule besucht, acht Jahre lang, und schloss mit der Note \u201eGut\u201c ab. Jeden Tag bin ich nach der Schule nach Hause gelaufen, habe den Schultornister in die Ecke gestellt und dann bis abends gearbeitet. Je nachdem wie das Wetter war bis abends 7 oder 8 Uhr, manchmal auch noch l\u00e4nger. Die Schularbeiten wurden sp\u00e4t am Abend gemacht. Gedichte lernte ich unterwegs auf dem Schulweg, da sonst keine Zeit dazu war.<\/p>\n<p>Weil ich der einzige Junge daheim war hatte ich eine gro\u00dfe Verantwortung. Die Land-Wirtschaft weckte mein Interesse. Ich war ganz geschickt im Umgang mit Maschinen. Zum Getreide m\u00e4hen hatten wir eine M\u00e4hmaschine (Ablegemaschine), womit ich die ganzen M\u00e4harbeiten durchgef\u00fchrt habe. Au\u00dferdem gab es noch eine M\u00e4hmaschine f\u00fcr Gras. Auch den angrenzenden Nachbarn habe ich oft beim M\u00e4hen geholfen.<\/p>\n<p>Zwischen meinem 12. und 15. Lebensjahr musste ich mit dem Milchwagen in die n\u00e4chste Stadt fahren, welche Stolpmuende hie\u00df. Sie war 14 Kilometer von zu Hause entfernt und ich musste diese Fahrten alleine machen. Ich sammelte im ganzen Ort die vollen Milchkannen ein mit dem Milchwagen, das waren ungef\u00e4hr 120 bis 140 Zwanzig-Liter-Kannen. Auf dem R\u00fcckweg brachte ich bestellte Butter oder Buttermilch mit und verteilte sie im Dorf. In dieser Hinsicht hatte mein Vater gro\u00dfes Vertrauen zu mir.<\/p>\n<p>Die Schule war in Wobesde. Wir wohnten auf einem Hof, der mit etwa 25 anderen Geh\u00f6ften ein Ausbau des Dorfes war und \u201eAlte M\u00fchle\u201c genannt wurde. Von dort bis zur Schule waren es etwa 2 Kilometer. Man k\u00f6nnte sagen, dass wir ganz idyllisch wohnten. Neben unserem Haus ging zwar ein \u00f6ffentlicher Weg vorbei, aber vor dem Haus war eine gro\u00dfe Wiese und hinter dem Haus gab es Ackerland. Unsere H\u00fchner, Enten und G\u00e4nse hatten freien Auslauf, waren also nicht eingesperrt und konnten sich frei bewegen. Unser Acker grenzte ans Haus. Als das Korn gr\u00f6\u00dfer wurde, hatten wir des \u00d6fteren Besuch von F\u00fcchsen, die dann einige unserer H\u00fchner geholt haben, sei es zur eigenen St\u00e4rkung oder um ihre Jungen zu f\u00fcttern.<\/p>\n<p>1929 kamen amerikanische Missionare nach Wobesde. Sie redeten mit den Leuten \u00fcber das Evangelium. Sie belehrten drei \u00e4ltere Damen, die sich dann auch taufen lie\u00dfen. Eine von ihnen war Meta Gennrich, die zweite hie\u00df Marie Kutschke. An den dritten Namen kann ich mich nicht mehr richtig erinnern, aber es k\u00f6nnte Martha Lawerenz gewesen sein. Da die anderen Dorfbewohner sehr gegen die Kirche waren, gab es auch einmal einen gro\u00dfen Artikel in der damaligen Zeitung mit der gro\u00dfen \u00dcberschrift \u201eMormonengefahr\u201c. Diese drei \u00e4lteren Damen wurden also als gro\u00dfe Mormonengefahr dargestellt. Die Bev\u00f6lkerung war haupts\u00e4chlich evangelisch, Katholiken gab es nur vereinzelt.<\/p>\n<p>Zu der Zeit, als ich Kind war, gab es auch einen Pfarrer, der eine gute Einstellung zu unserer Kirche hatte. Er hat nie gehetzt oder so. Die Kinder unserer Kirche gingen auch zum Konfirmandenunterricht, wurden allerdings nicht konfirmiert, waren aber seine besten Sch\u00fcler. Sie waren durch unsere Kirche sehr gut unterrichtet und wussten meist mehr als die anderen. Zwischen dem Pfarrer und den Kindern seiner Konfirmandenklasse gab es ein gutes Verh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat mir erz\u00e4hlt, dass die Missionare sogar zu ihr in den Stall kamen und sich beim Melken mit ihr \u00fcber die Kirche unterhalten haben. Sie war der Meinung, dass das Evangelium einfach zu begreifen war. Durch die Missionare bekam sie ein eigenes Zeugnis vom Evangelium und lie\u00df sich dann taufen, ich glaube, dass es 1930 war.<\/p>\n<p>Ich wurde 1929 geboren, war noch in der evangelischen Kirche und an mir wurde die Kindstaufe vollzogen. 1930 wurde ich dann aber in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage als Kind gesegnet und am 6. August 1937 als Achtj\u00e4hriger getauft. Meine Schwestern wurden auch alle mit acht Jahren getauft. Mein Vater lie\u00df sich zu dieser Zeit nicht taufen. Er war aber damit einverstanden, dass unsere Mutter mit uns zur Kirche ging und auch er selber hat \u00f6fter die Versammlungen besucht.<\/p>\n<p>Die Gemeinde bestand sp\u00e4ter aus 33 eingetragenen Mitgliedern. Die Anwesenheit in der Abendmahls-Versammlung belief sich auf ungef\u00e4hr 45 Personen, es waren also immer einige Freunde anwesend, manchmal mehr, manchmal weniger. Es waren aber immer \u00fcber 45 Anwesende. Wobesde hatte ungef\u00e4hr 800 Einwohner. Marie Kutschke stellte uns ihr Heim im Dorf zur Verf\u00fcgung, wo wir unsere Versammlungen durchf\u00fchren konnten. Ihr Mann war zwar kein Mitglied der Kirche, aber er war damit einverstanden, dass wir uns dort versammelten. Die 45 Anwesenden passten gut ins Wohnzimmer, die anderen Zimmer wurden als Klassenzimmer benutzt, wo auch die Kinder eine Primarvereinigung durchf\u00fchrten, an der ich immer teilnahm.<\/p>\n<p>Wenn ich alleine zur Kirche gegangen bin, dann gab es immer ca. 25 bis 30 Kinder, die etwa 150 Meter vorm Dorf anfingen mit den Fingern auf mich zu zeigen und \u201eMormomenk\u00f6nig\u201c zu rufen. Das war mir als Kind nat\u00fcrlich nicht sehr angenehm. Unter der Woche auf dem Schulweg haben sie das nie getan, nur sonntags auf dem Weg zur Kirche.<\/p>\n<p>Mein Vater kam am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Hause. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat er sich 1946 taufen lassen. Er war nie gegen die Kirche. Kurz vor Ende des Weltkrieges war er sehr schwer krank. Er hatte eine Rippenfellentz\u00fcndung, au\u00dferdem noch eine Lungenentz\u00fcndung. Es war schwer einen Arzt herbei zu holen und es sah so aus, als ob er sterben w\u00fcrde. Da hat meine Mutter ihn gefragt, ob sie \u00c4lteste der Kirche holen sollte, die ihm einen Krankensegen geben w\u00fcrden. Er konnte nicht mehr sprechen, nur noch nicken als Zustimmung. So wurden zwei \u00c4lteste geholt, die ihn gesegnet haben und innerhalb von 6-8 Wochen wurde er langsam wieder gesund. Nach diesem Erlebnis mit dem Krankensegen sagte er, dass er sich taufen lassen m\u00f6chte. Aber trotzdem hat er noch ca. drei Jahre gebraucht um sich taufen zu lassen. Er ist treu geblieben bis zu seinem Tod.<\/p>\n<p>Nun hatte ich das Gl\u00fcck, dass ich nicht eingezogen wurde. Mein Vater wurde noch f\u00fcr einige Zeit eingezogen als Soldat, kam dann aber nach Hause um die ganzen H\u00f6fe mit zu bearbeiten. Mit dem Essen hatten wir keine Probleme. Aus eigener Ernte hatten wir Kartoffeln und Getreide, wir schlachteten selber; also zu hungern brauchten wir nicht. Das war sehr positiv. Das Trauerspiel begann eigentlich erst mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Am 9. M\u00e4rz 1945 kamen russische Soldaten nach Wobesde. Ich glaube es war ein Freitag. Sie kamen mit dem Pferdewagen vorgefahren und st\u00fcrmten in unsere H\u00e4user. Erst kamen sie zu meinem Onkel und dann zu uns. Wir mussten unsere H\u00f6fe verlassen und die russischen Soldaten haben sich erst mal einquartiert. Nebenan gab es eine Tischlerei, die uns als Quartier diente. Pferde, K\u00fche und alles andere Vieh wurden uns weggenommen. Das war eine schlimme Zeit.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich ging dann zu einer Familie, die eine Windm\u00fchle hatten. Es war eine Bockwindm\u00fchle, die per Hand \u00fcber eine Winde nach dem Wind gedreht werden musste. W\u00e4hrend des Krieges arbeitete ein Pole auf dieser M\u00fchle. Dieser verlie\u00df beim Eintreffen der russischen Soldaten den Ort. Da der M\u00fcller selber alt und krank war und sein Handwerk nicht mehr aus\u00fcben konnte, hat er mich dort kurzerhand angelernt. So war ich ca. 18 Monate als M\u00fcller dort t\u00e4tig, habe Mehl sowohl f\u00fcr die Deutschen als auch f\u00fcr die russische Armee gemahlen. Geld gab es dort nicht. Alle waren froh, dass sie etwas zu essen hatten. Die Leute brachten uns ihr Korn zum Mahlen, von dem stets ein kleiner Teil abgenommen wurde f\u00fcr die vielen Fl\u00fcchtlinge im Ort. Die jungen M\u00e4dchen und Frauen mussten wir verstecken, damit sie nicht vergewaltigt wurden.<\/p>\n<p>Alle Familien vom Ausbau, das waren ca. 25 Familien, mussten ihre H\u00f6fe verlassen. Nur der M\u00fcller und seine Familie durften bleiben. Bei diesem M\u00fcller hatten wir ungef\u00e4hr 30 bis 35 M\u00e4dchen und junge Frauen versteckt. Wir mussten st\u00e4ndig aufpassen, dass keine Soldaten in die N\u00e4he der M\u00fchle kamen. Es war eine schlimme Zeit. Ein M\u00e4dchen durfte sich alleine nicht frei bewegen, da sonst die Gefahr bestanden h\u00e4tte, dass die Soldaten \u00fcber sie herfallen. Wir wurden fast jede Nacht durch russische Soldaten bel\u00e4stigt, die M\u00e4dchen suchten. An die \u00e4lteren Frauen haben sie sich nicht so herangewagt.<\/p>\n<p>Zu den Kirchenversammlungen am Sonntag gingen wir nur in gr\u00f6\u00dferen Gruppen, alleine konnte und wollte es niemand wagen. Manchmal kamen russische Soldaten in die Kirche. Einmal sangen wir gerade ein Terzett \u201eSeht den m\u00e4chtigen Engel fliegen\u201c. Das Wort Engel verstand der russische Soldat. Er nahm seinen Hut ab, denn er wusste, dass er in einer Kirche war. Ohne uns weiter zu st\u00f6ren verlie\u00df er uns wieder.<\/p>\n<p>Die M\u00e4dchen und jungen Frauen hatten nur selten die Gelegenheit sich zu waschen. Einmal nutzten sie eine gute Gelegenheit, die Russen waren nicht da, gingen zur Tischlerei und wuschen sich. Pl\u00f6tzlich kamen von drei Seiten russische Soldaten. Vor lauter Schreck liefen die M\u00e4dchen und Frauen in das angrenzende Kornfeld, wo das Korn schon sehr hoch stand. Mein Onkel, der die Russen kommen sah, sagte zu mir \u201eKomm\u201c und gab mir eine Mistgabel in die Hand. So stellten wir uns vor die Russen. Diese schauten uns schon sehr misstrauisch an. Eine der Frauen im Kornfeld war neugierig und steckte den Kopf zu weit aus dem Feld heraus. Die Russen sahen sie. Eine andere Frau mit einem sechsj\u00e4hrigen Jungen erkannte die Situation, sagte zu ihrem Sohn \u201eSchrei so laut du kannst\u201c und der Junge begann zu schreien. So wollte man die Russen von den Frauen ablenken und zu erkennen geben, dass dort Kinder waren.<\/p>\n<p>Mein Onkel h\u00f6rte die Schreie und sagte dann eindr\u00fccklich zu mir \u201eJ\u00fcrgen komm\u201c. Wir sind dann mit den Mistgabeln in der Hand losgelaufen. Die Russen begannen zu schie\u00dfen und einige Kugeln sind uns um die Ohren geflogen. Die Russen liefen wutentbrannt hinter uns her. Wir wollten der Frau mit Kind helfen. Also riefen wir sie zu uns und stellten uns vor sie. Die Russen kamen n\u00e4her, standen dann vor uns und rissen uns die Mistgabeln aus den H\u00e4nden. Die Aufmerksamkeit war so auf unsere kleine Gruppe konzentriert und die M\u00e4dchen und Frauen konnten sich heimlich davonschleichen. Dann haben die Russen meinen Onkel und mich mitgenommen. Kurz vor dem letzten Haus kamen gro\u00dfe Kornfelder, die dem Nachbardorf geh\u00f6rten. Ich sagte zu meinem Onkel, dass wir es da reinschaffen m\u00fcssen, wenn wir weiterleben wollten, denn die Soldaten hatten vor uns zu erschie\u00dfen. Pl\u00f6tzlich sagte jemand \u201eStoi\u201c (das bedeutet \u201eHalt\u201c) und wir wurden weggeschickt. Das war sicherlich damit zu erkl\u00e4ren, dass ein Pferdewagen mit russischen Offizieren auf uns zukam. So sind wir dieses Mal wieder mit dem Leben davon gekommen. Es war nicht die einzige Situation, wo unser Leben auf dem Spiel stand.<\/p>\n<p>Die russischen Soldaten hatten selber viel Leid erfahren. Manche konnten ein bisschen Deutsch und erz\u00e4hlten, wie die Deutschen ihre Eltern erschossen hatten und \u00fcber ihre Frauen hergefallen waren \u2013 also genau so, wie sie es jetzt bei uns hielten. So war es verst\u00e4ndlich, dass die Russen uns so sehr hassten. Das alles passierte ca. zwei Monate vor Kriegsende. Wir selbst lebten abgeschieden, durften kein Radio h\u00f6ren, es gab auch keine Zeitung. Wir wussten also nicht, wann der Krieg vorbei war. Das erfuhren wir erst durch die wenigen Polen, die noch im Ort lebten.<\/p>\n<p>Nachdem der Krieg vorbei war kamen die Polen und ergriffen von unseren Grundst\u00fccken Besitz, da ihnen das Land von der damaligen \u201e4-M\u00e4chte-Regierung\u201c zugesprochen wurde. Meine \u00e4ltere Schwester und ich mussten f\u00fcr die Polen auf unserem Hof weiter arbeiten. Meine Eltern und die beiden j\u00fcngeren Schwestern durften den Hof nicht betreten.<\/p>\n<p>Von den Polen, die w\u00e4hrend des Krieges von den Deutschen zum Arbeiten nach Wobesde geholt wurden, bekam einer den Posten des B\u00fcrgermeisters. Dieser Mann kannte die Mitglieder unserer Kirche sehr gut und er hatte nichts dagegen, dass wir weiterhin unsere Versammlungen in Privathaushalten abhielten. Da die Mitglieder der Kirche die Polen immer sehr gut behandelt hatten, diesen auch Zuwendungen zuteil werden lie\u00dfen, brauchten wir keine Angst vor ihnen haben und konnten unseren Glauben frei aus\u00fcben. Ich wei\u00df nicht mehr genau wie hoch die Mitgliederzahl war, aber unsere Anwesenheit lag so zwischen 80 und 90 Personen. Und ich glaube, davon wurden mindestens 30 Personen getauft. Sp\u00e4ter bekamen wir R\u00e4ume im Schloss, wo wir unsere Versammlungen abhalten konnten. Die ersten Monate nach Kriegsende gab es keinen Pastor im Ort, so haben wir von unserer Kirche aus alle Beerdigungen durchgef\u00fchrt. Ich selber musste als junger Mann schon Grabsegnungen durchf\u00fchren. Der Pastor vom Nachbarort sah sich das eine Weile an, dann \u00fcbernahm er diese Pflicht, um die eigenen Reihen zu st\u00e4rken und aufzubauen.<\/p>\n<p>Nach zwei Jahren ging es los, dass einige Familien durch die polnischen Beh\u00f6rden ausgewiesen wurden. Manchmal kam sogar die Polizei. In 10 Minuten mussten die Leute dann ihr Haus verlassen. Wer nichts gepackt hatte, musste so gehen, wie er war. Meine Familie und ich hatten schon ein paar Habseligkeiten in einen Rucksack gepackt und wir hatten das Gl\u00fcck, dass der polnische B\u00fcrgermeister am Abend zu uns kam und sagte, dass wir am n\u00e4chsten Morgen um 6 Uhr den Ort verlassen m\u00fcssten. Der neue Besitzer unseres Hofes sollte uns dann nach Stolp bringen, das etwa 24 Kilometer entfernt war. In Stolp mussten sich alle Vertriebenen sammeln. Dann wurden wir in Viehwaggons eingeladen und auf die Reise ins Ungewisse geschickt. Das war der 27. Juli 1947, mein 18. Geburtstag. Wir mussten also unsere Heimat an meinem 18. Geburtstag verlassen. Mein Onkel mit Familie kam mit uns. Aus unserem Dorf waren wir die einzigen Vertriebenen. Als wir den Ort verlassen mussten, war das ganze Dorf zusammengelaufen, um uns unter Tr\u00e4nen zu verabschieden. Da alle im Dorf wussten, dass sie vertrieben werden sollten, w\u00e4ren sie am liebsten gleich mit uns mitgefahren, um dem Ungewissen ein Ende zu bereiten und einen Neuanfang zu starten.<\/p>\n<p>Wir mussten 14 Tage in Stolp auf unseren Abtransport warten. Der G\u00fcterzug war sehr lang, in jedem Viehwagen hatten ca. 30 Leute Platz. Auf dem Boden lag Stroh. Wir waren etwa drei Tage und N\u00e4chte unterwegs. Jeder Halt wurde genutzt um die Notdurft zu verrichten.<\/p>\n<p>Da russische Soldaten Teile des Schienennetzes herausgenommen hatten, sind wir \u00fcber Breslau zur\u00fcck nach Polen gefahren, um von dort nach Forst zu gelangen. Das war sozusagen unser erster Kontakt mit deutschem Boden \u2013 die sowjetische Besatzungszone. Von dort aus ging es weiter nach Annaburg bei Torgau, wo wir f\u00fcr 14 Tage ins Quarant\u00e4nelager kamen. Morgens gab es eine Scheibe Brot, mittags einen Teller Suppe und abends wieder eine Scheibe Brot, mehr nicht. Ich, als junger Mann, war f\u00fcr die 36 Personen in unserem Zimmer verantwortlich. Vor Entkr\u00e4ftung konnte ich kaum noch stehen, trotzdem musste ich unser Brot in Empfang nehmen und unter den Leuten verteilen. Meine Mutter hatte eines Tages die Idee, dass ich doch anderen Leuten die Haare schneiden k\u00f6nnte, da ich das vorher schon des \u00d6fteren getan hatte. So w\u00fcrde ich vielleicht auch auf andere Gedanken kommen. Das habe ich dann auch getan, solange ich noch stehen konnte. Manch einer hat mir daf\u00fcr auch eine halbe Scheibe Brot gegeben.<\/p>\n<p>Nach zwei Wochen wurden wir dann verschiedenen Orten zugewiesen. Meine Familie und ich kamen nach Dommitzsch und wurden von da aus noch einmal auf die umliegenden D\u00f6rfer verteilt. Mein Onkel mit Familie blieb die ganze Zeit bei uns, ein gl\u00fccklicher Umstand bei der Verteilung der Vertriebenen. So kamen unsere beiden Familien gegen 22 Uhr in Falkenberg (Kreis Torgau) an. Dort w\u00fctete gerade ein verheerender Waldbrand, was f\u00fcr eine Begr\u00fc\u00dfung! Meine \u00e4lteste Schwester kam auf einen anderen Hof wie meine Eltern und meine beiden j\u00fcngeren Schwestern. Ich wurde alleine auf einen dritten Hof geschickt. Der alte Bauer, bei dem ich war, klopfte am n\u00e4chsten Tag eine Sense (die Sense wurde gesch\u00e4rft) und ich schaute interessiert zu. Ich fragte, ob er Gras m\u00e4hen wolle. Er bejahte dieses und sagte, dass es am n\u00e4chsten Morgen losgehen solle. Ich bot ihm Hilfe an beim Klopfen und M\u00e4hen. So sind wir am n\u00e4chsten Morgen fr\u00fch raus. Der Bauer m\u00e4hte vor, ich war immer direkt hinter ihm, da ich das M\u00e4hen beherrschte. Ich war also mit der Sense immer kurz hinter dem Absatz des Bauern, so dass er sp\u00e4ter sagte, dass ich mein Handwerk verstehen w\u00fcrde. Da bot mir die Bauersfrau an, dass ich bei ihnen mitarbeiten sollte und mit Essen bezahlt werden w\u00fcrde. Das Angebot nahm ich an, mir blieb ja eigentlich auch keine andere Wahl. Also arbeitete ich f\u00fcrs Essen. Das ging zwei Monate so. Der Sohn des Bauern hatte nebenbei ein Fahrradgesch\u00e4ft und nach zwei Monaten Arbeiten f\u00fcrs Essen gab er mir 40 Mark im Monat f\u00fcr meine gute Arbeit.<\/p>\n<p>Nach etwa zwei Jahren kam ein Bruder aus der Gemeinde Leipzig zu mir, Bruder Winter. Er hat sich mit mir unterhalten und ich wusste nicht so recht weshalb. Einige Tage sp\u00e4ter kam dann ein Schreiben aus Berlin, dass ich auf Mission gehen sollte. Das war im M\u00e4rz 1949. Ein paar Tage sp\u00e4ter fuhr ich nach Berlin, wurde von Walter Stover als Missionar eingesetzt und fuhr wieder zur\u00fcck. Am ersten April trat ich dann meine Mission an. Mit einem alten Koffer und einem Pappkarton mit einigen alten Kleidungsst\u00fccken und meinen Heiligen Schriften kam ich in mein erstes Arbeitsfeld Berlin, wo ich 14 Tage auf meinen Mitarbeiter Erich G\u00fctzlaf warten musste, mit dem ich dann nach Potsdam ging. Wir hatten mehrere Gemeinden zu betreuen. Dazu geh\u00f6rte Leest. Mein Mitarbeiter Erich G\u00fctzlaf war ein guter Redner, manchmal recht streng und etwas eigenwillig, aber f\u00fcr mich immer ein Vorbild. Er hat mich stets gest\u00e4rkt und mir viel mitgegeben f\u00fcr den Rest meiner Mission. Als guter Redner musste er in unserer ersten gemeinsamen Abendmahlsversammlung als Erster sprechen. Und dann kam ich. Ich sagte, dass ich nicht gut reden k\u00f6nne, stotterte ein wenig vor Aufregung und die Leute machten gro\u00dfe Augen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend unserer Missionszeit in Potsdam mit Wohnung in Babelsberg wurde das erste Gemeindeheim in Berlin Dahlem gebaut. Ich wurde vom Missionspr\u00e4sidenten dorthin berufen, um f\u00fcr vier Wochen beim Bau zu helfen. Der vorherige Missionspr\u00e4sident, der im Missionsheim t\u00e4tig war zu dieser Zeit, gab mir Kleidung inklusive Schuhe zum Arbeiten (amerikanische hohe Milit\u00e4rstiefel). Die Stiefel habe ich dann sp\u00e4ter den ganzen Winter \u00fcbergetragen.<\/p>\n<p>In Babelsberg wohnten mein Mitarbeiter und ich bei einer alten Schwester, die mir eine kleine Ledertasche schenkte, wo ich meine Kirchenb\u00fccher reinlegen konnte. Das war dann meine Aktentasche mit der ich t\u00e4glich unterwegs war. Dann kam die Zeit der zweiten Ansprache. Ich arbeitete sorgf\u00e4ltig eine Ansprache aus mit dem Thema \u201eGott der Vater, der Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist\u201c. Wie bereits erw\u00e4hnt waren wir ja in verschiedenen Gemeinden als Missionare t\u00e4tig. So kam es, dass ich diese Ansprache wieder in Leest geben musste. Diesmal klappte aber alles sehr gut, die Ansprache \u201eging mir von der Zunge\u201c. Die Mitglieder in Leest gingen nach der Versammlung zu meinem Mitarbeiter und fragten ihn, was er denn mit mir gemacht h\u00e4tte, dass ich jetzt so gut reden k\u00f6nnte. Das war ein Ansporn f\u00fcr mich und ich hielt dieselbe Ansprache noch in vier anderen Gemeinden. Seither hatte ich keine Probleme mehr, Ansprachen zu geben.<\/p>\n<p>Dann kam meine Versetzung nach Auerbach im Vogtland. Ich fuhr zuerst nach Zwickau, wo unser damaliger Distriktspr\u00e4sident Bruder Fassmann wohnte. Ich ging zu ihm und wir unterhielten uns. Auerbach lag in einem Sperrbezirk und man brauchte einen Ausweis mit zwei roten Genehmigungsstempeln, den ich nat\u00fcrlich nicht hatte. Bruder Fassmann gab mir den Rat, mich am n\u00e4chsten Morgen am Fahrkartenschalter erst einmal gr\u00fcndlich umzusehen, ob dort Leute in Ledermantel oder Lederjacken zu sehen waren, die Zeitung lasen. So sahen n\u00e4mlich Spitzel vom Staatssicherheitsdienst (Stasi) aus. Wenn auf dem Bahnhof solche Leute stehen w\u00fcrden, dann sollte ich auf dem Absatz kehrt machen und den Bahnhof verlassen. Als ich dann am n\u00e4chsten Morgen eine Fahrkarte kaufen wollte, war ich so aufgeregt, dass ich entweder keinen dieser Spitzel sah oder tats\u00e4chlich keiner dort war. So kaufte ich eine Fahrkarte nach Auerbach im Vogtland. Zum Gl\u00fcck hatte ich auch w\u00e4hrend der ganzen Fahrt \u00fcber keine Kontrollen und kam wohlbehalten in unserer Wohnung in Rodewich bei Auerbach an.<\/p>\n<p>Mein zuk\u00fcnftiger Mitarbeiter wusste nicht, dass ich kommen w\u00fcrde, da er schon einige Zeit allein dort t\u00e4tig war. Ich habe mich zu unserer Wohnung durchgefragt und meinen Mitarbeiter gefunden. Wir gingen noch am selben Tag zum Arbeitsamt und zur Polizei zum Anmelden. Dort bekam ich meine zwei roten Stempel zum freien Bewegen im Sperrgebiet. Nach etwa zehn Monaten kamen die Beh\u00f6rden auf mich zu und gaben mir zu verstehen, dass ich bei l\u00e4ngerem Verbleib in Auerbach ins Bergwerk gehen m\u00fcsste zum Arbeiten. Das erw\u00e4hnte ich bei unserer Missionarsversammlung in Berlin und Pr\u00e4sident Stover kam meinem Gesuch nach Versetzung nach. Ein paar Tage sp\u00e4ter bekam ich einen Brief, ich sollte nach Halle versetzt werden. Einen Tag sp\u00e4ter erhielt ich erneut einen Brief, diesmal mit der Versetzung nach Gotha in Th\u00fcringen und nicht nach Halle. Am n\u00e4chsten Tag erhielt ich dann ein Telegramm \u201eNicht nach Halle, nicht nach Gotha, sondern nach Halberstadt\u201c. Ich hatte keine Ahnung wo Halberstadt lag und wie es dort war. Alle anderen Missionare haben mich bedauert, dass ich nach Halberstadt gehen musste. Ich war sehr ersch\u00fcttert, als ich erfuhr, dass Halberstadt zu 82% durch einen Bombenangriff zerst\u00f6rt worden war. Es war dann auch sehr unheimlich dort, \u00fcberall Tr\u00fcmmerfelder, alles war zerst\u00f6rt oder stark besch\u00e4digt. Hier stand ich nun alleine, ohne Mitarbeiter, ohne alles f\u00fcr 14 Tage. Dann kam mein Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Am ersten Abend in Halberstadt besuchte ich den damaligen Gemeindepr\u00e4sidenten Bruder Rudolf P\u00f6cker. Dieser bekam am selben Abend noch Besuch vom Missionspr\u00e4sidenten Walter Stover. Am n\u00e4chsten Tag wurde Bruder P\u00f6cker von der Polizei abgeholt und f\u00fcr ca. drei Monate in Untersuchungshaft genommen, weil er westlichen Besuch empfangen hatte. Da stand ich nun, ohne Mitarbeiter, mit der Angst, auch eingesperrt zu werden. Bruder P\u00f6cker hatte in den drei Monaten Haft nicht eine Verhandlung. Einen Tag nach der Verhaftung kam ein Missionar zu Besuch, der gleichzeitig der Distriktspr\u00e4sident war (Walter Kindt) und wir hatten einen Plan. Ich konnte ein wenig Ziehharmonika spielen, borgte mir eine von einer Schwester und Bruder Kindt und ich kundschafteten aus, wo Bruder P\u00f6cker eingesperrt war. Er war in einer Villa dicht am Bahnhof im Keller untergebracht. Abends, als kaum noch Betrieb auf der Stra\u00dfe herrschte, gingen wir zweimal z\u00fcgig an dieser Villa vorbei und ich spielte dabei einige Kirchenlieder. Nach einigen Tagen wurde Bruder P\u00f6cker ins Untersuchungsgef\u00e4ngnis gesteckt, dort gingen wir dann \u201eTu was ist recht\u201c -pfeifend mehrmals hin und her. Als Antwort, dass er uns h\u00f6ren konnte, schwenkte er sein wei\u00dfes Taschentuch vor den Gitterst\u00e4ben hin und her. Da wussten wir genau, wo er war. Als er nach einem Vierteljahr pl\u00f6tzlich entlassen wurde, ging er sofort zum Bahnhof und fuhr nach Westberlin, wohin ihm seine Frau mit den Kindern 14 Tage sp\u00e4ter folgte. Weg waren sie.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter zogen wir nach Aschersleben. Dort war ich als Gemeindepr\u00e4sident t\u00e4tig. Es gab ungef\u00e4hr 60 Anwesende in der Versammlung. Im T\u00e4tigkeitsfeld Halberstadt waren es 25 bis 30 Anwesende und mein Mitarbeiter leitete die Gemeinde Halberstadt. Nach 30 Monaten Missionszeit wollte ich nicht wieder in das Dorf zur\u00fcck, in dem meine Eltern wohnten, sondern ich wollte gern in Halberstadt bleiben. Ich bekam zur Antwort, dass ich, wenn ich in Halberstadt bleiben w\u00fcrde, die Gemeinde leiten sollte. Als Missionar hatte ich dort eine junge Frau getroffen, die ich nach meiner Missionszeit besser kennen lernen wollte. So blieb ich also, wurde Gemeindepr\u00e4sident am Tag meiner Entlassung als Missionar und heiratet am 26. Juli 1952 die eben erw\u00e4hnte junge Frau.<\/p>\n<p>Nie h\u00e4tte ich gedacht, dass ich 42 Jahre lang f\u00fcr die Gemeinde verantwortlich sein w\u00fcrde, etwas mehr als 36 Jahre lang davon war ich Gemeindepr\u00e4sident in Halberstadt, etwa 6 Jahre Gruppenleiter. Zur Zeit der gro\u00dfen Auswanderungswelle standen meine Frau und ich im Jahre 1958 mit gepackten Koffern in West-Berlin am Bahnsteig, wohin wir uns heimlich durchgeschlagen hatten. Wir waren auf dem Weg nach Amerika wie viele unserer Freunde. Eine Arbeit und zugesicherte Unterst\u00fctzung dort hatten wir schon. Auf dem Bahnsteig schaute ich meiner Frau in die Augen und fragte sie, was denn nun mit der Gemeinde in Halberstadt passieren w\u00fcrde, wenn wir wirklich auswandern w\u00fcrden. Daraufhin kehrten wir schweren Herzens zur\u00fcck nach Halberstadt, weil wir nicht wollten, dass die Gemeinde dort geschlossen werden musste.<\/p>\n<p>Dann kam die Zeit, in der es West-Deutschland und die DDR gab. Halberstadt geh\u00f6rte zur DDR. In diesen 40 Jahren war es nicht leicht eine Gemeinde zu leiten. Kirchenliteratur durften wir nicht besitzen. Wir hatten nur die Bibel, das Buch Mormon, Lehre und B\u00fcndnisse und die K\u00f6stliche Perle. Mehr gab es nicht. Zeitweise haben wir uns heimlich Unterlagen besorgt, Leitf\u00e4den mit der Schreibmaschine abgeschrieben und vervielf\u00e4ltigt, alles auf eigene Gefahr. Wer dabei erwischt wurde, musste mit Konsequenzen rechnen. Ein Thema durfte also nicht mithilfe des Leitfadens in der Versammlung gegeben werden, das war streng untersagt. Man musste sich zu Hause gut vorbereiten. Meine Aufgabe als Gemeindepr\u00e4sident war es auch, alle Versammlungen polizeilich zu melden; also alle Sprecher, die Themen der Ansprachen usw. Es war auch strengstens untersagt, politische \u00c4u\u00dferungen zu machen in den Versammlungen. Das alles gelang uns recht gut.<\/p>\n<p>Zu meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung sei noch erw\u00e4hnt, dass ich nach meiner Mission den Beruf eines Heizungsbauers und Heizungsmonteurs erlernt und ausge\u00fcbt habe. Gearbeitet habe ich im Halberst\u00e4dter Fleisch \u2013und Wurstwarenwerk, sp\u00e4ter in einer PGH (Produktionsgenossenschaft des Handwerks). Dort hatte ich zeitweise auch leitende Stellungen inne.<\/p>\n<p>Ich habe nie verheimlicht, dass ich ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bin, die Gemeinde in Halberstadt leitete und das war nie ein Nachteil f\u00fcr mich. Normalerweise mussten Leute in leitenden Positionen in die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) eintreten. Auch bei mir unternahm man mehrmals den Versuch der \u00dcberzeugung, in diese Partei einzutreten, da ich aber immer offen und ehrlich meine religi\u00f6se Einstellung dargelegt habe, gab man nach einer bestimmten Zeit diese Versuche auf. So \u00fcberlebte die Gemeinde Halberstadt 40 Jahre DDR und existiert auch heute noch. Mittlerweile ist mein Sohn Lothar Pawelke dort Zweigpr\u00e4siddent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wobesde, Stolp, Pommern Mein Name ist J\u00fcrgen Pawelke. Wir wohnten in Wobesde (heute Objazda in Polen), Landkreis Stolp in Pommern. Wobesde war ein Gutsdorf mit vielen b\u00e4uerlichen Wirtschaften. Sie bestand aus dem gro\u00dfen Wobesder Moor am Garder-See, der Ebene in der das Dorf liegt und dem Wobesder Wald. Unser Haus war etwa drei Kilometer von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[21,56],"tags":[],"class_list":["post-65","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-p","category-polen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>J\u00fcrgen Pawelke - Mormonengeschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"J\u00fcrgen Pawelke - Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wobesde, Stolp, Pommern Mein Name ist J\u00fcrgen Pawelke. Wir wohnten in Wobesde (heute Objazda in Polen), Landkreis Stolp in Pommern. Wobesde war ein Gutsdorf mit vielen b\u00e4uerlichen Wirtschaften. Sie bestand aus dem gro\u00dfen Wobesder Moor am Garder-See, der Ebene in der das Dorf liegt und dem Wobesder Wald. Unser Haus war etwa drei Kilometer von [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-10-13T18:44:06+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-04-11T09:16:31+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Guest Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Guest Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"23 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke\"},\"author\":{\"name\":\"Guest Author\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"headline\":\"J\u00fcrgen Pawelke\",\"datePublished\":\"2011-10-13T18:44:06+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-11T09:16:31+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke\"},\"wordCount\":4687,\"commentCount\":4,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\",\"articleSection\":[\"P\",\"Polen\"],\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke\",\"name\":\"J\u00fcrgen Pawelke - Mormonengeschichte\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\",\"datePublished\":\"2011-10-13T18:44:06+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-11T09:16:31+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/65\\\/jurgen-pawelke#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"J\u00fcrgen Pawelke\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\",\"name\":\"Mormonengeschichte\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-AT\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\",\"name\":\"Guest Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Guest Author\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/author\\\/guestauthor\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"J\u00fcrgen Pawelke - Mormonengeschichte","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"J\u00fcrgen Pawelke - Mormonengeschichte","og_description":"Wobesde, Stolp, Pommern Mein Name ist J\u00fcrgen Pawelke. Wir wohnten in Wobesde (heute Objazda in Polen), Landkreis Stolp in Pommern. Wobesde war ein Gutsdorf mit vielen b\u00e4uerlichen Wirtschaften. Sie bestand aus dem gro\u00dfen Wobesder Moor am Garder-See, der Ebene in der das Dorf liegt und dem Wobesder Wald. Unser Haus war etwa drei Kilometer von [&hellip;]","og_url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke","og_site_name":"Mormonengeschichte","article_published_time":"2011-10-13T18:44:06+00:00","article_modified_time":"2014-04-11T09:16:31+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Guest Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Guest Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"23 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke"},"author":{"name":"Guest Author","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"headline":"J\u00fcrgen Pawelke","datePublished":"2011-10-13T18:44:06+00:00","dateModified":"2014-04-11T09:16:31+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke"},"wordCount":4687,"commentCount":4,"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg","articleSection":["P","Polen"],"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke","name":"J\u00fcrgen Pawelke - Mormonengeschichte","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg","datePublished":"2011-10-13T18:44:06+00:00","dateModified":"2014-04-11T09:16:31+00:00","author":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#breadcrumb"},"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#primaryimage","url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg","contentUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/J%C3%BCrgen-Pawelke.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/65\/jurgen-pawelke#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"J\u00fcrgen Pawelke"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/","name":"Mormonengeschichte","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-AT"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287","name":"Guest Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","caption":"Guest Author"},"url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/author\/guestauthor"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1487,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions\/1487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}