{"id":683,"date":"2011-12-28T22:21:05","date_gmt":"2011-12-28T22:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=683"},"modified":"2014-04-18T05:32:56","modified_gmt":"2014-04-18T05:32:56","slug":"ruth-jenny-scharnberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/683\/ruth-jenny-scharnberg","title":{"rendered":"Ruth Jenny Scharnberg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sch\u00f6nlanke, Pommern<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Ruth-Jenny-Scharnberg.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-263\" title=\"Ruth Jenny Scharnberg\" alt=\"mormon deutsch ruth jenny scharnberg\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Ruth-Jenny-Scharnberg.png\" width=\"200\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Ruth-Jenny-Scharnberg.png 200w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Ruth-Jenny-Scharnberg-183x300.png 183w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Mein Name ist Ruth Jenny Scharnberg<\/strong>, geborene Hardel, ich bin geboren am 23.September l922 on Sch\u00f6nlanke [heute Trzcianka] Pommern. Ich bin in der Sonntagsschule gro\u00df geworden, denn meine Gro\u00dfmutter war auch schon in der Kirche. Meine Gro\u00dfmutter hie\u00df Therese Hardel. Sie ist am 25.Dezember 1875 geboren. Dadurch bin ich von Baby an Mitglied in der Kirche. Es war w\u00e4hrend des Krieges, mein Vater (Otto Franz Hardel, geboren am. 24. Oktober 1897 in Sch\u00f6nlanke) ist nach Riga gekommen und meine Mutter (Jenny geborene M\u00fcller) ist in Russland, in Moskau, am. 20. Dezember 1900 geboren. Ihre Mutter ist leider sehr fr\u00fch gestorben. Mit ihrem Vater zusammen ist sie gro\u00df geworden und sie waren auch sehr verm\u00f6gend. Es war damals in Russland so, dass die reichen Leute von den Bolschewiken umgebracht wurden \u2013 in der Zeit. Meine Mutter ist dann mit ihrer Freundin ohne Sack und Pack weg. Sie haben sich gesagt, wir m\u00fcssen irgendwohin, wo wir sicherer sind und k\u00f6nnen nicht in Moskau bleiben. Sie sind mit dem G\u00fcterzug nach Riga gefahren und haben dort die deutschen Truppen gefunden. Da haben sich meine Eltern kennengelernt. Mein Vater hat meine Mutter dann mitgenommen nach Sch\u00f6nlanke. Dort bin ich 1922 geboren. Ende des Krieges, 1919, ist meine Mutter zu meiner Gro\u00dfmutter gekommen, nach Sch\u00f6nlanke.<\/p>\n<p>Ich bin auch in der Kirche gesegnet worden. Wir sind nachher nach Schneidem\u00fchl gezogen, wo ich dann auch die Schulentlassungsfeier hatte. Ich war acht Jahre alt war, als wir nach Schneidem\u00fchl gezogen sind. Dort bin ich auch in einem See getauft worden von einem Missionar aus Amerika namens Horsley. Meine Jugend war sehr, sehr sch\u00f6n. Wir waren sieben Geschwister: Lehi, Ruth, Hyrum, Sigrid, Waltraud, Nephi und Manfred, das war der Letzte, der kam sieben Jahre sp\u00e4ter. Ich hatte Geschwister mit Kirchennamen, und ich hei\u00dfe Ruth, dann habe ich eine Schwester, die hei\u00dft Sigrid und eine Schwester, die hei\u00dft Waltraud. Wir waren immer 1\u00bd Jahre auseinander au\u00dfer Manfred, der in Schneidem\u00fchl geboren ist.<!--more--><\/p>\n<p>In Schneidem\u00fchl ging es kirchlich weiter wie auch in Sch\u00f6nlanke, dass wir auch Sonntagmorgens in die Sonntagsschule gegangen sind und damals war es auch noch so, dass Abendgottesdienst war. Da sind meine Eltern auch immer abends zur Sonntagsschule gegangen. Es war eine sehr sch\u00f6ne Zeit f\u00fcr uns. Auch schon in Sch\u00f6nlanke, als ich noch Kind war, fand ich es immer sch\u00f6n, wenn wir Sonntagmorgens zur Sonntagsschule gingen. Wir haben dort auch sehr viel gelernt und sind eben auch sehr gl\u00e4ubig durch unsere Eltern erzogen worden und durch Oma auch.<\/p>\n<p>Die Mitgliederzahl in Schneidem\u00fchl wei\u00df ich nicht, aber wir waren 30 bestimmt, oder auch 40. Von Geschwister [Friedrich] Birth waren auch \u2013 glaube ich \u2013 10 oder 11 Kinder und wir waren damals sechs. Andere waren vier bis f\u00fcnf. Also, Kinder m\u00e4\u00dfig war das schon viel. Und dann noch die Erwachsenen dazu.<\/p>\n<p>Bruder Birth mit seiner Familie wohnte in Schneidem\u00fchl. Die sind nach Amerika gegangen. Ich habe mit einer Tochter, Ruth war auch eine, die ist nachher gestorben, der \u00e4lteste Junge ist gefallen und dann war Edith und dann die N\u00e4chste, Irmgard, mit ihr habe ich noch telefoniert nach Amerika. Wir haben ein halbes Siedlungshaus gehabt hier in der Innenstadt und sie hatten auch so ein Siedlungshaus am Stadtrand. Wir haben uns Kirchen m\u00e4\u00dfig immer getroffen. Auch so in der Sonntagsschule und auch privat waren wir viel zusammen, wie Ostern. Bei uns war das immer so: Man hat Birken abgebrochen \u2013 wir haben Stippen gesagt \u2013 \u201egibst du mir kein Osterei, dann stipp ich dir dein Hemd entzwei\u201c, so ungef\u00e4hr. Dann hat Mutti was zu Essen gemacht. Wir waren alle viel zusammen. Da waren die Bienenkorbm\u00e4dchen und die Ehrenleserinnen und t\u00e4glich eine gute Tat. Wir hatten auch B\u00fccher, in die wir eingetragen haben. Dann bekamen wir diese kleinen Waben, wenn wir etwas eingetragen haben. Das war auch eine sehr sch\u00f6ne Zeit. Meine Mutter hat am Sonnabend schon Kartoffeln gesch\u00e4lt und Essen vorbereitet, damit wir sonntags in die Sonntagsschule gehen konnten. Das war immer eine Stunde Weg. Und es war kalt in Schneidem\u00fchl. Der Ostwind war sehr kalt. Aber wir sind immer in die Sonntagsschule gegangen. Jeden Sonntag.<\/p>\n<p>Der Gemeindevorsteher in Schneidem\u00fchl war Johannes Kindt, in Sch\u00f6nlanke, das wei\u00df ich nicht. In Schneidem\u00fchl haben wir eine sehr sch\u00f6ne Zeit mitgemacht. Wir wurden auch gl\u00e4ubig erzogen, eben Kirchen m\u00e4\u00dfig. Das hat uns auch ein bisschen, \u201aausgezeichnet\u2018 will ich nicht gerade sagen, aber wir waren anders. Das ist in der Schule auch aufgefallen. Wir haben ein anderes Benehmen gehabt als viele andere Kinder. Ich kann das gar nicht so erkl\u00e4ren. Es war auch so, wir sind immer alle gemeinsam zur Schule gegangen. Auch die Nachbarskinder, alle zusammen. F\u00fcr uns war es so, schulm\u00e4\u00dfig brauchten wir keinen Religionsunterricht mitzumachen. Fr\u00fcher war das in der Schule Pflicht, Religion und Deutsch. Wir brauchten aber keinen Religionsunterricht mitmachen. Aber dadurch, dass wir immer alle zusammen losgegangen sind, habe ich gesagt, na ja, da gehe ich auch mit. Ich habe den Unterricht auch mitgemacht. Dann hat der Lehrer gesagt, ich bin besser als die anderen. Man lernt dann das auch. Ich habe auch heute noch, wenn ich zur Kirche gehe, viele Lieder, die ich auch auswendig kann. Es sind viele dazugekommen, es sind auch welche dabei, die umgeschrieben sind, die ein bisschen anders sind als fr\u00fcher. Wir haben auch Theaterauff\u00fchrungen gemacht. Da war ich immer dabei. Das habe ich gerne gemacht. Ich habe eine sehr sch\u00f6ne Jugend gehabt, mit den Eltern zusammen. Wie gesagt, wir haben uns auch viel mit den Kindern von der Kirche getroffen. Wir haben Spiele gemacht. Damals gab es ja noch kein Fernsehen. Radio hatten wir wohl schon. Wir haben viel zusammen gesungen und wir haben auch getanzt. Es war eine sch\u00f6ne Zeit, das muss ich schon sagen.<\/p>\n<p>Dann, nachher, war es nat\u00fcrlich sehr, sehr bitter, als der Krieg kam. Der hat viel kaputt gemacht. Von mir war mein Bruder zuerst eingezogen. Ich war nachher 1941\/42 im Arbeitsdienst. Da war ich in Ostpreu\u00dfen. In Ostpreu\u00dfen war ich in Deutsch-Eylau [heute I\u0142awa in Polen] in Masuren, Westpreu\u00dfen. Arbeitsdienst war nur ein Jahr in Ostpreu\u00dfen. Da waren wir beim Bauern. Wir haben viel beim Bauern arbeiten m\u00fcssen. Ein halbes Jahr Arbeitsdienst, ein halbes Jahr Kriegshilfsdienst, hie\u00df das. 1941 war ich da oben. Ich war in der N\u00e4he von Deutsch-Eylau eingesetzt und dann hie\u00df es, ich soll nach Deutsch-Eylau ins Lazarett. Da habe ich gesagt, ich helfe gerne, aber wenn ich jetzt die Soldaten kommen sehe und die sind verwundet und sie haben Schmerzen, ich kann nicht helfen, das schaffe ich nicht. Das kann ich nicht. Da hat man mir angeboten, dass ich noch einmal ein halbes Jahr in dem Arbeitsdienst bleiben konnte. Da bin ich in die K\u00fcche gekommen und habe gekocht und alles in der K\u00fcche gemacht. Das war etwas ruhiger.<\/p>\n<p>Ich war noch im Arbeitsdienst, da hatte ich zu Hause schon die Einberufung f\u00fcr die Luftwaffe. Aber ich bin immer angeschrieben worden: Ich muss. Ich bin nie freiwillig gegangen. Also, zu sagen, ich gehe jetzt, nein! Wenn ich muss, kann ich nichts machen. Dann musste ich wohl mit hin. Dort war ich bis Kriegsende. Bei der Luftwaffe war ich in der Gegend von Schneidem\u00fchl. Das waren so kleine D\u00f6rfer, wo wir eingesetzt waren. Wir haben sehr harten Dienst machen m\u00fcssen. Das waren hohe T\u00fcrme, so 18 Meter hoch, da mussten wir die Leitern raufgehen. Es war Winter und bei uns war es sehr kalt. Wir mussten aufpassen, wenn Feindeinfl\u00fcge kamen, mussten wir das an die Zentrale melden. Das habe ich zuerst gemacht. Nachher bin ich in die Zentrale reingekommen. Da haben wir mit Kopfh\u00f6rern gesessen und haben die Feindeinfl\u00fcge, die jetzt wieder von drau\u00dfen kamen, weitergegeben. Sp\u00e4ter bin ich noch als Funkerin gegangen. Ich bin dann nach Potsdam bei Berlin gekommen. Da war ich ein halbes Jahr und l\u00e4nger, das ist Ferch bei Potsdam. Da war ein ganz gro\u00dfer Luftangriff, denn in der N\u00e4he war die Autobahn und da standen unsere ganzen Panzer. Das war schon ein bisschen Sabotage. Die hatten angeblich kein Benzin und die haben alle auf der Autobahn gestanden. Da war ein Gro\u00dfangriff. Wir haben nat\u00fcrlich auch ein bisschen mitgekriegt. Wir mussten L\u00f6cher buddeln und dort rein. Nachher waren wir schwarz von dem Qualm, der r\u00fcber kam. Das war schon der Anfang vom Schlimmsten.<\/p>\n<p>In dieser Zeit bin ich in der Gemeinde wenig gewesen, weil ich ja eingezogen war. Da konnte man nur immer im Urlaub nach Hause fahren. Wenn wir in Urlaub gerade an einem Sonntag waren, dann bin ich auch zur Gemeinde mitgegangen. Mein Vater war nachher auch eingezogen. Der war beim Zoll bei Litzmannstadt. Meine Mutter war alleine zu Hause. Zwei Br\u00fcder waren im Krieg und zwei Schwestern waren auch im Arbeitsdienst. Also, wir waren praktisch alle ein bisschen auseinander. Meine Mutter war nur mit den beiden J\u00fcngsten zu Hause. Als ich da bei Potsdam war, ging es los, dass die Russen immer dichter kamen.<\/p>\n<p>Mein Vater war in Litzmannstadt beim Zoll, das war ein bisschen mit dem Finanzamt identisch. Meine Mutter wohnte in Schneidem\u00fchl. Da haben die gesagt, wir fahren jetzt von hier weg nach Schneidem\u00fchl, nehmen unsere Familien mit und dann sehen wir zu, dass wir in den Westen kommen. Das haben sie auch gedacht, dass sie das k\u00f6nnen und wie sie so losfahren, kam der Russe. Da konnten sie in Schneidem\u00fchl gar nicht rein. Sie mussten hier unten rum und so ist mein Vater beim Zoll in Hamburg gelandet. Meine Mutter hat alleine gewohnt und da kamen die Russen immer dichter. In der N\u00e4he, wo wir gewohnt haben, war ein Gefangenenlager mit Franzosen und auch mit Russen. Da sind auch die Frauen gekommen und haben die Wachm\u00e4nner besucht. Da hat meine Mutter, weil wir alle weg waren, ein Zimmer zur Verf\u00fcgung gestellt, dass die Frauen einmal dort wohnen durften, die ihre M\u00e4nner besucht haben, die waren von Berlin. Aber als sie nachher alle weg mussten, das ging sehr schnell.<\/p>\n<p>Ich war ja gar nicht mehr da, ich war ja schon Richtung Berlin. Meine Mutter hat erz\u00e4hlt, dass die Wachleute gekommen sind, haben angeklopft und gesagt: \u201eSo Frau Hardel, schnell fertigmachen, packen sie ein, was sie k\u00f6nnen, wir m\u00fcssen weg\u201c. Die gefangenen Leute hatten Pferd und Wagen. Da hat meine Mutter nat\u00fcrlich eingepackt f\u00fcr den, f\u00fcr den, f\u00fcr den, dass \u2013 wenn wir uns einmal treffen \u2013 wir auch Sachen haben. Sie hat Betten mitgenommen. Es war im Januar, es war sehr kalt. Mein einer Bruder ist 1935 geboren. Da kann man sich vorstellen, wie das ist, wenn die fl\u00fcchten. 1941, ich glaube, er ging noch nicht zur Schule. Meine Mutter konnte auf dem Wagen mit den Kindern sitzen. Sie hat Federbetten mitgenommen, damit sie die Kinder hat einwickeln k\u00f6nnen, weil es sehr kalt war. Unterwegs ist sehr viel passiert.<\/p>\n<p>Der Wagen war von den Gefangenen. Aber die Bewachung hat ihn mehr oder weniger gebraucht. Wenn die gearbeitet haben, sind sie damit gefahren. Das Gefangenenlager war in Schneidem\u00fchl. Als mein Vater weg war, hat meine Mutter auch einmal von diesen Wachleuten einen Franzosen bekommen, der ihr geholfen hat, im Garten zu arbeiten. Von den Russen war keiner da. Meine Mutter hat erz\u00e4hlt, als sie da waren und sie sind weggefahren, ziemlich zum Schluss, gingen die Gefangenen, die Franzosen, dann die Russen und jetzt kam der Pferdewagen. Die sa\u00dfen r\u00fcckw\u00e4rts. Die Pferde ziehen, da und die Leute sa\u00dfen, meine Mutter mit den Kindern, am Ende und auch mit dem Gesicht hier, und hier gingen die Russen. Die haben nat\u00fcrlich viel erz\u00e4hlt. Meine Mutter hat aber nicht zu verstehen gegeben, dass sie das alles verstanden hat. Weil sie aus Russland kam, konnte sie das. Die haben ja nur Angst gehabt, dass da was passiert.<\/p>\n<p>Dann sind sie nach Stargard gekommen. Nachher sind sie auch noch im Zug gefahren. Dann hat sich das alles irgendwo aufgel\u00f6st. Aber sie hat nie etwas von meinem Vater geh\u00f6rt und auch von uns Kindern nichts. Ich war noch oben bei der Luftwaffe. Meine Mutter wusste schon, wo wir waren. Mein Bruder war in Russland auch im Krieg und Hyrum \u2013 glaube ich \u2013 war auch schon weg. Meine zwei Schwestern waren in Sachsen. Eine war im Arbeitsdienst und eine war auch noch da. Blo\u00df meine Mutter war mit den beiden Kleinen alleine. Dann sind sie hier in die N\u00e4he von Geesthacht gekommen, der Ort hei\u00dft Hamwarde. Da ist meine Mutter gelandet. Die Leute, die hier wohnten, die haben f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge kein Verst\u00e4ndnis aufgebracht.<\/p>\n<p>Weil sie nicht wusste, wohin, es hat, sich ja keiner gek\u00fcmmert, hat meine Mutter mit den beiden Kindern im Kalten, im Wald gewohnt, hat sie uns erz\u00e4hlt. Im Wald mit den Decken abgedeckt. Sie haben ein paar Dosen gehabt, die haben sie aufgemacht, dass sie etwas zu Essen hatten. Die Kinder sind auch mal losgegangen zum Bauern und haben um Brot gebettelt. Das war eine ganz schlimme Zeit.<\/p>\n<p>In der N\u00e4he war eine Frau, ihr Mann \u2013 glaube ich \u2013 war F\u00f6rster. Da haben sie erz\u00e4hlt, dass da eine Frau mit zwei Kindern im Wald ist. Die k\u00f6nnen wir doch da nicht lassen. Meine Mutter ist mit den Kindern zu dieser Frau J\u00e4hrling hin und haben im Pferdestall gewohnt. Das war ein bisschen w\u00e4rmer. Sie hat ihr auch zu Essen gegeben. Nachher ist sie zu einer anderen Familie gekommen, wo sie wohnen konnte. Aber die waren alle: \u201eja keine Fl\u00fcchtlinge\u201c. Das waren in ihren Augen Auss\u00e4tzige, ich wei\u00df es nicht, aber so ungef\u00e4hr. Da hat meine Mutter gewohnt. Sie hat immer geholfen und hat gemacht. Meine Mutter hat, das habe ich ja schon gesagt, allerlei Sachen mitgenommen. Sie hat auch, weil sie gerne f\u00fcr uns Kinder viel gewaschen hat, Persil (Waschmittel) mitgenommen. Sie hat dann einmal f\u00fcr sich und f\u00fcr die Kinder gewaschen, und die Frau, die da wohnt, die ihr Haus hat und alles, die kam dann an: \u201eOch, sie haben Persil, dann k\u00f6nnen sie meine W\u00e4sche gleich mitwaschen\u201c. So waren die Leute da.<\/p>\n<p>Oben im Ort ist eine Baracke gewesen. Da waren fr\u00fcher gefangene Russen drin. Dann haben sie gesagt, die kommen alle weg und die Baracke wird frei. Ob meine Mutter dahin ziehen w\u00fcrde. Dann ist sie ja alleine, auch wenn sie in einer Baracke wohnt. Ein Ofen ist auch da. Sie hat gesagt, na ja, wenn da Wanzen drin sind, dann gehe ich nicht hin, die kriegst du nicht weg. Aber wenn da Fl\u00f6he sind, dann mache ich das schon, mit Sagrotan und alles. Meine Mutter hat es so gemacht, bis alles sauber war. Sie hat dann da mit den Kindern gewohnt. Schr\u00e4g gegen\u00fcber war die M\u00fchle vom Ort. Die Frau hat ihr auch geholfen. Sie hat Sachen gebracht und da konnten sie auch mal essen.<\/p>\n<p>Ich bin dann in Berlin gelandet. Wir waren in Klein-Brandenburg. Das war ein Ort. Da waren wir noch eingesetzt, nachdem wir von Potsdam weg waren. Da war ich immer noch bei der Luftwaffe. In diesem kleinen Ort waren wir eingesetzt. Jetzt kamen die Russen, hatte ich schon gesagt, nicht von hier, da kamen sie auch von da, und wir konnten nicht mehr weg. Jetzt sa\u00dfen wir da auf der Wache. Wir waren noch mit Dreien. Die waren schon vorher irgendwo weggegangen. Zwei M\u00e4nner waren noch da und wir waren noch zwei M\u00e4dchen. Mit einem Mal klopfte es \u2013 und die Russen standen vor der T\u00fcr. Die M\u00e4nner haben sie gleich mitgenommen und uns ging es ganz schlecht. Wir trugen Uniform, wir hatten nichts weiter, wir waren ja gefl\u00fcchtet. Was uns bei den Russen passierte, was ganz furchtbar. Eine schlimme Zeit. Heute noch bin ich dem Vater im Himmel dankbar, dass ich nicht krank und auch nicht schwanger geworden bin.<\/p>\n<p>Da war ein Offizier, der hat dann endlich gesagt, wir k\u00f6nnen weg. Der hat uns Geld gegeben und dann sind wir auch zum n\u00e4chsten Ort gegangen. Da haben wir von weitem Menschen gesehen. Hinter uns haben sie geschossen. Wir sind immer wieder runter auf die Felder, damit wir nicht getroffen werden. Dann waren wir in dem Ort, weil wir angenommen haben, dass die Deutschen dort waren. Aber das war auch wieder nicht der Fall. Da war auch eine Bahn und wir sind nach Berlin gefahren, wo dieses M\u00e4dchen, mit dem ich zusammen war, gewohnt hat. Aber die hatten ja auch nichts zu essen. Wir sind zu den Eltern meiner Freundin gegangen, dem M\u00e4dchen, mit dem ich zusammen war, durch dick und d\u00fcnn sind wir gegangen. Aber da gab es auch nichts zu essen.<\/p>\n<p>Damals, als ich noch bei uns im Gesch\u00e4ft war \u2013 ich habe Verk\u00e4uferin gelernt \u2013 da kamen auch immer Soldaten. Wir hatten nebenbei noch eine Reinigung im Gesch\u00e4ft, aber damit hatte ich nichts zu tun. Hier war Verkauf und da war die Reinigung. Die haben immer die Uniformen zum Reinigen gebracht. Da war auch ein Soldat dabei, in den ich mich verliebt habe. Jedenfalls wohnte er in Bremen. Ich wusste nachher auch nicht wohin, ich wusste nicht, wo meine Eltern waren, wo meine Geschwister waren, wir wussten ja von gar keinem. In Berlin konnte ich auch nicht bleiben, weil die auch nichts zu Essen hatten. Da habe ich gesagt, ich fahre nach Bremen und da bin ich zu dem Bekannten gegangen. Dann habe ich mir gesagt, was ich jetzt mache, ich wende mich an das Rote Kreuz. Und ich werde immer wieder schreiben. Damals haben die versucht, Leute ausfindig zu machen. Von Soldaten, die Eltern, oder auch als wir M\u00e4dchen waren, wo sind die Eltern abgeblieben. In Bremen habe ich Post vom Roten Kreuz bekommen, dass meine Mutter und angeblich auch ein Bruder von mir, Lehi, der \u00c4lteste, eben hier in dem Dorf, in Hamwarde, gelandet ist, in dieser Baracke, wie ich eben erz\u00e4hlt habe.<\/p>\n<p>Was habe ich gemacht: Auf Wiedersehen, ich fahre jetzt zu meiner Mutter. Von Hamburg fuhr noch gar kein Zug, da musste ich sechs Stunden zu Fu\u00df gehen, damit ich zu meiner Mutter hinkam. Ich kam in den Ort rein. Nun wusste ich aber nicht genau, wo meine Mutter dort war. Hier vorne ist ein Gasthof. Da bin ich reingegangen und habe zu der Frau gesagt: \u201eIch bin die Tochter von Frau Hardel, die soll hier im Ort sein\u201c. \u201eAch, sie sind die Tochter. Und ihre Mutter hat schon gedacht, wo sind sie abgeblieben\u201c. Sie wusste, ich war bei der Luftwaffe. \u201eDa m\u00fcssen sie hier raufgehen, da oben ist eine Baracke, da ist ihre Mutter jetzt drin und ein Bruder von ihnen ist auch hier. Der arbeitet hier dr\u00fcben beim Bauern\u201c. (Das war Lehi.) die anderen Beiden waren die J\u00fcngsten, die da oben waren. Ich bin dann raufgegangen. Bei der Baracke ging die T\u00fcr auf und meine Mutter kommt raus \u2013 in dem Ofen ist ja Asche unten drin, wenn man mit Kohle heizt \u2013 und sie wollte die Asche rausbringen. Da stehe ich vor ihr. Sie wusste gar nichts. Das Rote Kreuz hatte an meine Mutter noch nicht geschrieben, dass ich sie suche. Ich sehe meine Mutter noch stehen. Ich habe gedacht, sie kippt um. Sie war so fertig, dass ich mit einem Mal dastand. Ich bin dann rein und wir haben erz\u00e4hlt. Meine Mutter war froh, dass ich da war.<\/p>\n<p>Die andern beiden M\u00e4dchen waren in Sachsen. Die haben sich an die Kirche gewandt. Sie haben auch immer rumgehorcht. Mein Vater ist inzwischen in Hamburg gelandet beim Finanzamt. Die wussten aber auch nichts voneinander. Meine Mutter wohnte da und mein Vater wohnte da. Das ist gar nicht weit auseinander. Meine beiden Schwestern, Waltraud und Sigrid, haben erfahren, dass mein Vater in Hamburg ist. Dann hat meine Mutter erfahren, dass ihr Mann, also mein Vater, in Hamburg ist.<\/p>\n<p>Lehi hat beim Bauern gearbeitet. Ich habe ja gesagt, die Leute im Dorf waren so eingestellt: \u201eJa, keine Fl\u00fcchtlinge\u201c. Er hat immer vom Bauern wieder ein bisschen Brot mitgebracht und so, also haben sie uns nicht viel geholfen au\u00dfer ein paar Kartoffeln, die ihm der Bauer f\u00fcr uns mitgegeben hat. Sonntagmorgens war keine Gemeinde und da kamen wir auch nicht nach Hamburg, dass wir da zur Kirche gehen konnten. Mein Vater war da, das ist schon richtig. Aber wir konnten da ja gar nicht hin.<\/p>\n<p>Ich war 22 Jahre alt und bin von einem Bauern zum anderen gegangen und habe um eine Kartoffel gebettelt. Wir hatten keine Kartoffeln. Wo kriegten wir welche her? Da gab\u2019s ja gar nichts. Die M\u00fchle ja. Davon habe ich schon erz\u00e4hlt, dass die auch meiner Mutter einmal geholfen haben. Da gab es diese gro\u00dfen Bohnen. Wir waren froh, dass wir etwas zu Essen hatten. Ich bin vielleicht durch das ganze Dorf gegangen und bin mit drei Kartoffeln nach Hause gekommen. Das war das Dorf. Dann habe ich bei meiner Mutter gewohnt und musste mir auch Arbeit suchen. Eine Firma war da, die uns mit dem Wagen abgeholt haben, und wir haben Rhabarber gezogen, damit das alles zum Markt hinkam. Da habe ich gearbeitet und immer schwarze H\u00e4nde gehabt.<\/p>\n<p>Meine Mutter hat erz\u00e4hlt, dass die Engl\u00e4nder ins Dorf reinkamen. Da, wo meine Mutter einmal gewohnt hat, gingen viele Frauen den Engl\u00e4ndern mit Essen entgegen. Sie sagte, eine war da, die hatte Eier. Da hat ein Engl\u00e4nder drauf gehauen, der war w\u00fctend. Warum wei\u00df ich nicht, aber vielleicht hat sich das rumgesprochen, dass sie den Deutschen nicht helfen und da wollten sie sich \u201eLiebkind\u201c machen, oder was wei\u00df ich.<\/p>\n<p>Mein Vater ist auch ein paar Mal hingekommen. Meine Mutter hat ja noch da gewohnt. Mein Vater hat mit einem Kollegen von der Arbeit zusammengewohnt. Die haben am Finanzamt gearbeitet. Weil mein Vater wusste, dass meine Mutter da war, ist er auch nach Hamwarde gekommen. Zwischenzeitlich haben sie versucht, in Hamburg eine Wohnung zu bekommen. Das ist nachher auch passiert.<\/p>\n<p>Ich habe hier bei meiner Mutter gewohnt und mein Mann wohnte schr\u00e4g gegen\u00fcber. Als es Sommer war und sch\u00f6n warm, eine Wiese war daneben \u2013 heute ist das alles weg und alles anders \u2013 dann habe ich meinen Badeanzug angezogen und bin raus auf die Wiese und habe mich in die Sonne gelegt. Ich habe aber nie gewusst, dass mich einer beobachtet. Mein jetziger Mann hat dann nur zu seiner Mutter gesagt: \u201eO, wer ist das denn, die habe ich hier noch nie gesehen\u201c. Das war\u2019s dann auch. Nun war das im Dorf so, dass da immer noch Tanz war. Meinen Mann habe ich beim Tanzen kennengelernt. Wir hatten uns vorher nie gesehen. Er konnte gut tanzen und ich auch und so war es wohl \u201eLiebe auf den ersten Blick\u201c. Mein Mann wohnte schon in Hamburg und hat auch dort gearbeitet. Auf dem Lande sah es zur damaligen Zeit mit Arbeit schlecht aus. Wir haben am 8. M\u00e4rz 1947 geheiratet und dann bin ich auch zu meinem Mann nach Hamburg gezogen. Wir haben zwei Kinder: ein M\u00e4dchen und einen Jungen. Beide sind an einem 10. Dezember geboren, beziehungsweise 1947 und 1954.<\/p>\n<p>Ich habe gerne getanzt, ich habe auch sehr gerne mit meinem Vater getanzt. Der hat mir Walzer, linksrum, und alles beigebracht. Wir haben uns in der Gemeinde auch, wie Silvester, zusammengetroffen und haben nat\u00fcrlich auch ein bisschen gefeiert und auch getanzt. Wir hatten einen sch\u00f6nen Raum, wo wir das auch machen konnten. Tanzen habe ich richtig bei meinem Vater gelernt. Mein Bruder Hyrum Hardel war lange in Berlin (beim Milit\u00e4r) dann in Th\u00fcringen und ist sp\u00e4ter auch nach Hamburg gekommen. Meine beiden Schwestern, Sigrid und Waltraut, waren in Sachsen aber sie kamen auch nach Hamburg und so waren wir alle in Hamburg wieder vereint. Mit den Geschwistern der Kirche haben wir uns dann auch in der Hamburger Gemeinde getroffen, weil meine Eltern auch daf\u00fcr waren, dass wir die Kirche behalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00f6nlanke, Pommern Mein Name ist Ruth Jenny Scharnberg, geborene Hardel, ich bin geboren am 23.September l922 on Sch\u00f6nlanke [heute Trzcianka] Pommern. 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