{"id":697,"date":"2011-12-28T22:46:03","date_gmt":"2011-12-28T22:46:03","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=697"},"modified":"2014-04-18T05:32:18","modified_gmt":"2014-04-18T05:32:18","slug":"richard-infried-schmidt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/697\/richard-infried-schmidt","title":{"rendered":"Richard Infried Schmidt"},"content":{"rendered":"<p><strong>P\u00fcrsten, Neukieritzsch, bei Leipzig, Sachsen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Richard-Infried-Schmidt.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-136\" title=\"Richard Infried Schmidt\" alt=\"mormon deutsch richard infried schmidt\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Richard-Infried-Schmidt.jpg\" width=\"200\" height=\"270\" \/><\/a>Mein Name ist Richard Infried Schmidt<\/strong>. Ich wurde am 16. Nov 1927 in P\u00fcrsten, am Bahnhof Kieritzsch, heute Neukieritzsch, bei Leipzig geboren. Ich wurde als zweites Kind geboren. Ich hatte noch eine \u00e4ltere Schwester. Meine Mutter hie\u00df Emma Alma Schmidt geborene Wehefritz und mein Vater Franz Richard Wehefritz. Meine Eltern waren Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Mein Vater wurde im Dezember 1923 und meine Mutter im April 1924 getauft.<\/p>\n<p>Zu ihrer Bekehrung ist zu sagen: Es kam oft ein Bruder B\u00f6hme aus Greitsch mit dem Fahrrad nach Bahnhof Kieritzsch zum Belehren, meine Eltern wurden daraufhin in Leipzig getauft. Ich wuchs in P\u00fcrsten auf und wurde dort eingeschult. Wir fuhren auch von dort aus mit dem Fahrrad zur Kirche nach Leipzig. Kurz nach meiner Einschulung zogen wir von Neukieritzsch nach B\u00f6hlen bei Leipzig. Ich selbst wurde am 26. Februar 1936 im Westbad (Schwimmbad) in Leipzig getauft.<\/p>\n<p>Im Jahre 1933 kam Hitler an die Macht. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es in B\u00f6hlen ein Werk gab, in dem tausende Juden arbeiteten. Diese mussten damals schon den Judenstern tragen und sie haben mir schon als Kind Leid getan. Denn \u00fcber die Kirche hatte ich erfahren, was die Hitlerleute trieben. Es kam auch vor, dass SA-Leute zu uns in unser Versammlungs-Haus kamen und \u201eHeil Hitler\u201c schrieen. Ich erinnere mich auch, dass wir von der Gestapo, der Geheimpolizei Hitlers, beobachtet wurden.<!--more--><\/p>\n<p>Am 30. Juni 1939 verungl\u00fcckte mein Vater t\u00f6dlich auf dem Bahnhof B\u00f6hlen bei der Aus\u00fcbung seines Berufes. Meine Mutter zog dann mit uns Kindern nach Leipzig.<\/p>\n<p>Am 1.September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Was wir als Kinder davon in den folgenden Jahren mitbekamen, rief in uns gro\u00dfe Angstgef\u00fchle hervor. Im Jahre 1943 wurde ich mit 15 Jahren in ein Wehrert\u00fcchtigungslager in Dahlen (Sachsen) zwangsverpflichtet. W\u00e4hrend ich dort war, wurde Leipzig schwer bombardiert und gro\u00dfe Teile Leipzigs wurden zerst\u00f6rt. Wir in Dahlen waren in gro\u00dfer Sorge, dass bei uns zu Hause etwas passiert sein k\u00f6nnte, denn zu der Zeit gab es keine M\u00f6glichkeit, etwas dar\u00fcber zu erfahren. Doch als ich zur\u00fcckkam, war das Haus, in dem wir wohnten, unbesch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Im Jahr 1944 wurde ich dann zum Reichsarbeitsdienst zwangsverpflichtet. In der Zeit, in der ich beim Reichsarbeitsdienst in Chemnitz war, wurden auch Luftangriffe auf die Stadt geflogen. Wir wurden dann zu Aufr\u00e4umungsarbeiten eingeteilt, um die Sch\u00e4den zu beseitigen, die bei den Angriffen auf die Stadt entstanden waren. Dabei haben wir sehr schlimme Dinge gesehen. Es gab viele Tote, gro\u00dfe Zerst\u00f6rungen und Berge von Tr\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Am 1.M\u00e4rz 1945 wurde ich dann wieder zur Wehrmacht eingezogen. Ich kam in eine Kaserne in Leipzig zur 14. Ersatz- und Ausbildungskompanie. Abends sp\u00e4t bin ich dann manchmal \u00fcber die hohe Einfassungsmauer geklettert und bin von dort aus zu meiner Mutter und Schwester gest\u00fcrmt<strong>.<\/strong> Ich habe dann auch nicht in der Kaserne geschlafen. Zuhause habe ich dann nur Mehlsuppe gegessen, weil es einfach nicht mehr zum Essen gab. Morgens fr\u00fch gegen vier Uhr musste ich dann wieder zur\u00fcck, um ungesehen in die Kaserne, rechtzeitig zum Appell, zu kommen. Das ging \u00fcber mehrere Wochen so. Eines Tages bekamen wir einen Marschbefehl, ohne dass uns das Ziel bekannt gegeben worden war. Wir wurden nach Dommitzsch bei Torgau\/Elbe transportiert. Zu dem Zeitpunkt war die russische Armee schon weit nach Schlesien eingedrungen, ja bis zur heutigen Oder-Nei\u00dfe-Grenze. Wir wurden in einem G\u00fctertransport \u00fcber Torgau nach Niesky transportiert. Von dort aus marschierten wir dann nach Uhsmannsdorf bei Rothenburg an der Nei\u00dfe. Wir standen also den Russen direkt gegen\u00fcber. Wir wurden in dem Ort in einer Glasfabrik untergebracht. Doch zum Gl\u00fcck erlebten wir nur wenige Attacken der Russen. Dann und wann kamen sie mit Flugzeugen zu uns her\u00fcber und warfen einige Bomben ab. Vor allem der Bahnhof von Uhsmannsdorf wurde angegriffen.<\/p>\n<p>Wie durch ein Wunder wurden nur wir jungen Leute wieder abgezogen und kamen nach G\u00f6rlitz, Bautzen, Dresden, welches fast v\u00f6llig zerst\u00f6rt war von englischen und amerikanischen Flugzeugen, zur\u00fcck nach Leipzig. Doch wir waren gar nicht lange dort in der Kaserne, als wir wieder mit einem Transport in Richtung Eilenburg, Torgau abtransportiert wurden. Dort sollten wir wahrscheinlich die Truppen mit entlasten, die zur Verteidigung von Hitler, der sich in Berlin verbarrikadiert hatte, stationiert waren. Zu der Zeit, es war der 18. April 1945, marschierten die amerikanischen Truppen in Leipzig ein und zogen weiter in Richtung Torgau, wo sie letztlich mit den russischen Truppen zusammentrafen. Und wir waren dazwischen. Wir haben uns dort in den gro\u00dfen W\u00e4ldern versteckt gehalten. Doch zu dem Zeitpunkt waren in unserem Truppenteil alle schon sehr kopflos. Eines Tages hie\u00df es: \u201eSeht zu, wie ihr euch verdr\u00fcckt oder nach Hause kommt!\u201c Wir haben uns dann durch die riesigen W\u00e4lder bei Colditz durchgeschlagen und von dort aus weiter durch die verschiednen Orte bis in ein riesiges Waldgebiet bei Zwenkau. Dort wurden wir ohne Kampf von der amerikanischen Armee gefangen genommen und auf LKWs nach Leipzig transportiert. Von dort wurden wir dann wieder weiter transportiert nach Halle an der Saale, in die N\u00e4he von Eisleben, wo wir einige Tage blieben. Es ging dann weiter \u00fcber mehrere Stationen in Richtung Hessen, bis wir auf ein riesiges Wiesengel\u00e4nde bei Fulda bei Bad Hersfeld kamen. Dort blieben wir etwas acht Tage. Dann ging es wieder weiter auf offenen Waggons Richtung Frankfurt am Main, R\u00fcsselsheim. Wir fuhren dann \u00fcber eine von den Amerikanern gebaute Notbr\u00fccke, da die regul\u00e4ren Br\u00fccken fast alle gesprengt waren, nach Mainz und von dort nach Bingen B\u00fcdesheim. Dort kamen wir in ein gro\u00dfes mit Stacheldraht eingez\u00e4untes Lager. Ich war vielleicht acht Tage dort, dann ging es mit LKWs nach Langenlonsheim-Brezenheim. Dort war auch ein gro\u00dfes, eingez\u00e4untes Gefangenenlager der Amerikaner. Dort habe ich es miterlebt, wie Hunderte gestorben sind. Ich war dort etwa vier bis f\u00fcnf Wochen und wir lebten unter freiem Himmel. Zum Essen gab es nur ganz wenig: eine Hand voll roter Beete, ein wenig Milchpulver, ein paar Erbsen und ein Brot mussten f\u00fcr 30 bis 50 Personen reichen.<\/p>\n<p>Danach mussten wir von dort zu Fu\u00df zu einem Bahnhof in Gensingen-Horrweiler laufen. Dort wurden wir wieder auf offene G\u00fcterwaggons verfrachtet. Und es ging wieder \u00fcber die verschiedenen Orte nach Metz in Frankreich, dann weiter \u00fcber die verschiedenen St\u00e4dte Frankreichs bis in die N\u00e4he von Marseille. Dann ging es weiter zu Fu\u00df, etwas acht Kilometer, in ein w\u00fcstenartiges Gel\u00e4nde, wo das Gefangenenlager PW404 war, in dem ich wieder sechs Wochen lang war. Doch dort hatten wir das erste Mal Zelte, in die wir uns legen konnten. Sp\u00e4ter mussten wir wieder zur\u00fcck zum Bahnhof marschierten und es ging mit dem Zug nach Hy\u00e8res in der N\u00e4he von Toulon, wo wir dann erfuhren, dass wir von den Amerikanern an die Franzosen \u00fcbergeben worden waren.<\/p>\n<p>Dass Essen und die Unterkunft waren bei den Franzosen sehr schlecht. Wir wurden in sogenannte Arbeitskommandos eingeteilt. Ich kam nach Toulon und habe dort eine Zeit lang bei der dortigen M\u00fcllabfuhr gearbeitet. So lernte ich, mich einigerma\u00dfen in Toulon auszukennen, was mir sp\u00e4ter noch hilfreich sein sollte. Nachts kam ich immer wieder in das Gefangenenlager. Ich hatte festgestellt, dass man eventuell unter der Einz\u00e4unung des Lagers hindurchkriechen k\u00f6nnte. Im Mai 1946 war es dann soweit, dass ich eines Abends so gegen 20 Uhr, w\u00e4hrend eines schweren Gewitters, unter den Zaun hindurch gefl\u00fcchtet bin. Ich hatte eine Baskenm\u00fctze auf und war eigentlich auch sonst wie ein Franzose gekleidet. Als Richtungshilfe diente mir eine Schmalspurbahn, an der ich entlang ging. Nach eineinhalb Tagen erreichte ich dann Toulon. Um weiter nach Marseille zu kommen, habe ich insgesamt sechs Tage und sechs N\u00e4chte gebraucht. Ich war immer noch 18-j\u00e4hrig, v\u00f6llig verzweifelt und total ausgehungert. Ich habe einmal unterwegs von einem Baum Kirschen abpfl\u00fccken k\u00f6nnen. Das war alles. Ich habe vier Tage lang versucht, auf einem gro\u00dfen G\u00fcterverschiebebahnhof einen Zug nach Norden, vielleicht sogar nach Stra\u00dfburg, zu finden. Dies gelang mir aber nicht. Ich marschierte dann zum Hauptbahnhof in Marseille und mir wurde ein Wunder zuteil.<\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, ich war ausgehungert und verzweifelt. Ich ging ein kleines St\u00fcck au\u00dferhalb des Bahnhofs und traf dort auf drei oder vier amerikanische Soldaten, die in Marseille stationiert waren, Diese Soldaten sprachen mich an. Wir konnten uns nur schwer verst\u00e4ndigen, aber was verstanden wurde, war, dass ich Hunger hatte. Und mir schien es, dass sie mir vom lieben Gott geschickt worden waren, um mir zu helfen. Sie nahmen mich mit in eine der Bars. Sie wussten genau, was ich ben\u00f6tigte, und sie haben drei gro\u00dfe Baguette mit Wurst und K\u00e4se drauf gekauft und mir geschenkt.<\/p>\n<p>Ich bin dann Richtung Innenstadt gegangen. Und wieder geschah ein Wunder: Ich h\u00f6rte deutsche Stimmen. Es waren M\u00e4nner, dunkel gekleidet. Ich habe mich an sie gewendet und ihnen mein Leid geklagt. Sie sagten zu mir: \u201eKomm Kleiner, wir helfen dir.\u201c Ich war ja nur ein kleiner H\u00e4nfling. Wie sich herausstellte, waren es deutsche Gefangene, die bei der amerikanischen Feuerwehr arbeiteten. Sie haben mich 14 Tage lang versteckt gehalten und haben mich mit Essen und Trinken versorgt. Sie wussten um mein Bed\u00fcrfnis, nach Hause zu kommen, und sahen eine M\u00f6glichkeit, mir zu helfen. Von diesem amerikanischen Lager aus wurde ich in gro\u00dfen K\u00fcbeln auch Essen in die Au\u00dfenbezirke gefahren. Das Fahrzeug war auch mit einem deutschen Fahrer besetzt. Mit dem Wissen des Fahrers hat man mich in einen leeren Essensk\u00fcbel gesteckt und mich etwa f\u00fcnf oder sechs Kilometer au\u00dferhalb Marseilles in ein anderes amerikanisches Gefangenenlager geschmuggelt. Dieses Gefangenenlager wurde unter der Aufsicht der Amerikaner von Deutschen geleitet. Ich kam also aus dem K\u00fcbel heraus und die deutsche Aufsicht hat mich dort im Lager miteingegliedert, in dem ich etwa sechs Wochen lang war. Ich war dort in einem Holzhaus untergebracht, in dem noch ein paar Deutsche waren, die ebenfalls von den Franzosen gefl\u00fcchtet waren. Wir wurden t\u00e4glich an das andere Ende von Marseilles in eine Reparaturwerkstatt, in der Panzer, Autos usw. repariert wurden, gefahren, um dort zu arbeiten. Zu und von dieser Werkstatt aus wurden mit riesigen Fahrzeugen Panzer und alles M\u00f6gliche andere transportiert und diese Fahrzeuge waren ebenfalls mit deutschen Fahrern besetzt. Mit einem der Fahrer war es abgesprochen, dass ich als Beifahrer mitfahren sollte. Wir sind in das Hafengebiet von Marseilles gefahren, welches sehr genau kontrolliert wurde. Doch der Fahrer hatte ja Ausweise und au\u00dferdem kannten sie sich auch schon. Ich hatte mich w\u00e4hrend der acht Tage, in denen ich dieser der Arbeit nachging, mit einem deutschen aus Hannover angefreundet.<\/p>\n<p>Aus dem Hafengebiet fuhren wir wieder zur\u00fcck ins Gefangenenlager. Die ganze Aktion dauerte etwa zehn Tage. Danach hatten der Mitgefangene, mit dem ich mich angefreundet hatte, und ich beschlossen, bei der n\u00e4chsten Fahrt im Hafengebiet zu bleiben. Wir haben uns unbemerkt auf ein im Hafen liegendes Schiff begeben, ohne zu wissen, wo es hinfahren w\u00fcrde, und uns im Inneren des Schiffes versteckt. Nachts h\u00f6rten wir dann das Ger\u00e4usch der Schiffsschrauben und wussten, dass unsere Reise ins Ungewisse begonnen hatte. Ich habe wahrgenommen, dass wir durch die Meerenge von Gibraltar fuhren. Eines Tages, als mein Mitgefangener sich nach oben geschlichen hatte, um sich einmal umzusehen, kam er nicht mehr zu mir zur\u00fcck. So ganz alleine habe ich Angst bekommen. Zwei Tage sp\u00e4ter habe ich mich auch nach oben an Deck geschlichen und am Achterdeck deutsche Stimmen geh\u00f6rt. Es stellte sich heraus, dass diese ebenfalls deutsche Gefangene waren, die sich auch an Bord geschlichen hatten, die man aber bereits entdeckt hatte. Diese empfahlen mir, mich beim Kapit\u00e4n freiwillig zu stellen, was ich auch am darauffolgendem Tag tat. Ich habe in der Gegenwart eines Dolmetschers dem Kapit\u00e4n meinen bisherigen Lebenslauf geschildert. Daraufhin wurde ich zu den anderen Gefangenen, etwa f\u00fcnfzehn Deutschen, die auch schon der Milit\u00e4rpolizei gemeldet waren, gebracht. Und unsere Fahrt ging weiter durch den \u00c4rmelkanal. Wir konnten uns auf dem Schiff v\u00f6llig frei bewegen und bekamen auch ein hervorragendes Essen. Nach einiger Zeit erreichten wir die Weserm\u00fcndung. Wir wurden vorne im Ankerkettenraum eingesperrt.<\/p>\n<p>Als wir in Nordenham angekommen waren und man uns aus dem Raum herausholte, war die Milit\u00e4rpolizei bereits an Bord. Wir wurden unter der Aufsicht der Milit\u00e4rpolizei von Bord gebracht und in der gleichen Nacht nach Bremen in eine Schule eingewiesen und dort untergebracht. Dort waren noch andere Gefangene, die irgendwie enger mit dem Naziregime verbunden waren. Aber wir wurden nicht mit ihnen zusammengebracht. Nach etwa vier Wochen wurden wir, die von Bord dieses Schiffes gekommen waren, zum Hauptbahnhof gef\u00fchrt und in richtige Personenwaggons verfrachtet.<\/p>\n<p>Es ging los, nat\u00fcrlich unter Bewachung, in Richtung Hannover. Der Zug musste sich ganz langsam fortbewegen, da Deutschland ja ziemlich zerst\u00f6rt war und die Br\u00fccken nat\u00fcrlich auch. Wir fuhren durch Hannover, dann die Leine entlang \u00fcber Alfeld, G\u00f6ttingen und immer wieder langsam \u00fcber Br\u00fccken, die stark besch\u00e4digt waren, \u00fcber Kassel nach Frankfurt am Main und nach Sachsenhausen. Dort wurden wir in Lkws weiter durch die ziemlich zerst\u00f6rte Stadt Frankfurt zum Hauptbahnhof transportiert. Von dort aus ging es ein paar Stunden sp\u00e4ter mit einem Personenzug durch die verschiedenen Orte nach Babenhausen, wo ein gro\u00dfes Lager der Amerikaner war. Dort war ich in einigen Pferdest\u00e4llen untergebracht und bekam Verpflegung von den Amerikanern. Nach einem Ausbruchsversuch, den ich unternommen hatte, wurde ich wieder eingefangen. Doch eigenartigerweise erfolgte darauf keine Strafe, sondern ich wurde wieder zu meiner Unterkunft gef\u00fchrt. Vierzehn Tage sp\u00e4ter wurden wir in geschlossene G\u00fcterwaggons geladen und \u00fcber viele verschiedene Orte in Deutschland nach Garmisch- Patenkirchen transportiert.<\/p>\n<p>Dort wurde ich in einer Kaserne der ehemaligen Bergj\u00e4ger einquartiert. Wir wurden t\u00e4glich, etwa drei Wochen lang, mit Lkws an die \u00f6sterreichische Grenze gefahren, um dort mit Kettens\u00e4gen B\u00e4ume zu f\u00e4llen. Doch eines Tages habe ich wieder einen Ausbruch unternommen, da die M\u00f6glichkeiten, durch Unterholz und B\u00fcsche gesch\u00fctzt, sehr g\u00fcnstig waren, um unbemerkt an den amerikanischen Bewachern vorbei zu kommen. Das gelang mir. Ich bin bis Kr\u00fcn gekommen, wo ich in einem Heuschober geschlafen habe. Am folgenden Tag bin ich quer durchs Hochgebirge bis nach Eschenlohe gekommen. Dort traf ich eine freundliche Familie, die ich fragte, wie ich am besten weiter kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Sie rieten mir, zum Bahnhof nach Ohlstadt zu gehen, und wiesen mir auch den Weg. Aber sie warnten mich auch, dass amerikanische Panzer mitunter die Z\u00fcge stoppen w\u00fcrden, um sie zu kontrollieren. Doch das Gl\u00fcck war mir hold. Der Zug, mit dem ich fuhr, wurde nicht kontrolliert und ich kam \u00fcber Murnau und Weilheim nach M\u00fcnchen. Auf dem M\u00fcnchener Bahnhof war ich mit dem Gedanken besch\u00e4ftigt, wie ich jetzt weiter Richtung Leipzig komme. Da traf ich auf eine gro\u00dfe Kinderschar, etwa zwanzig Kinder mit zwei Begleiterinnen. Denen habe ich mich anvertraut und erfuhr, dass sie nach G\u00f6rlitz wollten. Diese Gruppe hat mich als Kind in ihre Reihen aufgenommen. So bin ich mit ihnen gefahren. Wir sind die ganze Nacht durchgefahren bis nach Hof an der Saale. Im Zug war es mir dann aber nicht mehr sicher genug, denn wir w\u00e4ren an die russische Grenzstation gekommen. Dort w\u00e4ren die Kontrollen sicherlich sehr streng gewesen.<\/p>\n<p>Ich habe den Zug verlassen und bin zu einem Mitgefangenen vom Schiff, der in Hof wohnte, gegangen. Dieser war schon entlassen worden, weil er nicht in der sowjetisch besetzten Zone wohnte. Er hat mich zu Fu\u00df nach Feilitsch gebracht. Von dort, sagte er mir, m\u00fcsse ich alleine weiter gehen, da hier das Niemandsland, also das Grenzgebiet zwischen Amerikanern und Russen, beginnen w\u00fcrde und dass auch er eventuell von den Russen oder Amerikanern aufgegriffen w\u00fcrde. So bin ich dann alleine weiter. Auch hier war mein Schutzengel wieder mit mir. Ich traf weder auf Amerikaner noch auf Russen und marschierte weiter durch Wald und Feld. In diesem Gebiet traf ich auf einen Streckenposten, der die Aufgabe hatte, Zugsignale zwischen den Bahnh\u00f6fen zu stellen. Dieser warnte mich und hat mir erkl\u00e4rt, wie ich am besten in das sowjetische Gebiet hinein komme. Jedoch kurz vor Gutenf\u00fcrst h\u00f6rte ich russische Stimmen und bin wieder zur\u00fcck in den Wald gelaufen und dann auf Umwegen nach Schwand, wo ich in einer Gastwirtschaft auf dem Heuboden \u00fcbernachtet habe. Dann bin ich weiter etwa sechzig Kilometer bis nach Plauen im Vogtland gelaufen. In Plauen habe ich dann vom Deutschen Roten Kreuz eine Fahrkarte von Plauen nach Leipzig ausgestellt bekommen. Ich bin mit einem Personenzug nach Leipzig gefahren, wo ich abends sp\u00e4t eintraf. Von dort aus bin ich mit der Stra\u00dfenbahn, die in Leipzig noch fuhr, nach Hause gefahren.<\/p>\n<p>Die \u00dcberraschung war nat\u00fcrlich sehr gro\u00df, da wir die ganze Zeit weder Brief- noch sonst irgendwelchen Kontakt hatten. Nachdem also die T\u00fcr ge\u00f6ffnet war, lagen wir uns in den Armen und waren restlos gl\u00fccklich. Aber nun gab es mit der Ern\u00e4hrung ein Problem. Lebensmittel gab es nur auf Lebensmittelkarten und die bekam man nur, wenn man auch im Melderegister der Stadt eingetragen war. Also um Lebensmittel zu bekommen, musste ich in ein Quarant\u00e4nelager der Russen. Dieses war in der Kaserne, in der ich eingezogen worden war. Dort war ich vom 11. bis zum 24. Oktober 1946. Dann bekam ich die Bescheinigung, um mich eintragen zu lassen, damit ich Lebensmittelkarten bekommen konnte.<\/p>\n<p>Von dem Zeitpunkt an war ich wieder zu Hause. Ich habe mich dann bei meiner alten Dienststelle, der Reichsbahn, gemeldet und sie haben mich auch wieder eingestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcrsten, Neukieritzsch, bei Leipzig, Sachsen Mein Name ist Richard Infried Schmidt. Ich wurde am 16. Nov 1927 in P\u00fcrsten, am Bahnhof Kieritzsch, heute Neukieritzsch, bei Leipzig geboren. Ich wurde als zweites Kind geboren. Ich hatte noch eine \u00e4ltere Schwester. 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