{"id":669,"date":"2011-12-28T21:54:45","date_gmt":"2011-12-28T21:54:45","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=669"},"modified":"2014-04-18T05:21:39","modified_gmt":"2014-04-18T05:21:39","slug":"edith-gerda-rohloff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/669\/edith-gerda-rohloff","title":{"rendered":"Edith Gerda Rohloff"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schneidem\u00fchl, Pommern<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-237\" title=\"Edith Gerda Rohloff\" alt=\"mormon deutsch edith gerda rohloff\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff.jpg\" width=\"200\" height=\"277\" \/><\/a>Ich bin<\/strong> <strong>Edith Gerda Rohloff.<\/strong> Mein Vater war Friedrich Birth und meine Mutter Emma Fritz. Sie wurden Mitglieder der Kirche als ich drei Jahre alt war. Ich war das dritte von 11 Kindern. F\u00fcr mich war das sehr aufregend, weil ich immer kleine Kinder zu pflegen um mich hatte. Alle zwei Jahre gebar uns meine Mutter ein neues Geschwisterchen. Ich liebte sie alle und dachte oft, dass ich Krankenschwester werden wollte. Wir hatten eine wunderbare Familie, unser Leben war voller R\u00fccksicht f\u00fcreinander. Meine Eltern waren sehr aktiv in der Kirche, vor allem mein Vater. Mutter war mehr zu Hause. Nach meiner Geburt hatte meine Gro\u00dfmutter, &#8211; die Mutter meiner Mutter &#8211; mit bei uns gewohnt, und ich wurde sozusagen ihr Kind.<\/p>\n<p>Mein Vater war sehr talentiert und hatte immer Arbeit. Sp\u00e4ter meinte er, dass er sein eigenes Unternehmen gr\u00fcnden sollte. Er war Glasermeister und etwa 1940 er\u00f6ffnete er sein eigenes Gesch\u00e4ft in Schneidem\u00fchl.<\/p>\n<p>Bei Hitler war es vorgesehen, dass eine Familie mit mehreren Kindern sich ein Haus leisten konnte. Also kauften wir ein Haus f\u00fcr unsere gro\u00dfe Familie. Dann sagte meine Mutter: &#8222;Wir haben noch einen leeren Raum, dort k\u00f6nnten wir ein Lebensmittelgesch\u00e4ft er\u00f6ffnen&#8220; &#8211; denn es gab kein Lebensmittelgesch\u00e4ft in der Gegend und die Dorfbewohner hatten einen langen Weg, um ihre Eink\u00e4ufe zu erledigen. So er\u00f6ffneten wir das Gesch\u00e4ft. Ich war damals etwa 11 Jahre alt und habe immer im Laden mitgeholfen.<!--more--><\/p>\n<p>Mein Vater war sehr aktiv in der Kirche. Vor allem die jungen Leute liebten ihn als Lehrer. Von ihm haben wir unsere Zeugnisse. Er verstand alles, und konnte es in einer angenehmen Weise erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Als ich 20 Jahre alt war, hatten wir Distrikt-Konferenz. Mein Vater kam zu mir und sagte: <a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-241 alignright\" title=\"Edith Gerda Rohloff2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff2.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>&#8222;Edith, Bruder Langheinrich m\u00f6chte gern mit dir sprechen.&#8220; Ich dachte: &#8222;Was habe ich falsch gemacht?&#8220; Ich war Leiterin einer Primar-Klasse f\u00fcr 12-J\u00e4hrige in der Gemeinde. Bruder Langheinrich sagte: &#8222;Schwester Birth, der Missionspr\u00e4sident m\u00f6chte, dass Sie auf Mission gehen. Ich sprach schon mit deinem Vater, und er hat nichts dagegen.&#8220; Es war eine Ehre, zu diesem Zeitpunkt als junges M\u00e4dchen so berufen zu werden. Alle jungen Menschen im Zweig waren begeistert, dass ich auf Mission berufen war.\u201c<\/p>\n<p>Bruder Klopfer war unserer Missionspr\u00e4sident; er war ein sehr liebevoller Mensch. Schwester Klopfer wohnte mit ihren beiden S\u00f6hnen im Missionsheim. In der Mission war ich verantwortlich f\u00fcr die Primarvereinigung sowie f\u00fcr alle Druckschriften. Wir hatten einen kleinen Drucker in einem Raum im Missionsb\u00fcro. Das B\u00fcro war in der Handelsallee 6, in der N\u00e4he des Theaters, es war sehr praktisch. Mittags gingen wir spazieren im Tiergarten und Bellevue-Park. F\u00fcr uns junge M\u00e4dchen war es sehr interessant, weil wir zu verschiedenen Distriktskonferenzen geschickt wurden. Ein Bruder und eine von uns M\u00e4dchen haben dann immer eine Ansprache gehalten. Einmal musste ich nach Chemnitz, um an einer solchen Konferenz teilzunehmen. Aus irgendeinem Grund hatte ich mich in der Nacht angezogen und dann kam der Fliegeralarm. Meine Gedanken konzentrierten sich auf die Tatsache, dass ich zur Konferenz gehen musste, und dass ich meinen Koffer bei mir haben sollte. Die Nacht war vollendetes Chaos, aber am Morgen war ich bereit, mit dem Zug nach Chemnitz zu fahren.<\/p>\n<p>Nach zwei Jahren hat man mich gebeten, meine Mission zu verl\u00e4ngern aber meine Mutter wollte das nicht, denn sie brauchte mich zu Hause. Als ich eine Woche zu Hause war, wurde das Missionsb\u00fcro bombardiert. Meine Freundin, Erika M\u00fcller, war ganz allein im B\u00fcro, als die Bomben fielen. Die Fenster gingen zu Bruch und alles, was in der K\u00fcche war, wurde verw\u00fcstet. Ich selber habe das nicht miterlebt, aber w\u00e4hrend der zwei Jahre meiner Dienstzeit hatte ich mehrere Anschl\u00e4ge erlebt, die \u00e4hnlich abliefen, als wenn wir st\u00e4ndig unter Beschuss lagen. Ich habe nur in Berlin gedient, denn wir hatten keine Missionare anderswo stationiert. Einmal hatten wir alle das Gef\u00fchl, dass wir schnell zur Siegess\u00e4ule rennen sollten, wo sich ein gro\u00dfer Bunker unter der Siegess\u00e4ule befand. Wir konnten gerade durch den Tiergarten laufen, um dorthin zu gelangen. In jener Nacht haben viele Brandbomben das Haus getroffen, wo das B\u00fcro war, und einige Zimmer brannten dadurch aus und wurden unbenutzbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-216\" title=\"Edith Gerda Rohloff3\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff3.jpg\" width=\"316\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff3.jpg 316w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff3-300x189.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a>Am 26. Januar 1945 mussten wir Schneidem\u00fchl verlassen, nachdem mein Vater in die Armee eingezogen wurde. Meine Mutter hatte Angst, was als N\u00e4chstes geschehen w\u00fcrde. Wir h\u00f6rten, dass die Russen immer n\u00e4her kamen. Meine Mutter war sehr besorgt um uns. Wir hatten zwei gro\u00dfe Betriebe, die die Regierung uns befohlen hatte offen zu halten. Mutter und die kleineren Kinder hatten die Erlaubnis Schneidem\u00fchl zu verlassen. Wir haben sie dringend gebeten mit den Kleineren die Stadt zu verlassen, aber das wollte sie nicht. Sie hatte Angst, dass sie ihre \u00e4lteren Kinder nie wiedersehen w\u00fcrde. Wir haben ein Gebet gesprochen, und wie ein Wunder, am n\u00e4chsten Tag kam unser Nachbar und sagte uns, er w\u00fcrde bald darauf nach Berlin fahren und w\u00fcrde unsere Mutter und die Kinder mitnehmen. Es war eine Antwort auf unsere Gebete. Wir hatten versucht, unsere Mutter zu \u00fcberzeugen, dass bei uns alles in Ordnung sei und schlie\u00dflich nahm sie dann den Zug mit den kleineren Kindern nach Berlin. Von dort wollte sie weiter nach Dresden, um Frau G\u00fcnzel, eine Freundin der Familie, zu treffen.<\/p>\n<p>Wir dachten, es ginge noch eine Weile, doch wir hatten uns geirrt. Nur zwei Tage, nachdem Mutter weggefahren war, fing die russische Armee an, unsere Stadt zu bombardieren. Es war uns zu Ohren gekommen dass Schneidem\u00fchl zur Festungsstadt erkl\u00e4rt worden war. Was sollten wir tun? Wir wussten es nicht. Aber wir haben gebetet, dass unser Vater im Himmel uns helfen m\u00f6ge. Wir wollten nicht in Schneidem\u00fchl als Teil der Festung verbleiben. Nach den Bombenangriffen packten wir zwei Kinderschlitten mit warmer Kleidung und Essen. Die Schlitten waren der einfachste Transport zu verpacken und sie konnten durch tiefen Schnee gezogen werden.<\/p>\n<p>Ich nahm meine eigenen Schriften und mein Tagebuch mit. Mein Cousin, Wilford Kindt, kam um uns zu helfen. Es war der 26. Januar 1945. Es war \u00fcber 30 Zentimeter Schnee auf dem Boden und sehr kalt. Wir mussten alles zur\u00fccklassen. Wir hatten ein sehr harmonisches Familienleben gehabt und liebten unsere Nachbarn und Freunde und wir haben unser Heim in Schneidem\u00fchl sehr geliebt. Wir liebten die Stadt und die W\u00e4lder und die Seen. Wir sind fortgegangen in der Hoffnung, eines Tages zur\u00fcckzukehren, aber dieser Tag ist nie gekommen. Unser Wollen, die Stadt damals zu verlassen musste von Gott inspiriert gewesen sein. Die Zerst\u00f6rung war \u00fcberall, aber als wir durch die Stadt gingen, hatte das Feuer gestoppt. Es gab viele Menschen, die vor der russischen Armee in die Stadt geflohen waren.<\/p>\n<p>Noch in Schneidem\u00fchl, habe ich eine Kundin von uns auf der Stra\u00dfe getroffen, die sagte: &#8222;Ich bin Mitglied der Nazi-Partei, und es ist mir nicht gestattet die Stadt zu verlassen. Aber Sie k\u00f6nnen zu meinem Bruder in Lebehnke gehen, der hat einen gro\u00dfen Hof und er wird Sie gerne aufnehmen.&#8220;<\/p>\n<p>Durch tiefen Schnee sind wir entlang der Autobahn nach Norden gewandert, nahe dem Fluss &#8222;K\u00fcddow&#8220; zum n\u00e4chsten Dorf, Lebehnke. Es war \u00fcber 20\u00b0 K\u00e4lte. Wir waren warm angezogen, aber unsere Schuhe waren nicht f\u00fcr Wanderungen im Schnee geeignet. Das Ziehen der Schlitten ist uns sehr schwer gefallen. Alles, was wir immer haben denken k\u00f6nnen, war: &#8222;Nur weg von dem Russen!&#8220; &#8211; Wir haben Lebehnke erreicht, aber der Bauer war auch schon beim Einpacken, denn auch er wollte fliehen. Ohne, dass wir es wussten, hatte die russische Armee schon die Stadt Sch\u00f6nfeld nur 8 Kilometer \u00f6stlich von uns auf der anderen Seite des Flusses K\u00fcddow besetzt.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen konnten wir das Donnern der Artillerie n\u00e4her kommen h\u00f6ren. Was w\u00fcrde unser Schicksal sein? Wenn wir weiter zu Fu\u00df gingen, w\u00fcrde die russische Armee uns einholen? Dann haben wir uns daran erinnert, dass es einen Bahnhof gab, etwa zwei Kilometer von uns entfernt. Vielleicht fuhr noch ein Zug, den wir nehmen k\u00f6nnten. Mein Vetter Wilford hatte ein Fahrrad und wir schickten ihn zum Bahnhof. Am Bahnhof wurde ihm gesagt, er solle sofort einsteigen, weil der Zug jeden Augenblick wegfahren k\u00f6nne. Wilford sagte ihnen, er h\u00e4tte seine Cousins im Dorf, die auf ihn warteten. Der Mann fragte ihn: &#8222;Was ist dir wichtiger, dein Leben zu behalten oder dein Leben zusammen mit deinen Verwandten zu verlieren?&#8220; Aber Wilford war gesegnet, er nahm die Gefahr auf sich und eilte zur\u00fcck, so schnell er konnte, und sagte uns, es w\u00e4re ein G\u00fcterzug, der Soldaten in die Kampfzone gebracht hatte. Dieser Zug wurde nun mit Offizieren der Armee und Fl\u00fcchtlingen gef\u00fcllt. Ich sagte: &#8222;Der Zug ist eine Antwort auf unsere Gebete, wenn es der Wille Gottes ist, werden wir diesen Zug erreichen.&#8220; Wir beeilten uns, so schnell wir konnten. So nahe nun an unserem Ziel &#8211; w\u00fcrden wir es schaffen? Wir konnten kaum schneller gehen, dann aber sahen uns Soldaten aus einer nahe gelegenen Flak-Einheit und unsere Bem\u00fchungen den Zug noch zu erreichen .und mit ihrer Hilfe haben wir den bereits fahrenden Zug dann noch erreicht. Au\u00dfer Atem und ersch\u00f6pft, aber emotional tief bewegt, schickten wir unseren Dank an unseren himmlischen Vater.<\/p>\n<p>Obwohl wir es nicht gewusst haben, war Christel im gleichen Zug. In der Verwirrung in Schneidem\u00fchl konnte sie uns nicht finden und ging allein auf den Weg zum Lebehnke Bauernhof. Sie wusste, dass wir den Weg gegangen waren, aber sie wusste den Namen des Bauern nicht. So ging sie direkt zum Bahnhof. Da sa\u00dfen sie und warteten die ganze Nacht auf den Zug. Am Morgen kam dann ein G\u00fcterzug, beladen mit Soldaten, die die Front verst\u00e4rken sollten. Die Soldaten wurden entladen und verwundeten Soldaten und Offiziere wurden in den Zug aufgenommen. Danach durften die fl\u00fcchtigen Menschen, die den Bahnhof \u00fcberf\u00fcllten, auch einsteigen. Christel war eine der ersten, die den Zug bestieg, wir waren die letzten. Aber wir haben sie nicht getroffen bis wir alle uns in Dresden-D\u00f6lschen wiederfanden.<\/p>\n<p>Unter normalen Umst\u00e4nden dauert die Zugfahrt von Schneidem\u00fchl nach Berlin 2 \u00bd bis drei Stunden. Diesmal dauerte es aber acht lange Tage und N\u00e4chte. Die Verh\u00e4ltnisse in dem Waggon waren sehr arm. Es gab kein Essen, keine Heizung, kein Wasser und keine Toiletten. Wir teilten das Essen, das wir von zu Hause mitgebracht hatten, mit anderen Menschen. Wir drei Schwestern waren jung und stark und haben geholfen, wo wir konnten. Als der Zug an Bahnh\u00f6fen hielt, haben wir die halb erfroren Babys an uns genommen, damit sie wieder warm wurden. S\u00e4uglinge und kleine Kinder, sowohl als auch alte Menschen, haben am meisten gelitten und viele starben auf dem Transport. Es war Februar und sehr kalt. Alle waren mutlos, m\u00fcde, hungrig und fast erfroren. Und der Zug fuhr viel zu langsam, die Leute hatten Angst, dass die russische Armee uns einholen w\u00fcrde und manche sprangen deshalb aus dem Zug. Ich habe nie daran gedacht den Zug zu verlassen. Ich dachte, der Zug sei immer noch der sicherste Weg, um zu entkommen. Meine Schwester Ruth ist zweimal aus dem Zug gestiegen, um nach Nahrung zu suchen, und als sie wieder zum Zug zur\u00fcckkam war er bereits beim Verlassen des Bahnhofs, aber da er war so langsam war, konnte sie ihn wieder einholen.<\/p>\n<p>Wir mussten viele Umwege fahren \u00fcber Neustettin, Angerm\u00fcnde, Polzin und Stargard in Pommern. In Neustettin kamen viele hochrangige Offiziere in unsern Zug, und sie waren wirklich ein Segen f\u00fcr uns. Sie mussten so schnell wie m\u00f6glich nach Berlin und das hat sicher dazu beigetragen, dass der Zug schneller fahren konnte.<\/p>\n<p>Um ein Uhr in der Nacht schrieb ich mein Tagebuch. Alle um mich herum haben geschlafen. Ich sa\u00df auf unserem harten Schlitten und mein R\u00fccken schmerzte. Der Zug war schon f\u00fcr mehr als 20 Stunden auf einem Abstellgleis, und wir haben nicht gewusst warum. Wir hatten keine Funkverbindung gehabt und haben nicht gewusst, wie weit die russische Armee von uns entfernt war. Was w\u00fcrde unser Schicksal sein? Die Angst, dass wir in die H\u00e4nde der Russen kommen k\u00f6nnten war immer dabei. Aber immer wenn ich gebetet habe, \u00fcberkam mich ein ruhiges Gef\u00fchl. Als ich still mit meinen eigenen Gedanken dort sa\u00df, h\u00f6rte ich andere Fl\u00fcchtlinge im Zug singen. Der Tod hatte ihnen das Baby genommen und die Familie fand Trost in einem Lied: &#8222;Herr, nimm meine H\u00e4nde und f\u00fchre mich.\u201c<\/p>\n<p>Ein melancholisches Gef\u00fchl kam \u00fcber mich. Tr\u00e4nen rollten \u00fcber meine Wangen. Ich erinnerte mich an dieses Lied aus den Tagen, als wir es zu Hause oder in der Kirche gesungen hatten. Aber irgendwie hat diese Hymne mich auch erhoben und mir ein gutes Gef\u00fchl der Zuversicht gebracht. Die schrecklichen Bilder der Fl\u00fcchtlinge, die Kontakt mit den Russen gehabt hatten und in meinem Kopf verblieben waren, verblassten langsam und ein positiver Ausblick kehrte zur\u00fcck, denn ich wusste, der Herr war mit uns. Auf dem Bahnhof stehen mit dem Wissen, dass die russischen Armee jede Stunde n\u00e4her r\u00fcckte, vertiefte unsere Angst, aber ich f\u00fchlte mich trotzdem wohl geborgen in dem Wissen, dass wir mit der Hilfe des Herrn sicher unser Ziel erreichen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nach acht langen Tagen kamen wir in Berlin in der Mitte eines Luftangriffes an. Unser Zug hielt vor dem Bahnhof und fuhr nicht in die Station ein, bis der Luftangriff vor\u00fcber war. Von Berlin nach Dresden ist der Zug gefahren wie in Friedenszeiten. Wir konnten es nicht fassen. Dort war es w\u00e4rmer und es gab keinen Schnee. Wir wussten nicht, was wir mit unseren Schlitten tun sollten. So nahmen wir sie mit uns in die Stra\u00dfenbahn bis an die Endstation. Aber wir hatten ein Problem. Wie sollten wir zu Frau G\u00fcnzels Haus kommen? Ein Mann sah unser Dilemma und fragte uns, wo wir hingehen wollten. Wir sagten ihm, &#8222;nach D\u00f6lzschen&#8220;. Er sagte: &#8222;es liegt droben auf dem Gipfel des Berges. Bleiben Sie hier, ich werde mein Auto holen und Sie hinfahren.&#8220; Der nette Mann hat uns wirklich hingebracht, wo wir dann unsere Mutter und die j\u00fcngeren Kinder wieder sahen.<\/p>\n<p>Frau G\u00fcnzel hatte alles organisiert. Wir w\u00fcrden f\u00fcr die Nacht in benachbarten H\u00e4usern verbleiben, aber im Laufe des Tages blieben wir dann doch bei ihr. Wir durften ihre K\u00fcche benutzen, um Mahlzeiten f\u00fcr unsere Familie von 11 Personen vorzubereiten. Es musste wohl eine Abwechslung f\u00fcr Frau G\u00fcnzel gewesen sein, so viele Menschen in ihrem Haus zu haben. Sie war sehr gro\u00dfz\u00fcgig. Ein Telegramm von Christel war gekommen, das uns mitteilte, dass sie in Berlin war und an diesem Abend zu uns kommen w\u00fcrde. Abgesehen von meinem Vater, waren alle lebenden Familienangeh\u00f6rigen wieder zusammen an einem sicheren Ort. Aber war es auch ein sicherer Ort?<\/p>\n<p>D\u00f6lzschen war ein kleines Dorf auf einem H\u00fcgel mit Blick auf Dresden etwa 15 Minuten mit der Stra\u00dfenbahn von Dresden entfernt. Dresden war eine sch\u00f6ne Stadt, vielleicht die sch\u00f6nste Stadt in Deutschland. Die Stadt hatte unersetzliche Bauwerke und Sch\u00e4tze der Barock-Zeit. Nicht nur die Stadt war sch\u00f6n, sondern auch die umliegenden Berge. Die Windungen des Flusses waren hinter den prachtvollen Bauten herrlich anzuschauen. Wir meinten, dass wir dort bleiben w\u00fcrden, bis der Krieg zu Ende war und dann wieder zu uns nach Hause in Schneidem\u00fchl zur\u00fcckkehren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Aber es zeigte sich, dass alles anders kam, als wir geplant hatten. In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945, weckten uns die Sirenen des ausgel\u00f6sten Luftalarms auf. Ich schlief im Haus eines Nachbarn, bin aber schnell zu meinen Lieben gelaufen, die nie wirklich einen schweren Luftangriff erlebt hatten. Ich erinnerte mich an die Luftangriffe aus Berlin und versuchte, meine Familie zu beruhigen, aber dieser Angriff war viel schlimmer als die Angriffe die ich in Berlin erlebt hatte und ich war sehr \u00e4ngstlich. Die Flugzeuge haben ihre Bombenlast meistens mit schrecklichem L\u00e4rm \u00fcber D\u00f6lzschen fallen lassen. Einige Fenster in unserem Haus gingen kaputt und das Dach wurde besch\u00e4digt und damit hatten wir wirklich noch viel Gl\u00fcck. D\u00f6lzschen war nicht das Ziel gewesen, sondern Dresden. Nach dem Luftangriff gingen wir aus dem Haus und sahen in Richtung Dresden. Die Stadt war eine brennende Fackel. Die Alliierten hatten ihre Spreng- und Brandbomben \u00fcber der Stadt fallen lassen. Diese Bomben legten Geb\u00e4ude und sogar das Stra\u00dfenpflaster in Brand. Menschen, die sich aus dem Feuer zu retten versuchten, wurden vom Feuersturm auf den Stra\u00dfen erfasst und sehr schnell selbst zu lebenden Fackeln und teils sogar in die Feuersbrunst hinein geblasen. Etwa 30 Minuten sp\u00e4ter wiederholte sich der Angriff. Er war wie der vorherige, aber noch viel schlimmer. Weil die Stadt voller Fl\u00fcchtlinge war, konnte niemand wirklich sagen wie viele Menschen get\u00f6tet wurden. Die Sch\u00e4tzungen erreichten die Zahl 300.000.<\/p>\n<p>Nach den beiden schrecklichen Luftangriffen waren meine Mutter, wir Kinder und Frau G\u00fcnzel so erschrocken, dass wir nicht mal eine Nacht mehr in der N\u00e4he von Dresden bleiben wollten. Aber wo k\u00f6nnten wir hingehen und einen friedlichen Ort finden? Wir kannten keinen Ort in der Gegend. Mit der Kirche Jesu Christi hatten wir in Dresden noch keinen Kontakt aufgenommen. Dann fiel mir ein, dass ich auf meiner Mission eine Mitarbeiterin Gretel Dzierzon hatte, die in Geyersdorf, in der N\u00e4he des Erzgebirges, wohnte. Wir packten unsere wenigen Habseligkeiten zusammen und gingen zum n\u00e4chstgelegenen Bahnhof in Pirna, weil keine Busse oder Stra\u00dfenbahnen in unserer N\u00e4he fuhren. Es war ein Weg durch die Ruinen und zerst\u00f6rten Stra\u00dfen Dresdens und schreckliche Bilder taten sich uns auf. Dieser lange Weg war sehr hart f\u00fcr meine Mutter, die jetzt schon \u00fcber 50 Jahre alt war und nicht mehr in so guter k\u00f6rperlicher Verfassung wie einst, aber sie war entschlossen, mit uns zu gehen und wir halfen ihr so gut wir konnten. Wir waren ersch\u00f6pft, als wir ein kurzes St\u00fcck vor Pirna an Bord des Zuges stiegen, aber immerhin waren wir damit auf dem Weg. Wir mussten noch einige Male den Zug wechseln, aber nach zwei Tagen erreichten wir unser Ziel.<\/p>\n<p>Der Zug blieb an einem kleinen Dorf stehen. Ich erinnere mich noch besonders gut daran. Hier kamen die Dorfbewohner mit Broten und Getr\u00e4nken f\u00fcr die Menschen, die im Zug waren. Ich fragte die Frauen, ob sie f\u00fcr das Rote Kreuz arbeiteten. Sie antworteten: &#8222;Nein, wir haben gesehen, wie jeden Tag Z\u00fcge mit Fl\u00fcchtlingen hier halten. Die Menschen die ihr Haus und Land verlassen mussten taten uns Leid und wir wollten ihnen helfen. Wir haben jede Familie im Dorf darum gebeten Brote am Abend vorzubereiten. Wir holten sie am Morgen ab und brachten sie zu diesem Zug.&#8220; &#8211; Ich war so beeindruckt von der G\u00fcte dieser Menschen, dass ich sie nie vergessen wollte. Der Name dieses Dorfes war Gro\u00dfenhain.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff4.jpg\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-250\" title=\"Edith Gerda Rohloff4\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff4.jpg\" width=\"361\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff4.jpg 361w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Edith-Gerda-Rohloff4-300x166.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 361px) 100vw, 361px\" \/><\/a>Wir hatten keine M\u00f6glichkeit Schwester Dzierzon \u00fcber unsere Ankunft zu informieren Wir konnten nur mit unserer gro\u00dfen Familie zu ihrem Haus gehen und dort um Hilfe bitten. Wir waren sehr m\u00fcde und diese wunderbaren Mitglieder haben Pl\u00e4tze f\u00fcr uns gefunden, wo wir schlafen konnten. Am n\u00e4chsten Tag bin ich zum B\u00fcrgermeister des Dorfes gegangen und habe ihm unsere Situation geschildert. Mit Hilfe dieses freundlichen B\u00fcrgermeisters erhielten wir dann auch Wohnraum f\u00fcr unsere gro\u00dfe Familie. Es war bewegend, zu sehen, wie bereit diese Menschen waren uns zu helfen. Wegen der Gr\u00f6\u00dfe unserer Familie konnten wir nicht alle beisammen sein. Wir hatten Zimmer bei verschiedenen Familien gefunden, aber wir hatten ein Dach \u00fcber dem Kopf, M\u00f6bel die uns Bequemlichkeit boten und ein Bett, in dem wir schlafen konnten. Jetzt hatten wir keine Bomber mehr, aber wir hatten tief fliegende Fliegerangriffe. Sie schossen auf alles was sich bewegte. Als wir am Sonntag in die Kirche der Gemeinde Annaberg-Buchholz gingen, mussten wir aufpassen und Schutz suchen, wenn die Kampfflugzeuge Spitfire angriffen. Schutz suchen hie\u00df, in unserer Sonntagskleidung auf den Boden fallen lassen und sich nicht bewegen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. An manchen Sonntagen verblieben wir auch in Geyersdorf und hielten unsere Treffen im Hause der Familie Schaarschmidt ab. Es war zu gef\u00e4hrlich, in die Kirche zu gehen.<\/p>\n<p>Vom ersten Tag an gefiel uns die Bergregion, die das Erzgebirge umfasst. Wir gingen gerne durch die Berge, \u00fcber die gr\u00fcnen Wiesen und wanderten nur zu gerne durch die herrlichen Blumeng\u00e4rten. Die sechs Monate Aufenthalt in diesen herrlichen Landstrichen waren ein besonderes Erlebnis f\u00fcr uns. Wir liebten die Menschen und die gro\u00dfe Gemeinde. Es war so sch\u00f6n unter den Mitgliedern zu sein, die Kirche zu besuchen und die geistigen Treffen mit zu erleben. Meine Mutter liebte ihren Aufenthalt im Erzgebirge. Ja, sie vermisste alles, was wir verloren hatten \u2013 ihre Heimat, ihr Gesch\u00e4ft \u2013 aber zum ersten Mal hatte sie die Zeit gehabt, das Buch Mormon vom Anfang bis zum Ende zu lesen und erhielt daraufhin ein gro\u00dfartiges Zeugnis von der Wahrheit des Evangeliums.<\/p>\n<p>Wir besuchten unsere Versammlungen in Annaberg. Es war ein wunderbarer Zweig der Kirche. Oh, ja, es war sch\u00f6n f\u00fcr uns alle! Nachdem die Tiefflieger uns auf dem Weg zur Gemeinde angegriffen hatten, sagte unser Zweigpr\u00e4sident, wir sollten unsere Sitzungen lieber in Geyersdorf abhalten, was wir dann auch taten, wodurch wir uns etwas gesch\u00fctzter f\u00fchlten.<\/p>\n<p>So bald wie m\u00f6glich habe ich Arbeit gesucht und fand eine Stelle als Verk\u00e4uferin in einer Metzgerei. Mit einer Lebensmittelkarte konnte jedes Produkt gekauft werden. Als die Russen einzogen, ver\u00e4nderte sich nichts f\u00fcr die Deutschen; wir hatten noch Lebensmittelkarten, aber die russischen Soldaten nahmen alles, was sie kriegen konnten. Sie kamen, schwangen ihre Waffen herum und wenn man nicht tat, was sie sagten, konnten sie denjenigen erschie\u00dfen. Eines Tages, kamen etwa f\u00fcnf russische und tschechische Soldaten in den Laden und forderten von mir alle Wurst, die ich hatte. Ich gab ihnen alles, was ich hatte. Sie wollten noch mehr, und ich sagte ihnen, die Wurst war alle. Sie richteten ihre Gewehre auf mich und sagten, sie w\u00fcrden das Haus durchsuchen und wenn sie mehr Wurst f\u00e4nden, w\u00fcrden sie mich erschie\u00dfen. Mein Herz h\u00e4mmerte sehr stark, aber ich stand zu dem, was ich gesagt hatte. Man glaubte mir und ging, ohne weiter zu suchen. Ich wusste nicht, was \u00fcber Nacht passiert war, aber w\u00e4hrend ich mit den Soldaten gesprochen hatte, war mein Chef hinter der T\u00fcr und h\u00f6rte zu, was vor sich ging. Er hatte die ganze Nacht gearbeitet, um mehr Wurst zu machen. So hatten wir reichlich. H\u00e4tten die Soldaten das Haus durchsucht, w\u00fcrden sie die Wurst gefunden haben und ich w\u00e4re sicherlich in Schwierigkeiten geraten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hatte ich ein anderes Problem. Als ich im Gesch\u00e4ft war, kamen russische Soldaten in mein Schlafzimmer und haben meinen Wintermantel und alle meine Kleider gestohlen. Die Leute dort im Erzgebirge waren arm; sie hatten Vertrauen zueinander und haben ihre H\u00e4user nicht abgeschlossen. Aber auch hier haben Mitglieder der Kirche geholfen. Sie fanden Stoff und n\u00e4hten zwei Kleider f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir nichts von meinem Vater geh\u00f6rt. Wir wussten, dass unsere Heimatstadt zur Festung erkl\u00e4rt worden war, und dass dort viel gek\u00e4mpft wurde. Eines Tages bekam unser Vetter, Wilford Kindt, einen Brief von einem Freund. Es berichtete, er habe geh\u00f6rt, Herr Birth war im Kampf gefallen und wurde in K\u00f6nigsblick, ein Wald in der N\u00e4he von Schneidem\u00fchl, begraben. Wir M\u00e4dchen wollten unsere Mutter sch\u00fctzen und haben versucht einen Weg zu finden, um ihr die traurige Nachricht mitzuteilen. Sie hatte schon ihre beiden S\u00f6hne, Gerhardt und Nephi, durch den Krieg verloren und jetzt auch noch unseren Vater. Wir versuchten unsere Trauer, vor der Mutter zu verstecken. Aber sobald wir allein waren \u00fcberkam sie uns, und Tr\u00e4nen rollten \u00fcber die Wangen. Wir liebten unseren Vater sehr.<\/p>\n<p>Irgendwie bekam meine Mutter das Gef\u00fchl, dass es etwas gab, wor\u00fcber wir nicht reden wollten. Sie wusste, dass ich ein Tagebuch gef\u00fchrt hatte. Eines Tages ging sie in mein Zimmer, w\u00e4hrend ich bei der Arbeit war und hat mein Tagebuch gefunden und \u00fcber meinen Vater gelesen. Sie ging in ihr Zimmer, weinte und betete lange. Nach einer Weile kam ein besonders starkes Gef\u00fchl \u00fcber sie, dass mein Vater, ihr Mann, nicht tot sei, sondern er ben\u00f6tige unsere Gebete. Sie rief uns zusammen und wir beschlossen, dass wir jeden Freitag, fasten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Mitglieder unserer Gemeinde haben nicht verstanden, warum meine Mutter ihre Kinder zwang, jeden Freitag zu fasten und zu beten, wo sie doch schon erfahren hatte, dass ihr Mann tot sei. Doch Ihre Gef\u00fchle waren so stark, dass sie wusste, dass unser Vater die Hilfe brauchte und wir konnten und mussten ihn durch unser Fasten und Beten unterst\u00fctzen. Niemand konnte ihr die Kraft ihres Glaubens nehmen. Sie hat uns nicht dazu gezwungen. Sie gab uns die Wahl und sagte: &#8222;Ihr braucht nicht fasten &#8211; aber ich werde fasten, bis ich das Gef\u00fchl habe, dass es genug ist.&#8220; Alle ihre Kinder unterst\u00fctzten sie und unseren Vater und fasteten jeden Freitag f\u00fcr die n\u00e4chsten 13 Wochen.<\/p>\n<p>Nach fast sechs Jahren war der Krieg endlich vor\u00fcber, als Deutschland am achten Mai 1945 kapitulierte. Wir waren froh, dass es vorbei war, doch Deutschland war zwischen den siegreichen Nationen aufgeteilt worden &#8211; Russland, Gro\u00dfbritannien, den Vereinigten Staaten und Frankreich. Das ganze Gebiet, in dem wir wohnten und unsere Heimat war, das gesamte Gebiet \u00f6stlich der Oder wurde Polen zugeteilt. Die Deutschen, die noch dort lebten, hatten nun die Heimat zu verlassen. Es gab keine Hoffnung, dass wir jemals in der Lage sein w\u00fcrden, nach Hause in die Heimat zur\u00fcckzukehren. Unsere Familie war gespalten, und wir lebten in verschiedenen H\u00e4usern. Ja, alle waren nett zu uns, aber es war keine Situation, in der wir eine l\u00e4ngere Zeit h\u00e4tten leben k\u00f6nnen. Au\u00dferdem mussten wir Lebensmittelkarten haben, um zu essen und f\u00fcr uns gab es hier keine Karten mehr.<\/p>\n<p>Eines Tages, wir hatten Besuch aus der Niederlassung der Kirche in Cottbus. Pr\u00e4sident Fritz Lehnig und Walter Krause lud uns ein, nach Cottbus zu kommen. Bruder Paul Langheinrich von der Missionspr\u00e4sidentschaft war mit ihnen. In Cottbus hatten die Br\u00fcder einen Teil ihres Versammlungshauses in ein Fl\u00fcchtlingslager umgewandelt. Viele Mitglieder aus den ehemaligen ostdeutschen Provinzen hatten dort eine Bleibe gefunden. Die Br\u00fcder luden uns ein dorthin zu ziehen. Alle Mitglieder Fl\u00fcchtlinge folgten ihrem Rat. Es war schwer f\u00fcr uns Geyersdorf zu verlassen. Wir hatten dort f\u00fcr sechs Monate gelebt und geliebt. Aber wir f\u00fchlten Cottbus war eine Antwort auf unsere Gebete.<\/p>\n<p>Ich habe dar\u00fcber in meinem Tagebuch geschrieben. Wir waren 31 Frauen und Kinder, darunter zwei Babys und ein junger Mann, der sein Bein im Krieg verloren hatte. Wir verlie\u00dfen Geyersdorf am 17. Juli 1945. Lucy Meyer und Ingrid Bender haben uns betreut auf dem Weg nach Cottbus. Meine Schwester Ruth und ich haben dabei geholfen. Es war ein gro\u00dfes Unternehmen, weil es keine regul\u00e4ren Z\u00fcge gab. In Annaberg, sind wir mit einem Zug gefahren, der nach Riesa fuhr.<\/p>\n<p>Es regnete in Str\u00f6men und fast alle Fenster im Zug waren defekt; sie wurden zum Teil nur mit Pappe abgedeckt, und das Dach war undicht. Ich sah die Sch\u00e4den, die die Luftangriffe und der Krieg gebracht hatten. Ganze Bl\u00f6cke H\u00e4user waren niedergebrannt und zerst\u00f6rt worden. Es war schrecklich, was dieser Krieg in unserer sch\u00f6nen Heimat angerichtet hatte. Es hat uns den ganzen Tag gekostet nach Riesa zu reisen \u2013 nur etwa 128 Kilometer. Dort sind wir die ganze Nacht im Bahnhof geblieben &#8211; es schien uns der sicherste Ort zu sein. Tausende von Menschen waren noch auf dem Weg auf der Suche nach einem Ort, wo sie ein neues Leben beginnen konnten. Am n\u00e4chsten Morgen hatten wir nat\u00fcrlich Hunger. Schwester Wetzer hat uns dann geholfen. Sie hatte noch etwas Sahne f\u00fcr Weizen und wir fanden einige leere Dosen, machten ein Feuer an und hatten eine gute Suppe mit Geschmack. Dann haben wir auf den Zug gewartet. Um 12 Uhr kam endlich ein Personenzug &#8211; \u00fcberf\u00fcllt, wie jeder andere auch, aber die Menschen waren \u00fcberall, selbst auf den Trittbrettern, den D\u00e4chern und den Puffern des Zuges. Doch haben wir alle noch einsteigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mein Mann und ich waren schon immer sehr gute Freunde gewesen. Als er Soldat war, kam er so oft er konnte nach Schneidem\u00fchl. Zu jener Zeit war ich mit einem jungen Mitglied verlobt, der sp\u00e4ter im Krieg gefallen war. Aber als mein zuk\u00fcnftiger Mann unsere Familie besuchte, hatte immer gefragt, ob wir die Heilige Schrift zusammen studieren k\u00f6nnten. Er liebte Schneidem\u00fchl sehr und wir kamen immer sehr gut miteinander aus. Und das hatte sich in den vielen Jahren wo wir zusammen waren auch nicht ge\u00e4ndert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schneidem\u00fchl, Pommern Ich bin Edith Gerda Rohloff. Mein Vater war Friedrich Birth und meine Mutter Emma Fritz. Sie wurden Mitglieder der Kirche als ich drei Jahre alt war. Ich war das dritte von 11 Kindern. F\u00fcr mich war das sehr aufregend, weil ich immer kleine Kinder zu pflegen um mich hatte. 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