{"id":718,"date":"2012-01-03T16:32:18","date_gmt":"2012-01-03T16:32:18","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=718"},"modified":"2014-04-18T05:30:44","modified_gmt":"2014-04-18T05:30:44","slug":"ortrud-antonie-johanna-vauk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/718\/ortrud-antonie-johanna-vauk","title":{"rendered":"Ortrud Antonie Johanna Vauk"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wildenbruch, Kreis Greifenhagen, Pommern<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/01\/Ortrud3.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1434\" title=\"Ortrud Antonie Johanna Vauk\" alt=\"mormon deutsch ortrud antonie johanna vauk\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/01\/Ortrud3-251x300.jpg\" width=\"251\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/01\/Ortrud3-251x300.jpg 251w, https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2012\/01\/Ortrud3-859x1024.jpg 859w\" sizes=\"(max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/a>Mein Name ist Ortrud Antonie Johanna Vauk<\/strong>. Ich bin am 6. Februar 1925 in Wildenbruch (heute Swobnica), Kreis Greifenhagen, in Pommern geboren. Mein Vater hei\u00dft Erich Vauk und ist am 9. September geboren. Meine Mutter hei\u00dft Charlotte Vauk, geborene Vauk, weil mein Vater und meine Mutter Cousin und Cousine sind. Sie ist am 12. April geboren. Ich habe noch zwei Geschwister. Meine \u00e4lteste Schwester hei\u00dft Eva, verheiratete Nigge, und ist am 9. September 1923 geboren. Meine j\u00fcngste Schwester hei\u00dft Ingeborg verheiratet Schminke und ist am 23. M\u00e4rz 1927 geboren.<\/p>\n<p>Ich hatte eine sehr gl\u00fcckliche Kindheit, weil uns nicht nur die Liebe und F\u00fcrsorge der Eltern erzog, sondern auch die Liebe der Gro\u00dfeltern, Tanten und Onkel. Mein Vater war Hauptlehrer in Wildenbruch. Er starb schon sehr fr\u00fch.<\/p>\n<p>1933, als Adolf Hitler an die Macht kam, wurde mein Vater nach Kronheide strafversetzt, weil er die Hakenkreuzfahne nicht sofort hissen wollte. Kronheide war ein kleiner Ort, den wir Kinder sehr liebten. Wir hatten soviel Freiheit und wir konnten uns richtig austoben. Dort hatten wir einen gro\u00dfen Schulhof, auf dem gro\u00dfe B\u00e4ume wuchsen. Oben in den B\u00e4umen hatten wir unsere kleinen Nester, die wir gerne aufsuchten und darin spielten.<!--more--><\/p>\n<p>1937 ist mein Vater an einer Kriegsverletzung aus dem ersten Weltkrieg in Stettin gestorben. Er hatte einen Freund in Kronheide, der Arzt war. Leider hat dieser Arzt erst auf Ischias getippt und hat ihn dementsprechend behandelt. Es war aber seine Schussverletzung, er hatte ein Explosivgescho\u00df im Oberschenkel. Das haben beide \u00fcbersehen. Als er endlich nach Stettin ins Krankenhaus kam, ging es erst gut. Er wurde operiert, aber dann stellte sich heraus, dass er eine Blutvergiftung bekommen hatte. Daran ist er gestorben.<\/p>\n<p>Wir sind dann nach Stettin umgezogen und dort bin ich mit meinen Geschwistern in die Arndt-M\u00e4dchen-Mittelschule gegangen. Meine Gro\u00dfeltern zogen mit zu uns. Wir haben in einer gro\u00dfen Wohnung zusammengewohnt. Mein Gro\u00dfvater sollte vielleicht ein bisschen den Vater ersetzen. Aber das klappte nicht so ganz. Mein Gro\u00dfvater, der Lehrer war, f\u00fchlte sich in Stettin sehr alleine. Alle seine Freunde und all die Sch\u00fcler, die ihn immer begr\u00fc\u00dften, fehlten ihm und er war in Stettin sehr einsam. Er ist bald gestorben. Wir hatten eine sehr sch\u00f6ne Kindheit. Meine Mutter war immer f\u00fcr uns da. Sie brauchte nicht zu arbeiten, weil sie die Hauptlehrerwitwen-Pension und die Kriegerwitwen-Rente bekam. Somit ging es uns immer sehr gut.<\/p>\n<p>Als der Krieg ausbrach, kam es schlimmer. Die Bomben fielen und wir wurden zwei Mal in Stettin ausgebombt. Nach vielen Irrfahrten landete ich in D\u00e4nemark im Internierungslager Hoewelte. Bevor ich dorthin kam, war es sehr aufregend und anstrengend.<\/p>\n<p>Ich arbeitete beim Postscheckamt, das zum Teil nach Kohlberg evakuiert wurde. Als der Russe kam, wurden wir mitten in der Nacht aufgefordert: \u201eAufstehen, aufstehen, der Russe kommt!\u201c Wir hatten gl\u00fccklicherweise schon etwas gepackt. F\u00fcr den Fall eines Falles hatte ich mich mit zwei Kollegen verabredet, weil wir zusammen fliehen wollten. Wir haben uns dann auch getroffen, wir hatten nur einen Rucksack, das N\u00f6tigste. Wir wussten nicht, wie wir wegkommen sollten und gingen eine Stra\u00dfe entlang. Man sagte uns: \u201eHier k\u00f6nnt ihr nicht gehen, hier kommt der Russe\u201c. Wir wandten uns einer anderen Stra\u00dfe zu und man sagte: \u201eHier k\u00f6nnt ihr nicht gehen, hier kommt der Russe.\u201c Dann sind wir in der Stadt umhergeirrt und kamen zu einem Haus. Da sammelte man die Unterlagen von einem B\u00fcro der NSDAP auf einen kleinen Lastwagen. Wir fragten, ob sie uns mitnehmen k\u00f6nnten, wir w\u00e4ren nur zu dritt und h\u00e4tten ganz wenig Gep\u00e4ck. Sie sagten: \u201eNein, k\u00f6nnen wir nicht\u201c. Wir haben uns gefragt: \u201eWas machen wir jetzt?\u201c Einer antwortete: \u201eEs gibt zwei M\u00f6glichkeiten. Entweder ihr geht den Russen mit einem Blumenstrau\u00df entgegen, oder ihr geht ins Wasser\u201c. Das war nat\u00fcrlich nicht ermunternd, aber wir hatten ein Stichwort \u201eWasser\u201c. Kohlberg lag am Hafen, am Meer. So fiel uns der Hafen ein und die M\u00f6glichkeit, dass im Hafen Schiffe bereitliegen. Wir sind zum Hafen gegangen und tats\u00e4chlich kamen uns die Matrosen von einem Handelsschiff schon entgegengelaufen und halfen uns auf das Schiff. So haben wir ein paar Mal Anlauf genommen, um nach Eckernf\u00f6rde zu kommen, wo eine Freundin Verwandte hatte.<\/p>\n<p>Unterwegs hatten wir sehr viel Pech. Wir waren bis Swinem\u00fcnde gekommen und dann lief das Schiff nach Eckernf\u00f6rde aus \u2013 dachten wir. Auf See gab es pl\u00f6tzlich einen f\u00fcrchterlichen Ruck und wir dachten, wir w\u00e4ren auf eine Mine gelaufen. Wir drei waren unten im Schiff in der kleinen Pantry, das ist die Durchreiche von der K\u00fcche zur Offizierskabine, wo die Offiziere essen. In dieser Offizierskabine waren nur M\u00fctter mit kleinen Kindern untergekommen. Gegen\u00fcber war die Kabine vom ersten Offizier. Als das Schiff ruckte habe ich gesagt: \u201eDie haben aber stark gebremst\u201c. Sie haben mich ausgelacht, weil ein Schiff doch nicht bremst. Jedenfalls kam der erste Offizier raus, die Augen ganz gro\u00df aufgerissen und sagte: \u201eAlle nach oben, schnell nach oben!\u201c Wir haben alles stehen und liegen lassen und sind nach oben gelaufen, weil wir dachten, jeden Augenblick gibt es eine Explosion. Als wir eine ganze Weile oben standen, legte sich das Schiff immer weiter auf eine Seite. Ich dachte bei mir, meine G\u00fcte, da sind noch so viele Frauen mit ihren Babys unten. Sie kamen alle nach oben mit ihren Kindern und standen an Deck. Man m\u00fcsste doch f\u00fcr sie irgendetwas tun, dachte ich. Ich bin dann nach unten geschlichen und habe Decken geholt, und Sicherheitsnadeln habe ich auch gefunden. Oben habe ich dann die M\u00fctter zusammen mit den Kindern in die Wolldecken gewickelt, damit sie sich gegenseitig ein bisschen W\u00e4rme geben konnten. Wir h\u00f6rten, dass wir nicht auf eine Mine gelaufen seien, sondern nur auf ein Wrack. Von den Matrosen unten waren einige so beherzt, dass sie das Loch tats\u00e4chlich abgedichtet haben. Wir ahnten nichts davon. Oben gingen die Sirenen los. Wenn ich das noch h\u00f6re, ist das furchtbar. Es war eine ganz gro\u00dfe Aufregung. Schwimmwesten wurden verteilt. Sie reichten nat\u00fcrlich nicht aus f\u00fcr all die Fl\u00fcchtlinge. Zu dritt hatten wir eine Schwimmweste, wir hatten immer zusammengehalten. Man sagte uns, dass wir uns daran klammern sollten. Uns war nicht klar, ob die uns halten w\u00fcrde aber wir haben uns eine Schwimmweste genommen. Die Freundin, die nicht schwimmen konnte, hat sie bekommen. Gl\u00fccklicherweise hatte ich in der Schule schon den \u201eTotenkopf\u201c geschwommen, ich konnte mich eine Stunde \u00fcber Wasser halten.<\/p>\n<p>Endlich kamen dann auch die Rettungsboote von anderen Schiffen und von Swinem\u00fcnde, um uns zu holen. Wir wurden zur\u00fcck nach Swinem\u00fcnde gebracht und im Sch\u00fctzenhaus untergebracht. Man versorgte uns gut. Man gab uns zu essen und zu trinken. Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung war, dass die Matrosen kamen und uns unsere Sachen brachten, die wir schon abgeschrieben hatten.<\/p>\n<p>Dann aber mussten wir den gr\u00f6\u00dften Bombenangriff auf Swinem\u00fcnde erleben. Am n\u00e4chsten Tag haben wir nochmals versucht, nach Eckernf\u00f6rde zu kommen. Wir waren mehrere Tage unterwegs, weil auf normalem Weg nichts mehr ging. Von Swinem\u00fcnde fuhren wir mit einem Wehrmachtsauto nach Usedom, dann mit der Bahn im G\u00fcterwagen, die Nacht hindurch. Dann eine Nacht in einem Bahnhof, eine Nacht in einer Schule und eine Nacht sind wir durchgefahren. Endlich waren wir am Ziel. In Eckernf\u00f6rde hatten wir die Verwandten von der Freundin gefunden. Sie haben uns sehr lieb aufgenommen und uns wirklich sehr verw\u00f6hnt. Wir haben sogar eine Silberhochzeit miterlebt und es gab Kuchen. Nach drei Wochen war ich so gut erholt, dass mich der Gedanke, die Sorge um meine Familie stark genug machte, mich alleine auf den Weg zu machen, um nach ihnen zu suchen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass wir uns verlieren, hatten wir einen brieflichen Treffpunkt bei Freunden meiner Eltern ausgemacht, bei Lehrer Kunze, Wilhelmstra\u00dfe, Demmin in Pommern. Die Post konnte nicht mehr zugestellt werden. So wollte ich sie also aufsuchen. Auf meiner Bahnfahrt dorthin kam ich \u00fcber Pasewalk dem Wohnort von lieben Verwandten. Ich stieg aus und hoffte, sie anzutreffen, oder auch von meiner Familie etwas zu erfahren. Doch es kam alles ganz anders.<\/p>\n<p>Meine Verwandten waren gestorben und ich fand nur meine Freundin aus Stettin mit ihrer Mutter und noch einer Bekannten dort vor. Die Freundin mit ihrer Mutter sorgten sich sehr um ihre kleine Tochter, die sich noch in einem KLV-Lager (Kinderlandverschickungslager) in Sellin auf R\u00fcgen aufhielt.<\/p>\n<p>Nach ein paar Tagen Rast wollte ich weiter, doch es gab noch einige Verz\u00f6gerungen. Schlie\u00dflich fuhren wir mit der Bahn und erlebten, dass russische Flugzeuge unseren fahrenden Zug beschossen. Der Zug blieb stehen und viele Menschen stiegen aus, weil sie einen Bombenangriff bef\u00fcrchteten. Aber dazu kam es nicht. Wir kamen bis Sellin und holten die kleine Tochter aus dem KLV-Lager ab. Meine Freunde w\u00fcnschten nun ernsthaft, dass ich bei ihnen bleiben sollte. Sie wollten in Sellin bleiben. Mir war aber klar, dass der Russe die Insel einnehmen w\u00fcrde, da wir doch schon wieder die Kampfhandlungen h\u00f6rten. Mir war auch klar, dass ich meine Familie dann nicht finden k\u00f6nnte, wenn ich auf der russischen Seite bliebe. Doch wie konnte ich den Russen entkommen? Meine Freundin fand einen Weg. Alle Rotkreuzschwestern, die solange die Kinder im KLV-Lager betreut hatten, sollten mit einem kleinen Schiff in den Westen nach Swinem\u00fcnde gebracht werden. Sie wusste die Abfahrt, den Abfahrtsort und die Zeit und sie gab mir den Rat, mich einfach unter die Schwestern zu mischen. Ich war ihr sehr dankbar und es war ein besonderer Abschied. Es war sehr abenteuerlich, aber es gelang, wie geplant. Ich fuhr mit als Blinder Passagier. Sie haben die Schwestern nicht gez\u00e4hlt, sie haben sie nur auf das Schiff geschleust und ich bin mitgegangen. Das war die einzige L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Es kamen aber auch noch junge Flakhelfer gelaufen, die sich absetzen wollten und man wartete auf sie, solange, bis es nicht mehr zu verantworten war. Ich war erleichtert, als wir abfuhren, weil mir klar wurde, dass man mich auch nicht mehr zur\u00fcckgewiesen h\u00e4tte, wenn man meinen Plan erkannt h\u00e4tte. Unser Schiff kam heil in Swinem\u00fcnde an.<\/p>\n<p>Die Suche nach meiner Familie war leider erfolglos geblieben. Wir hatten in Kolberg vom Postscheckamt schon f\u00fcr den Fall einer Flucht, wenn der Russe k\u00e4me, einen Marschbefehl bekommen. Wir sollten uns in Bargteheide bei Hamburg (das ist ein Auffanglager gewesen, auch eine Zweigstelle vom Postscheckamt) melden. Die Dienststelle in Bargteheide nahm unsere Marschbefehle in Empfang, hatte aber keine Arbeit f\u00fcr uns. Somit hatte ich kein Ziel mehr und wollte zur\u00fcck zu meinen Freunden nach Schleswig Holstein. Es fuhr aber kein Zug mehr. So musste ich wieder auf ein Schiff gehen. Es blieb mir keine andere Wahl. Ich war sicher, es w\u00fcrden nur ein paar Stunden sein, dann h\u00e4tten wir in Eckernf\u00f6rde wieder festen Boden unter den F\u00fc\u00dfen. Doch es kam ganz anders.<\/p>\n<p>Schleswig Holstein war bereits mit Fl\u00fcchtlingen \u00fcberf\u00fcllt und man nahm keine mehr auf. So verhandelte man mit Schweden und D\u00e4nemark. Deshalb lag unser Schiff drei Tage auf See. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rte sich D\u00e4nemark bereit, uns aufzunehmen. Das war anerkennenswert, hatten doch unsere Soldaten das Land einfach besetzt. Ich war zwanzig Jahre alt. Allein unter Fremden in einem fremden Land. Ich r\u00e4tselte, wie ich da zu Recht kommen sollte. Ich konnte die Sprache nicht. Wie konnte ich meinen Lebensunterhalt verdienen? Doch alle Sorge war umsonst. Wir kamen in ein Internierungslager. Unser Schiff lag erst noch ein paar Tage in Hafen von Kopenhagen, dann brachte man uns mit Bussen nach Hoewelte in eine ehemalige deutsche Kaserne. Die Gruppe, zu der ich geh\u00f6rte, wurde in dem ehemaligen Reitstall, der ganz und gar mit Stroh ausgelegt war, untergebracht. Wir waren dankbar, dass man f\u00fcr uns sorgen wollte, doch unsere Freunde waren sie sicher nicht. Stacheldraht umrahmte unser Lager. D\u00e4nische Soldaten marschierten mit aufgepflanzten Gewehren rundherum. Weil die sanit\u00e4ren Anlagen f\u00fcr so viele Menschen nicht ausreichten, wurden die anwesenden M\u00e4nner dazu herangezogen, Latrinen zu bauen. Die Soldaten, die um das Lager marschierten, am\u00fcsierten sich und fotografierten sogar. Nach M\u00f6glichkeit wurden diese Pl\u00e4tze nur bei Dunkelheit aufgesucht. Gewaschen haben wir uns anfangs in einer Garage. Unsere Waschsch\u00fcssel war ein Stahlhelm. Wir wurden gegen alle m\u00f6glichen Krankheiten geimpft und gegen L\u00e4use und Fl\u00f6he eingepudert. Ich habe aber nie welche gehabt. Trotzdem brach Typhus und Cholera aus. Ich hatte meinen Wohnplatz auf dem Stroh mit einer Wolldecke abgegrenzt. Am Kopfende lag ein Federkissen mit einem bunten Halstuch bedeckt. Auf meinem kleinen Koffer, der neben mir stand, lag mein sch\u00f6nstes Taschentuch. Darauf hatte ich ein paar Familienbilder gestellt, die mich daran erinnerten, wer ich war und woher ich kam. Als ich dann drau\u00dfen noch eine Konservendose fand und ein paar Blumen, stellte ich sie dazu. So hatte ich doch einen ruhenden Pol, meinen Platz. Den Mitbewohnern gefiel das. Sie blieben oftmals davor stehen.<\/p>\n<p>Die Verpflegung war nicht gerade reichlich. Aber einmal in der Woche bekamen wir einen besonderen Leckerbissen. F\u00fcr mich wurde es ein St\u00fcckchen Kuchen, das war eine dicke frische Wei\u00dfbrotscheibe, ein kleines St\u00fcckchen gute Butter und dazu etwas brauner Zucker. K\u00f6stlich. Ich strich die ganze Butter auf die Scheibe Brot und streute den Zucker darauf. Der Kuchen war fertig und schmeckte. Ich genoss das Ganze in meiner guten Stube. Nach sechs Wochen wurde dieses Lager aufgel\u00f6st und man brachte uns mit Bussen ganz in den Norden, nach \u00c5lborg Ost, einem ehemaligen deutschen Kasernenkomplex. Man brachte uns in den Holzbaracken unter, die vorher von Soldaten bewohnt waren. Unsere Zimmer waren recht klein und dunkel. In jeder Zimmerecke standen drei Etagenbetten, also Betten f\u00fcr zw\u00f6lf Personen. Alle diese Betten wurden auch belegt. Vor dem Fenster stand ein kleiner Tisch und vor jedem Hochbett ein Stuhl und zwischen den Betten standen noch vier schmale Kleiderschr\u00e4nke. Sicher tat man, was man konnte. Wir waren dem Krieg entronnen und waren zufrieden. Wir waren aber auch sehr geschw\u00e4cht von all den Strapazen und Aufregungen. In drei Monaten hatte ich hintereinander in diesem Lager erst Scharlach, dann Diphtherie im Krankenhaus \u00c5lborg, und dann noch Gelbsucht. Damit kam ich in die Krankenbaracke im Lager \u00c5lborg Ost.<\/p>\n<p>Der Aufenthalt in der Krankenbaracke verhalf mir sp\u00e4ter noch zu einer willkommenen Ver\u00e4nderung. Bevor man aber erkannte, dass ich an Gelbsucht erkrankt war, lag eine Zeit des R\u00e4tselratens. Ich hatte keinen Appetit, war immer m\u00fcde und blieb im Bett, weil ich mich zu schwach f\u00fchlte. Somit wurde ich schlie\u00dflich zur Beobachtung in die Krankenbaracke verlegt. Ich lag in einem Zimmer mit noch zwei Patientinnen und das R\u00e4tselraten ging weiter. Der Arzt \u00e4u\u00dferte sich bei der Visite nicht, aber die Zimmergenossinnen hatten schon eine Diagnose, sie ist schwanger. Ich war nat\u00fcrlich sehr ungl\u00fccklich dar\u00fcber. Wie konnte ich ihnen glaubhaft machen, dass ich noch mit keinem Mann zusammen war. Nach einigen Tagen kam dann die Rettung, der Arzt kam zur Visite, schaute mir in die Augen, die er vielleicht immer schon beobachtet hatte, und sagte: \u201eWir haben einen Kanarienvogel. Sie haben Gelbsucht\u201c. Ich f\u00fchlte mich so frei, endlich war meine Krankheit offensichtlich. Ich war weder faul krank, noch schwanger. Als es mir dann wieder besser ging, durfte ich aufstehen. In der Krankenbaracke war zu der Zeit auch eine Entbindungsstation eingerichtet und nur ein paar Zimmer f\u00fcr Krankheitsf\u00e4lle aus dem Lager reserviert. Mich zogen die kleinen Babys an, aber auch die un\u00fcberh\u00f6rbar leidenden M\u00fctter, wenn die Hebamme sie ihrem Schicksal \u00fcberlie\u00df. Diese begr\u00fc\u00dfte das sehr und als ich gesund war, beantragte sie, dass ich in der Krankenbaracke wohnen sollte, um ihr zu helfen. So habe ich wohl bei zehn Babys Hilfestellung leisten d\u00fcrfen. Ich siedelte also um, und das war eine wunderbare Verbesserung meiner Lage.<\/p>\n<p>Jetzt waren wir vier junge Frauen in einem sonnigen, sauberen Zimmer und wir verstanden uns gut. Je besser wir einander kannten, umso mehr hatten wir Spa\u00df miteinander. Die anderen drei hatten die Aufgabe, den Patienten das Essen zu bringen, in der K\u00fcche der K\u00f6chin zu helfen und die Patientenzimmer zu s\u00e4ubern. Wenn ich keine werdende Mutter zu betreuen hatte, oder bei der Geburt helfen musste, half ich bei der Betreuung der Patienten. Es tat so gut, wieder in einer sauberen Umgebung zu leben. Wir schliefen in wei\u00dfbezogenen Betten und hatten M\u00f6bel f\u00fcr pers\u00f6nliche Sachen. Wir bekamen, genau wie die Patienten, gutes Essen sauber zugeteilt und reichlich. Nur manchmal meldete sich das Heimweh.<\/p>\n<p>Ich wusste ein halbes Jahr nichts von meiner Familie und sie nichts von mir. Es war eine schlimme Zeit. Wir durften nicht schreiben und bekamen somit auch keine Post. Aber ich versuchte es trotzdem mit einer Krankenschwester aus der Krankenbaracke, die nach Deutschland heimkehren durfte, einen Brief nach Deutschland zu schmuggeln. Wir hatten innerhalb der Familie einen brieflichen Treffpunkt ausgemacht, falls wir uns verlieren w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich bekam ich auf diesem Wege wieder Kontakt mit meiner Familie. In den gesammelten Briefen aus D\u00e4nemark und nach D\u00e4nemark kann man die Freude nachlesen.<\/p>\n<p>Als ich dann nach 21 Monaten, wieder zu meiner Familie war, auch Arbeit beim Fernmeldeamt bekommen hatte, fiel es mir doch schwer mich \u201eeinzugew\u00f6hnen\u201c; ich suchte nach dem Sinn des Lebens. Wem konnte man den noch vertrauen? Selbst von meiner Schwester wurde ich bitter entt\u00e4uscht. Ich f\u00fchlte mich so schwach und der Arzt stellte 75% \u00dcberfunktion der Schilddr\u00fcse fest. Zu der Zeit hatte ich noch gerne eine Zigarette nach dem Essen geraucht. Doch ich konnte feststellen, dass ich mich danach noch schw\u00e4cher f\u00fchlte und gab es dann auf.<\/p>\n<p>In dieser Zeit griff der Herr ein! So sehe ich es heute. Die Missionare wurden zu uns geschickt. Sie erz\u00e4hlten mir sp\u00e4ter, sie h\u00e4tten das Gef\u00fchl, sie sollten in unser Haus gegen. Meine Mutter und ich wohnten in einen Zwei-Familien-Haus in G\u00f6ttingen. Ich h\u00f6rte eines Tages, dass die anderen Mieter sehr laut jemanden abwiesen. Trotzdem klingelte es bei uns. Ich schaute aus dem Fenster, um zu wissen wen ich empfangen w\u00fcrde, es waren die Missionare. Sie stellten sich trotz allem \u2013 noch auf der Stra\u00dfe \u2013 als Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vor, die Menschen guten Willens suchten. Ich war beeindruckt von ihrer Beharrlichkeit \u2013 ich hatte eigentlich nur den Wunsch etwas wieder gutzumachen \u2013 und lie\u00df sie ein. Doch ich sagte ihnen, dass ich evangelisch w\u00e4re und nicht die Absicht h\u00e4tte die Kirche zu wechseln. Doch es kam anders. Ich brauchte ja wirklich den Sinn des Lebens ganz n\u00f6tig. Die Missionare kamen dann jede Woche und ich stellte fest, dass sie mir wirklich den Sinn des Lebens erkl\u00e4rten, den Plan des Herrn darlegten.<\/p>\n<p>Auch konnte ich in meinem Spiegelbild bemerken, wenn ich sie zur T\u00fcr begleitete, dass sich meine Ausstrahlung ver\u00e4ndert hatte. Die Liebe des Herrn, die die Missionare lehrten, strahlten sie auch aus und sie nahm auch mich gefangen. Das konnte ich sehen und auch sp\u00fcren. Es war etwas Besonderes mit mir geschehen. Ich beobachtete mich selbst sehr interessiert und musste feststellen, dass mich dieses besondere Gef\u00fchl nach ein paar Stunden wieder verlie\u00df. Die Missionare erkl\u00e4rten mir sp\u00e4ter, das w\u00e4re der Heilige Geist des Herrn, der die Missionare begleiten w\u00fcrde. Als sie weg waren, habe ich \u00fcber alles gr\u00fcndlich nachgedacht.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Erlebnisse in meinem Leben hatten mich sehr vorsichtig werden lassen. Wem konnte ich noch vertrauen? Ich konnte mich nicht mehr fallenlassen. Die Missionare sahen, dass ich mit mir k\u00e4mpfte, aber sie dr\u00e4ngten mich zu nichts. Sie wollten mir helfen und machten den Vorschlag, dass wir doch einmal zusammen fasten und beten sollten, damit der Herr mir pers\u00f6nlich eine Antwort geben k\u00f6nnte, ob dies seine Kirche ist und ob das Buch Mormon wahr ist. Fasten bedeutet, vierundzwanzig Stunden nichts essen oder trinken. Ich stimmte zu. Ich arbeitete damals in der Telegrafie und ich hatte Kopfschmerzen vor Hunger. Ich wusste, ich sollte beten, aber wo? Schlie\u00dflich ging ich auf die Toilette, riegelte mich ein, kniete mich hin und betete. Wie und wann die Antwort kommen w\u00fcrde? Ich hatte keine Ahnung. Am selben Tag ereignete sich nichts, aber am n\u00e4chsten Tag, als ich gar nicht daran dachte, hatte ich pl\u00f6tzlich ein so warmes Gef\u00fchl im Herzen. Ich wusste, dass kam vom Herrn und ich wusste auch, dass dies seine Kirche sein musste, dass dies seine Lehre ist. Ich wusste auch, dass ich nun handeln m\u00fcsse, sonst zieht sich der Heilige Geist wieder zur\u00fcck. Endlich, nach neun Monaten, konnte ich mich vertrauensvoll in seine Arme fallen lassen. Leider waren die Missionare, die mich so geduldig und verst\u00e4ndnisvoll gef\u00fchrt hatten, nicht mehr in G\u00f6ttingen. Ob die Nachfolger es geschafft h\u00e4tten? Sie waren gar nicht geduldig. Am 6. Juli 1960 wurde ich getauft.<\/p>\n<p>Jetzt sind achtundvierzig Jahre vergangen und ich habe nie bereut, mit dem Herrn einen Bund geschlossen zu haben. Er hat mich durch alle St\u00fcrme begleitet und gef\u00fchrt. Er war und ist immer noch mein Berater, Besch\u00fctzer, F\u00fchrer und Tr\u00f6ster. Er ist wahrhaftig mein allerbester Freund.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend kann ich feststellen, dass ich immer wieder in meinem Leben in gleiche Situationen kam: man glaubte mir nicht und ich wurde damit abgefertigt: \u201eDas bildest du dir nur ein\u201c. Jetzt, nachdem ich den Vater im Himmel kennengelernt habe, wei\u00df ich, es gibt jemand, der alles wei\u00df und die Gerechtigkeit ist, und zwar f\u00fcr alle Menschen. Mit dieser Gewissheit und diesem Vertrauen kann ich gut leben. Ich kann warten, bis ich oben bin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wildenbruch, Kreis Greifenhagen, Pommern Mein Name ist Ortrud Antonie Johanna Vauk. Ich bin am 6. Februar 1925 in Wildenbruch (heute Swobnica), Kreis Greifenhagen, in Pommern geboren. Mein Vater hei\u00dft Erich Vauk und ist am 9. September geboren. Meine Mutter hei\u00dft Charlotte Vauk, geborene Vauk, weil mein Vater und meine Mutter Cousin und Cousine sind. 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