{"id":701,"date":"2011-12-28T22:50:10","date_gmt":"2011-12-28T22:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=701"},"modified":"2014-04-18T05:31:58","modified_gmt":"2014-04-18T05:31:58","slug":"elmar-schnell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/701\/elmar-schnell","title":{"rendered":"Elmar Schnell"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kaunus, Litauen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elmar-Schnell.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-111\" title=\"Elmar Schnell\" alt=\"mormon deutsch elmar schnell\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elmar-Schnell.jpg\" width=\"200\" height=\"254\" \/><\/a>Mein Name ist Elmar Schnell<\/strong>. Ich bin im Ausland geboren und zwar in Litauen in Kaunus am 24.Juli 1938. Mein Vater ist Emil Schnell, ebenfalls in Litauen geboren. Meine Mutter Martha Schnell, geborene Isokeit, ist auch in Litauen geboren. Obwohl wir im Ausland waren, sind wir immer Deutsche geblieben. Kurz nachdem ich geboren war, hat Adolf Hitler mit Russland beschlossen, dass die Deutschen aus den baltischen Staaten, wozu auch Litauen geh\u00f6rte, nach Deutschland umgesiedelt werden sollten und zwar unter dem Begriff \u201eHeim ins Reich\u201c. Unter diesem Motto wurden die Ausl\u00e4nder wieder angesiedelt.<\/p>\n<p>Als ich etwa eineinhalb Jahre alt war, wurden wir in einem Lager in Ostpreu\u00dfen zusammengefasst. Zur Gruppe meiner Familie geh\u00f6rten: meine Mutter, meine Gro\u00dfmutter, drei Tanten und mein Onkel. Mein Gro\u00dfvater ist 1940 an einem Asthmaanfall gestorben. Das war der Vater meiner Mutter. Mein Vater hatte sich freiwillig zur deutschen Wehrmacht gemeldet, weil er wusste, dass er sowieso eingezogen werden w\u00fcrde. Er wurde als Dolmetscher an der Ostfront eingesetzt, weil er russisch, polnisch, litauisch und die anderen baltischen Sprachen beherrschte.<!--more--><\/p>\n<p>Nach einer gewissen Zeit war in dem Lager, in dem wir waren, eine schlimme Kinderkrankheit (Diphtherie) ausgebrochen, und eine meiner Schwestern und ich waren erkrankt. Alle an Diphtherie erkrankten Kinder wurden isoliert. Viele der Kinder sind gestorben, meine Schwester auch. Auch ich wurde eigentlich aufgegeben. Ich hatte aber noch eine Erinnerung an ein Erlebnis, welches ich damals nicht verstanden hatte. Sp\u00e4ter habe ich dann meine Mutter gefragt: \u201eDu, wie war das eigentlich, als ich krank war\u201c? Sie sagte, dass es wirklich so war, dass sie uns nicht besuchen durften, weil wir so krank waren. Sie sagte: \u201eWir waren in gro\u00dfer Sorge, dass du auch stirbst\u201c. Das Erlebnis, an welches ich mich noch erinnerte, war folgendes: Ich war etwa drei Jahre alt, und ich wurde von zwei jungen M\u00e4nnern in wei\u00dfer Kleidung besucht. Ich dachte, das w\u00e4ren Krankenpfleger; aber zu der Zeit waren alle jungen M\u00e4nner in dem Alter zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Meine Mutter sagte auch, dass es zu der Zeit dort nur Krankenschwestern gegeben habe. Sp\u00e4ter, als ich dann weiter forschte, habe ich mich gefragt, was ist da eigentlich passiert? Meine Mutter sagte mir: \u201e Du warst kurz davor zu sterben. Ich bin von jemandem besucht worden, und derjenige hat mir gesagt, dass ich dir M\u00f6hrensaft zu trinken geben soll.\u201c. Ich habe dieses Erlebnis erst sehr viel sp\u00e4ter verstanden und was es bedeutete, erst als ich Mitglied der Kirche wurde. Mit der mir durch die Mitgliedschaft in der Kirche zuteil gewordenen Erkenntnis habe ich das ganze noch einmal \u00fcberdacht. Es war so: Diese zwei M\u00e4nner besuchten mich, und der eine sagt zum anderen: \u201eSollen wir ihn mit nehmen\u201c? Worauf der andere antwortete: \u201eEigentlich nicht. Wir versuchen es und lassen ihn hier.\u201c Darauf sagte der Fragende: \u201eWenn wir ihn hier lassen, wird er aber ein schweres Leben haben.\u201c Sie wurden sich einig und lie\u00dfen mich dort. Sie meinten aber, dass sie meiner Mutter sagen wollten, dass sie mir M\u00f6hrensaft geben sollte, damit ich am Leben bliebe.<\/p>\n<p>Meine Mutter best\u00e4tigte alles und sagte, sie habe genau so gehandelt, und ich sei dadurch gesund geworden. Das war das Interessante, was ich aus meiner Kindheit behalten habe. Es ist nicht das ganze Gespr\u00e4ch und Erlebnis, sondern nur das, was f\u00fcr mich wichtig war. F\u00fcr mich war hinterher klar, dass das zwei junge M\u00e4nner aus der anderen Welt waren, die mich eigentlich heim holen sollten. Wenn ich auch gestorben w\u00e4re, h\u00e4tte meine Mutter drei Kinder verloren. Das waren meine j\u00fcngere Schwester und mich. Schon vor meiner Geburt hatte sie eine Tochter verloren.<\/p>\n<p>Kurz danach wurden wir nach Polen umgesiedelt. Der Ort hie\u00df Ostralenka, zu Deutsch: Schafwiese. Die Nazis hatten die Juden aus diesem Ort verschleppt und haben stattdessen die Reichsdeutschen dort angesiedelt. Ich habe es selbst gesehen, wie Juden aus den H\u00e4usern hinaus getrieben wurden. Ich habe nicht verstanden, was es bedeutete, weil ich noch ein Kind war. Ein weiteres Erlebnis, welches ich noch im Ged\u00e4chtnis habe ist dieses: Wir Reichsdeutschen hatten gen\u00fcgend Nahrung. Wir bekamen soviel, dass wir gar nicht alles in der Familie verwenden konnten. Aber es wurde uns verboten, den Polen und den Juden etwas davon abzugeben. Mein Onkel, Elmar Isokeit, war zu der Zeit etwa sechzehn Jahre alt und sehr mutig. Er h\u00e4tte eigentlich zur Hitlerjugend gehen m\u00fcssen, aber er hat es abgelehnt mit der Begr\u00fcndung, er wolle mit den Nazis nichts zu tun haben. Er hat sich auch dem Verbot widersetzt, den Polen und Juden Nahrung abzugeben und hat danach gehandelt. \u201eIch werde dem Hungernden Brot bringen.\u201c Seine Mutter, meine Mutter und die Tanten hatten gro\u00dfe Angst, dass auch wir verschleppt werden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wir bekamen dann eine Villa zugewiesen. Wir wussten nicht, wer vorher darin gewohnt hatte, ein sehr sch\u00f6nes Haus mit gro\u00dfem Garten, in dem wir etwa zwei Jahre gelebt haben. In der ersten Zeit wurde ich von den Polenkindern als ungeliebter Deutscher angesehen und mit Steinen von ihnen beworfen. Ich sollte dann in einen deutschen Kindergarten gehen. Aber mein Onkel sagte: \u201eGehe nicht in den Kindergarten sondern lerne polnisch.\u201c Ich hatte mich mit den polnischen Kindern angefreundet, und schon innerhalb einer kurzen Zeit konnte ich flie\u00dfend polnisch sprechen und wurde dann auch anerkannt.<\/p>\n<p>Nach knapp einem Jahr gab es einen Aufstand gegen die deutschen Besatzungskr\u00e4fte. Es gab hier nur wenige, da alle an die Ostfront abkommandiert waren. Die Polen, die Juden und andere Ausl\u00e4nder hatten sich zusammengeschlossen und wollten uns Deutsche aus dem Ort vertreiben. Unser Haus wurde nicht angegriffen, und wir wurden auch nicht vertrieben. Mir ist nat\u00fcrlich klar, dass das mit unserer Handlungsweise gegen\u00fcber den Polen und Juden zusammen hing. Nat\u00fcrlich ist die deutsche Wehrmacht nach einiger Zeit einger\u00fcckt und hat den Aufstand nieder geschlagen. Meine Mutter hatte auch mit den Polen Handel getrieben und damit ihren Lebensunterhalt verdient. Sie hat ihnen Streichh\u00f6lzer verkauft, die uns reichlich zur Verf\u00fcgung standen. Meine Tante hatte einen Frisiersalon, der auch dazu beitrug, dass es uns nicht so arg schlecht ging.<\/p>\n<p>Meine Mutter ist \u00f6fters in die Stadt gefahren, um dort die Streichh\u00f6lzer zu holen, und ich bin oft mit gefahren oder hinter dem Bus her gelaufen. Eines Tages war es auch so: Sie war gefahren, und ich wollte sie einholen, in dem ich dem Bus nachlief. Da sah ich einen Kutscher, der mit seinem Wagen in die gleiche Richtung fuhr. Ich bin hinten aufgesprungen. Es ging \u00fcber sehr holpriges Kopfsteinpflaster. Der Leiterwagen fuhr immer schneller und sprang immer h\u00f6her. Ich merkte, dass der Pole v\u00f6llig betrunken war. Mit meinen f\u00fcnf Jahren war ich nicht mehr in der Lage, mich fest zu halten, und ich schrie auf Polnisch: \u201e Halte an, halte an\u201c! Doch er h\u00f6rte mich nicht. Ich rutschte auf dem Leiterwagen immer dichter an das Hinterrad. Ich konnte mir nicht mehr helfen, und mir wurde klar, dass ich von dem Hinterrad \u00fcberrollt werden w\u00fcrde, wenn ich los lie\u00dfe. Ich hatte aber keine Kraft mehr, mich weiter festzuhalten. Mir war v\u00f6llig bewusst, dass ich jetzt zu Tode kommen w\u00fcrde. Als ich dann los lassen wollte, war da pl\u00f6tzlich eine Kraft, die hob mich vom Wagen und hat mich hinter den Wagen gesetzt. Ich habe niemanden gesehen aber ich wusste: da ist eine Kraft gewesen, die mich aus dieser t\u00f6dlichen Situation befreit. Mir war damals schon klar, dass es Engel gewesen sein m\u00fcssen, die mich aus dieser Gefahr befreit haben. Ich w\u00e4re zwischen Rad und Wagen gest\u00fcrzt und dann \u00fcberrollt worden. Danach war ich v\u00f6llig verwirrt aber gerettet.<\/p>\n<p>Nach diesem Erlebnis haben wir noch knapp ein Jahr in Polen gelebt. Die russische Front kam immer n\u00e4her, und die Deutschen wurden zusammen gezogen, um zu fliehen. Einige meiner Tanten sind schon vor dieser Zeit geflohen noch bevor der russische Panzerkessel alles abgeriegelt hatte. Wir haben l\u00e4nger gewartet und sind dann Richtung Allenstein gezogen. Wir waren immer noch in Polen und h\u00f6rten den Gesch\u00fctzdonner der russischen Panzer. Wir wurden an einem Ort zusammen gezogen, um gemeinsam mit den verwundeten Soldaten in Richtung Ostsee zu fliehen. Die deutsche Wehrmacht hatte einen Korridor in Richtung Ostsee zur Flucht offen gehalten. Das war im Herbst\/ Winter 1944. In der kleinen Ortschaft, in der wir zusammen gezogen worden waren, wurde ich krank und hatte einundvierzig &#8211; zweiundvierzig Grad hohes Fieber. Der B\u00fcrgermeister des Ortes sagte zu meiner Mutter: \u201eMit diesem Jungen k\u00f6nnen sie nicht fliehen, der wird es nicht \u00fcberstehen, den m\u00fcssen Sie hier lassen.\u201c Meine Mutter sagte aber: \u201eIch lasse den Jungen nicht hier\u201c. In der Zeit davor waren auch meine beiden Schwestern geboren. Die Last, die sie zu tragen hatte, war also sehr gro\u00df. Viele der Fl\u00fcchtlinge waren schon abgezogen. Wir waren so ziemlich die Letzten, die noch am Ort waren. Doch das war auch unser Gl\u00fcck; denn wir sind dann von den verletzten deutschen Soldaten aufgenommen worden. Und pl\u00f6tzlich war eine russische \u00c4rztin aufgetaucht, die mir eine Spritze gab. Das Fieber sank daraufhin auf 39 Grad.<\/p>\n<p>Die russische Front war nicht weit entfernt; aber trotzdem habe ich keine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, wo diese russische \u00c4rztin herkam. Der B\u00fcrgermeister hatte daraufhin seine Einwilligung gegeben, dass auch ich mitfahren k\u00f6nne. Die Flucht mit den verletzten Soldaten wurde mit Pferd und Wagen durchgef\u00fchrt. In der ersten Zeit war es so, dass unser Transport von russischen Tieffliegern angegriffen wurde, die einfach in die Wagen hinein schossen. Aber man konnte es h\u00f6ren, wenn sie angriffen. Sie waren laut und nicht schnell. Die Soldaten forderten uns dann auf, in den Gr\u00e4ben Deckung zu suchen. Wir sprangen dann von den Wagen und haben in den Gr\u00e4ben Schutz gesucht. Wir waren aber sehr verwundert, dass die deutschen Soldaten sich selbst gar nicht darum k\u00fcmmerten und weiter Karten spielten. Denen war das so egal ob man lebt oder stirbt. Es war ihnen v\u00f6llig gleichg\u00fcltig. Wir waren ja ziemlich am Ende der Fl\u00fcchtlingstreck. Ich habe es erlebt, dass ganze Fl\u00fcchtlingstrecks, die vor uns waren, von russischen Panzern \u00fcberrollt wurden. Die Panzer sind immer wieder durch die deutsche Absicherung durchgebrochen und haben dann Pferd und Wagen mit den Menschen darauf einfach niedergewalzt. Sie sind zwar immer wieder von den Deutschen Soldaten zur\u00fcck gedr\u00e4ngt worden, doch f\u00fcr uns war es grausam die toten Menschen und Tiere zu sehen. Aber durch die lange Zeit der Flucht und das immer wieder kehrende Gemetzel stumpfte man ab. Am Ende war man kaum noch betroffen. F\u00fcr ein Kind erscheint das unverst\u00e4ndlich. Aber irgendwie befand ich mich wohl in einem besch\u00fctzten Zustand. Es war auch nicht so, wie man es teilweise in Filmen sieht, dass die Menschen schreien, wenn auf sie geschossen wird. Wenn Menschen lange genug unter traumatischen Verh\u00e4ltnissen leben, dann reagieren sie nicht mehr hektisch oder panisch, die sind einfach ruhig. Ich habe es selbst so erlebt. Es bleibt ein Trauma, das man nicht verarbeiten kann. Ein Soldat von unseren vier Wagen sagte: \u201eWir k\u00f6nnen den Fl\u00fcchtlingen diese Attacken nicht weiter antun. Wir verstecken uns w\u00e4hrend des Tages.\u201c In den kleinen W\u00e4ldchen, die wir fanden, haben wir uns \u00fcber Tag versteckt und sind dann nachts gefahren. Dadurch sind wir beh\u00fctet worden. Und wenn wir sp\u00e4ter die zerst\u00f6rten Trecks gesehen haben, dann wussten wir, dass es uns ebenso ergangen w\u00e4re, wenn wir am Tage gefahren w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Dann kamen wir an das zugefrorene Haff. Es waren dort aber viele gro\u00dfe L\u00f6cher in dem Eis, hervorgerufen durch die vielen Luftangriffe der russischen Flugzeuge. Einer der Soldaten sagte: \u201eWir werden nachts fahren, um uns nicht den Luftangriffen tags\u00fcber auszusetzen. Das war nat\u00fcrlich mit diesen gro\u00dfen L\u00f6chern im Eis ein Risiko. Als wir dann losfuhren, musste einer zu Fu\u00df gehend das Pferd f\u00fchren. W\u00e4hrend wir so fuhren, h\u00f6rten wir vor uns jemanden auf einer Gitarre spielen. Pl\u00f6tzlich war die Musik wie abgeschnitten, und der Soldat, der vorne das Pferd f\u00fchrte, wusste sofort, dass der Vordermann mit seinem Wagen in einem Eisloch versunken ist. Alle Fl\u00fcchtlinge sind mit diesem Wagen untergegangen und ertrunken. Unser Soldat hatte wohl eine Laterne; aber was kann man schon mit einer Laterne sehen. Wir haben eine ganze Nacht gebraucht, um \u00fcber das Eis zu kommen. Dabei war es gar nicht so weit, vielleicht zwei bis drei Kilometer. Nun waren wir auf der Nehrung. Dort lagen kleine Minensuchboote, die haben die ankommenden Fl\u00fcchtlinge nach Danzig gebracht. Wir sind mit mehreren anderen Familien nach Danzig gekommen und dort in einem gro\u00dfen Haus einquartiert worden. Wir h\u00f6rten aber den Gesch\u00fctzdonner schon unmittelbar hinter Danzig. Etwa zehn Kilometer vor Danzig war die russische Armee mit ihren Panzern. Einige der Familien, die bei uns waren, hatten sehr viel \u00fcber die Rache der russischen Soldaten an den Deutschen geh\u00f6rt. Drei der Familien sagten, dass sie das ihren Familien nicht antun wollten und beschlossen, sich mit Gas selbst zu t\u00f6ten. Sie haben versucht, die Koksheizung in Betrieb zu nehmen. Sie wollten dann das entstehende Kohlenmonoxyd in die Schlafr\u00e4ume der Kinder leiten. Das hat aber nicht funktioniert. Mir ist das sehr bewusst gewesen, was die Erwachsenen mit uns vorhatten.<\/p>\n<p>Von Danzig sind wir Richtung Zoppot geflohen. Wir kamen mittags in Zoppot an. Aber viele der gro\u00dfen Schiffe waren \u00fcberbesetzt. Es war nur noch ein Schiff im Hafen, und wir standen als eine der letzten Familien am Kay. Das Schiff hie\u00df Deutschland und konnte eigentlich nur tausend Personen aufnehmen; doch es waren bereits dreitausend an Bord. Der Kapit\u00e4n sagte. Dass er einfach nicht mehr aufnehmen k\u00f6nne. Darauf sagte der Funker: \u201eKapit\u00e4n, ich mache meine Funkkabine frei\u201c. Diese Funkkabine war sehr klein, aber wir sind dadurch noch mitgenommen worden. Das Gep\u00e4ck konnten wir nat\u00fcrlich nicht mehr mitnehmen und mussten auch das Letzte noch zur\u00fcck lassen, was wir hatten. Nachts hat das Schiff abgelegt. Die Marinesoldaten wussten, dass russische U-Boote drau\u00dfen auf See auf der Lauer lagen, um die Schiffe zu versenken. Sie haben uns aufgefordert, uns ganz ruhig zu verhalten, damit sie bei langsamer Fahrt jegliche Fremdger\u00e4usche wahrnehmen konnten. Wir sind die ganze Nacht und auch noch den Tag hindurch gefahren. Dann sind wir auf der Insel R\u00fcgen gelandet. Und dort waren wir dann sicher. Von R\u00fcgen wurden wir auf G\u00fcterwagen verladen und wurden nach Oldenburg in Ostholstein gebracht. Diese Fahrt hat ungef\u00e4hr zwei Tage gedauert. Nach unserer Ankunft wurden die verwundeten Soldaten und die Fl\u00fcchtlinge \u00fcberall hin verteilt, wo etwas frei war. Wir kamen dann zu einem Gut, welches Siggen hie\u00df. Das war in der N\u00e4he von Oldenburg in Ostholstein<\/p>\n<p>Wenn ich jetzt auf meinen Vater zur\u00fcckkomme, kann ich sagen, dass ich ihn in meiner Kindheit nur w\u00e4hrend seiner Urlaubszeit kennen gelernt habe. Sp\u00e4ter haben wir ihn dann durch das Deutsche Rote Kreuz wieder gefunden. Die Aufgabe meines Vaters als Soldat im Krieg war die eines Dolmetschers, weil er mehrere Sprachen beherrschte. Seine Aufgabe war es, zusammen mit einem deutschen Offizier russische oder polnische Partisanen zu verh\u00f6ren. In der Regel war es so, dass die Partisanen nach dem Verh\u00f6r sofort erschossen wurden. Mein Vater hatte ein Erlebnis, welches ihm letztlich auch das Leben gerettet hat. Er hatte von einem jungen Offizier den Befehl erhalten, nach dem Verh\u00f6r diese jungen Partisanen zu erschie\u00dfen. Er hat gesagt, das tue er nicht, denn es w\u00e4re gegen seine \u00dcberzeugung und es versto\u00dfe au\u00dferdem gegen die Genfer Konvention, und er w\u00fcrde ihn nicht erschie\u00dfen. Auf Grund dieser Geschichte wurde er strafversetzt an die Westfront. Etwas Besseres konnte ihm gar nicht passieren. Er war auch noch in der gl\u00fccklichen Lage, sagen zu k\u00f6nnen, er habe w\u00e4hrend des ganzen Krieges nicht einen Schuss abgegeben. Er wurde in S\u00fcdfrankreich eingesetzt und hatte dort einen Kameraden, der von Beruf ein Schneider war. Die Beiden waren des Krieges v\u00f6llig \u00fcberdr\u00fcssig und sind dann in Marseille desertiert, haben die Waffen weggeworfen und sich in einer Garage versteckt. Nach einer Zeit ist dann ein amerikanischer Farbiger in die Garage gekommen und hat zu ihnen gesagt: \u201eHands up\u201c. Auf diese Weise sind sie in amerikanische Kriegsgefangenschaft gekommen, was auch ein Gl\u00fcck f\u00fcr sie war.<\/p>\n<p>Meine Mutter hatte ihn zun\u00e4chst erfolglos gesucht. Aber 1949 hat das Deutsche Rot Kreuz herausgefunden, dass er in Geseke in Nordrheinwestfalen als Dolmetscher von den Engl\u00e4ndern eingesetzt worden war. Zur Erkl\u00e4rung: In diesem Ort waren englische Besatzer, die \u00fcber eine deutsche Firma Fremdarbeiter aus Polen, Russland, Lettland und Litauen besch\u00e4ftigten. Die Engl\u00e4nder hatten bei den Amerikanern angefragt, ob sie einen Dolmetscher h\u00e4tten. Dadurch ist mein Vater gar nicht so lange in der Kriegsgefangenschaft gewesen, sondern dort als Dolmetscher eingesetzt worden. 1950, mit 12 Jahren, habe ich meinen Vater wieder gesehen.<\/p>\n<p>Ich selbst hatte in den Jahren zuvor ein sehr tief greifendes Erlebnis. Wir sind in Ostholstein sehr sp\u00e4t eingeschult worden. Es war ein Jahr sp\u00e4ter und zwar 1946. Nach Ende des Krieges gab es nicht gleich wieder Schulen. In der Nachbarschaft, Fargemiel hie\u00df dieser kleine Ort, wurde eine Schule gegr\u00fcndet, in der es aber nur einen gro\u00dfen Klassenraum gab. In dem Raum wurden vier Reihen gebildet. In diesen Reihen sa\u00dfen die unterschiedlichen Jahrg\u00e4nge der Kinder getrennt voneinander. Da waren also die erste bis vierte Klasse, und ich, der ich nun schon fast acht Jahre alt war, geh\u00f6rte immer noch in dir erste Klasse in der ersten Reihe. Da wir sehr arm waren, hatten wir auch kein Papier, auf dem wir schreiben konnten. Wir haben dann alte Zuckerpapiert\u00fcten genommen, bei denen die inneren Lagen noch sauber waren. Da drauf haben wir geschrieben. Ich habe damals nicht verstanden, was es f\u00fcr einen Sinn haben sollte, Buchstaben auf dieses Papier zu kritzeln. Auf der einen Seite schlagen sich die Leute gegenseitig tot, und wir sitzen hier und kritzeln Buchstaben auf das Papier. Das war mir nicht verst\u00e4ndlich. Und da bin ich eine ganze Woche lang einfach nicht in die Schule gegangen. Meine Mutter hat gearbeitet und von all dem nichts mitbekommen. Wir haben eine ganze Woche lang nur Karten gespielt. Das hatten wir ja im Krieg gelernt. Wir haben morgens unsere Schulsachen genommen und sind auf einen riesigen Dachboden auf dem Gut geklettert und haben dort Karten gespielt. Doch eines Tages fragte der Lehrer meine Mutter: \u201eWo ist ihr Sohn, der kommt \u00fcberhaupt nicht mehr zur Schule\u201c. Meine Mutter war sehr traurig dar\u00fcber, dass ich nicht zur Schule gegangen bin, dass ich seitdem dem Kartenspiel abgeschworen habe. Es gab eine Zeit, wo der Prophet das Kartenspiel untersagt hatte, und ich konnte das sehr gut verstehen.<\/p>\n<p>Ich bin dann wieder zur Schule gegangen, aber nur aus Gehorsam gegen\u00fcber meiner Mutter. Unser Lehrer hie\u00df mit Namen Gro\u00df. Weil wir keine Schulb\u00fccher hatten hat er die Bibel aufgeschlagen und aus dem Neuen Testament vorgelesen. Ich bin \u00fcberhaupt nicht religi\u00f6s erzogen worden. Wann auch sollte das geschehen? W\u00e4hrend des Krieges und der Flucht war es schier unm\u00f6glich. Er las aus den Gleichnissen von Jesus Christus wie er geheilt hat, wie er gut zu den Menschen war, wie er \u00fcberhaupt zu den Menschen war. Bei diesem Vorlesen hatte ich ein ganz intensives Erlebnis, das ich zuerst \u00fcberhaupt nicht verstand. Das war so intensiv, dass ich eine gro\u00dfe k\u00f6rperliche Entlastung und W\u00e4rme empfand. Ich war k\u00f6rperlich immer sehr schwach und kr\u00e4nklich. Dieses Erlebnis war f\u00fcr mich so beeindruckend, dass ich mich den ganzen Tag im Wald versteckte und dar\u00fcber nachgedacht habe, was da eigentlich passiert war. Dieses Erlebnis hat dann dazu beigetragen, dass ich sehr gerne in die Schule gegangen bin. Es war aber auch ein sehr guter Lehrer, der sehr sensibel war. Nach diesem Erlebnis fiel mir auf, dass ich von dem Zeitpunkt an keine Angst mehr hatte, wenn ich die Flugger\u00e4usche von den englischen Flugzeugen h\u00f6rte und auch nicht, wenn sie ihre Schie\u00df\u00fcbungen \u00fcber der Ostsee machten. Jetzt wei\u00df ich, was da passiert war. Die ganzen traumatischen Erlebnisse des Krieges und der Flucht sind mir durch das Kennenlernen und Erleben von Jesus Christus genommen worden. Ich wurde von allem befreit und geheilt. Als Lehrer Gro\u00df dieses alles vorlas und sagte: \u201eDas ist Gottes Sohn\u201c, da wusste ich sofort: \u201eDas ist alles wahr.\u201c Und ich war erst acht Jahre alt. Dieses Zeugnis hat mich mein ganzes Leben lang getragen. Auf Grund dieses Erlebnisses und des daraus resultierenden Zeugnisses habe ich meine Tanten, meine Onkel und meine Gro\u00dfmutter richtig genervt. Ich habe damals schon gesagt: \u201eJesus Christus ist der Sohn Gottes, auf den m\u00fcsst ihr h\u00f6ren\u201c. Das habe ich so oft gesagt, dass sie mir daraufhin antworteten: \u201eDu musst sp\u00e4ter Pastor werden\u201c. Mir ist heute klar, h\u00e4tte ich dieses Erlebnis nicht gehabt, w\u00fcrde ich heute noch unter diesen traumatischen Erlebnissen aus meiner Kindheit in den Kriegsjahre leiden. Ich w\u00e4re wahrscheinlich unf\u00e4hig gewesen, mein Leben zu meistern. Viele haben es auch so erlebt, und sie haben ihr Leben nicht in den Griff bekommen. Ich habe dadurch ein sehr gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Menschen, die abrutschen und aus der Bahn geraten, denen nicht die Segnung zuteil wurde, Jesus Christus kennen zu lernen und mit ihm zu leben.<\/p>\n<p>Ich habe danach stets weiter in der Bibel geforscht, hatte auch eine eigene Bibel bekommen. Dann bin ich zur evangelischen Kirche gekommen und habe zwei Jahre lang begeistert am Konfirmandenunterricht teilgenommen. Wir haben vieles auswendig gelernt, Kirchenlieder und Psalmen. Doch mit f\u00fcnfzehn Jahren habe ich mich v\u00f6llig von der evangelischen Kirche abgewendet und habe mich \u00fcberhaupt nicht mehr mit dem Evangelium befasst, auch nicht mehr in der Bibel gelesen. Der n\u00e4chste Einschnitt war, dass ich zur Bundeswehr eingezogen wurde. Ich f\u00fchlte eine Leere in meinem Leben. Eines Tages besuchten uns zwei M\u00e4nner. Es gab bei der Bundeswehr den sogenannten Lebenskundlichen-Unterricht, wo Sozialkunde mit Religion vermischt vermittelt wurde. Wir wurden gefragt, wer am Unterricht teilnehmen wolle. Es w\u00e4ren heute zwei G\u00e4ste da, die einen Film vorf\u00fchren w\u00fcrden. Diese zwei M\u00e4nner, ich wei\u00df gar nicht welcher Nationalit\u00e4t sie angeh\u00f6rten, zeigten uns den Film: \u201eDas Wunder der Sch\u00f6pfung\u201c. Sie haben sich danach verabschiedet und eine kleine Taschenbibel im Format circa f\u00fcnf mal f\u00fcnf Zentimetern zur\u00fcckgelassen. Sie enthielt das Johannesevangelium. Jedes mal im Man\u00f6ver oder in den Pausen habe ich darin gelesen. Das Gelesene hat mich sehr beeindruckt. Nach der Bundeswehrzeit habe ich studiert und in alle Richtungen gesucht. Ich war ziemlich unzufrieden. Nachdem ich mein Examen als Bauingenieur gemacht habe, war ich zwei Jahre in diesem Beruf t\u00e4tig und stellte f\u00fcr mich fest: \u201e Dass kann nicht dein Leben sein, das f\u00fcllt dich nicht aus.\u201c<\/p>\n<p>Eines Abends wollte ich wissen, was f\u00fcr einen Sinn mein Leben hat und warum ich hier auf der Erde bin. Das war mir wichtig. Daraufhin habe ich folgenderma\u00dfen gebetet: \u201eIch m\u00f6chte von Dir wissen, Herr, welchen Sinn hat mein Leben und wie soll es weiter gehen. Und wenn ich das nicht von Dir erfahre, will ich nichts mehr mit Dir zu tun haben, dann will ich das Leben leben, wie alle anderen es auch leben. Ich habe nach den mir bekannten Regeln gelebt, aber wenn ich keine Antwort von Dir erhalte, f\u00fchle ich mich nicht mehr daran gebunden\u201c. Ich war ganz erschrocken, dass ich so etwas gesagt hatte. In der darauf folgenden Nacht, hatte ich einen ganz seltsamen Traum, den ich \u00fcberhaupt nicht verstand. Ich sah mehrfach auf dunklem Hintergrund ein Wort in goldfarbenen Druckbuchstaben. Das Wort hie\u00df <em>Scheid<\/em>, und das war alles. Ich denke: \u201eDas ist aber komisch, so etwas hast du noch nie getr\u00e4umt.\u201c Ich hatte diesen Traum schon fast vergessen. Da wurde ich krank und kam zur Ruhe, denn in meiner Freizeit war ich st\u00e4ndig unterwegs. Dann kamen zwei junge M\u00e4nner an meine T\u00fcr und die stellten sich folgenderma\u00dfen vor: \u201eWir sind zwei amerikanische Studenten, d\u00fcrfen wir eintreten\u201c? Sie hatten eigentlich gegen die Missionsregeln versto\u00dfen, aber f\u00fcr mich war die Art wie sie sich vorstellten genau die Richtige; denn meine Eltern hatten mich gelehrt, freundlich gegen\u00fcber Ausl\u00e4ndern zu sein. So war meine Antwort: \u201e Kommen sie herein, wir unterhalten uns ein wenig.\u201c H\u00e4tten sie sich vorgestellt wie es die Missionsregeln vorgeben, n\u00e4mlich: \u201eWir sind Repr\u00e4sentanten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage\u201c, h\u00e4tte ich sie nicht herein gebeten.<\/p>\n<p>Als sie in der Wohnung waren, haben sie sich nat\u00fcrlich zuerkennen gegeben. Sie hatten zuvor ja nicht die Unwahrheit gesagt. Es traf ja zu, dass sie zwei amerikanische Studenten waren. Als sich herausstellte, wer sie wirklich waren, fragte ich sie nach Traktaten, um sie m\u00f6glichst schnell wieder los zu werden. Der eine der Beiden, ein langer junger Mann, hie\u00df Edward. Sie hatten feste Regeln, was ihre Kleidung anbetraf. Sie trugen Hut, Mantel, Handschuhe und Schal. Es ging lebhaft hin und her zwischen uns. Ziemlich zum Ende unseres Gespr\u00e4chs merkte ich, dass mein Verhalten sie zu der Annahme gef\u00fchrt hatte, dass das Gespr\u00e4ch f\u00fcr sie nicht mehr lohneswert war. Aber dann erw\u00e4hnten sie den Plan der Erl\u00f6sung, und ich reagierte wie elektrisiert. \u201eDas ist ja interessant, erz\u00e4hlen sie mir davon.\u201c Sie sagten: \u201eJa. Aber im Augenblick haben wir sehr wenig Zeit\u201c. Ich erfuhr dann, das Elder Edwards viel in der Gemeinde t\u00e4tig war. Er \u00fcbte mehre Berufungen aus. Er hatte auch viel gefastet und sah halb verhungert aus. Ich fragte dann, wie ich die Missionare erreichen k\u00f6nnte. Sie antworteten: \u201eWir wohnen in Paderborn im Cafe Scheid.\u201c Ich dachte: \u201e Das hast du doch schon einmal geh\u00f6rt. Das kommt dir doch bekannt vor!\u201c Und dann erinnerte ich mich an das Gebet und an meinen Traum. Es war ein ganz bekanntes Cafe, und dar\u00fcber wohnten die Missionare. Ich war jetzt angeregt, \u00fcber das Ganze nach zu denken und nach zu sinnen. Ich hatte ganz klar und deutlich im Gebet gefragt: \u201eWo kann ich Sinn und Zweck meines Lebens erfahren, zeige es mir\u201c. Und der Herr ist konsequent und verl\u00e4sslich und beantwortet uns unsere Fragen, so wie wir sie gestellt haben. Das hatte ich \u00fcberhaupt nicht erwartet. Und dann ging es sehr schnell aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Wir haben zu einander Vertrauen gewonnen. Ich habe begriffen, wie gro\u00df und vielseitig und tief das Evangelium ist. Das hat mir sehr geholfen. Nach der alten Lehrmethode der Missionare h\u00e4tte es bei mir nicht gefruchtet. Getauft wurde ich am achtzehnten Januar 1969 in Bielefeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaunus, Litauen Mein Name ist Elmar Schnell. Ich bin im Ausland geboren und zwar in Litauen in Kaunus am 24.Juli 1938. 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