{"id":729,"date":"2012-01-03T17:06:33","date_gmt":"2012-01-03T17:06:33","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=729"},"modified":"2014-04-18T05:43:37","modified_gmt":"2014-04-18T05:43:37","slug":"gerda-inge-stank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/729\/gerda-inge-stank","title":{"rendered":"Gerda Inge Stank"},"content":{"rendered":"<p><strong>Giesen, Kreis Treuburg, Ostpreu\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Gerda-Inge-Stank.png\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-256\" title=\"Gerda Inge Stank\" alt=\"mormon deutsch gerda inge stank\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Gerda-Inge-Stank.png\" width=\"200\" height=\"266\" \/><\/a>Ich hei\u00dfe Gerda Inge Stank,<\/strong> geborene Walendy, geboren am 12. M\u00e4rz 1933 in Giesen, Kreis Treuburg, Ostpreu\u00dfen. Mein Vater hei\u00dft Fritz Walendy und meine Mutter Frieda, geborene Hahn.<\/p>\n<p>Wir hatten zu Hause einen Bauernhof von ungef\u00e4hr 100 Morgen. Im Oktober sind wir nach Lindendorf [heute Lipowo] gefl\u00fcchtet und dann sind wir nach Wei\u00dfenburg [heute Bia\u0142a G\u00f3ra] weitergefl\u00fcchtet. Von Wei\u00dfenburg kamen die Russen. Die haben ein polnisches M\u00e4dchen \u2013 das hat sich so gefreut: \u201eJetzt sind wir befreit\u201c \u2013 gleich in ein Zimmer mitgenommen und vergewaltigt.<\/p>\n<p>Der Pole, der bei uns gearbeitet hat, hat zu den Russen gesagt: \u201eDas ist meine Familie\u201d und hat uns besch\u00fctzt. Dieser Pole hatte gleich ein Grundst\u00fcck bekommen und er hat uns aufgenommen. Er hat uns tats\u00e4chlich so behandelt, als w\u00e4ren wir seine Familie. Danach kam auch seine Familie. Sie zogen dann zu uns ins Dorf und da haben wir uns kennengelernt.<!--more--><\/p>\n<p><em>Bruder Stank wieder<\/em>: Noch eine Geschichte \u2013 traurig, aber wahr: 1946, am Karfreitagabend, als wir zur\u00fcckkamen, war alles ausger\u00e4umt, was wir an Vorr\u00e4ten hatten. Alles war leer. Es war Februar, es war kalt. Vom Feld war nichts zu holen. Wir haben richtig Hunger gehabt. Am Gr\u00fcndonnerstag, wir hatten keinen Strom, wir hatten kein Licht, sa\u00dfen wir zusammen mit der Familie und so haben wir das schon eine ganze Zeit gemacht. Da hat meine Mutter das Lied gesungen: \u201eKomm, o komm du Tag der Glorie\u201c. Wir knieten uns nieder. Dann legten wir uns hin. Die Mutter war ein bisschen sonderbar, das habe ich gemerkt. Etwas war anders. Das war wie Abschied. Sie hat sich verabschiedet. Ich konnte nicht schlafen. Sie hat uns eine gute Nacht gew\u00fcnscht in der Hoffnung, dass sie morgens nicht mehr aufsteht. Mir wurde klar, dass ich etwas tun musste, um der Mutter zu helfen. Nach einiger Zeit h\u00f6rte ich nur noch schluchzen. Ich dachte nur, jetzt muss ich aufstehen. Mir kam dann dieser Gedanke, dass ich was tun muss, um der Mutter zu helfen.<\/p>\n<p>Um 5 Uhr, Karfreitag \u2013 damals war das ein heiliger Feiertag \u2013 da sollte man nichts tun, so waren wir belehrt worden. Ich bin trotzdem rausgelaufen, ich wei\u00df nicht, wer mich gef\u00fchrt hat, aber ich habe geholfen. Ich habe ein paar N\u00e4gel in eine Stange geschlagen. Ich wusste, dass das die einzige M\u00f6glichkeit war, den Hunger zu stillen: Fischen. Durch unser Dorf ging ein Bach, da zogen im Fr\u00fchjahr die Fische zum Laichen hoch in die Wiesen. Ich ging auf gut Gl\u00fcck, ich wei\u00df nicht, wie, aber ich lief an diesem Bach. [Die Mutter war eingeschlafen.] Ich komme runter ein paar Meter und sah einen Fisch im dunklen Wasser stehen. Meine Stange war zu kurz, um diesen Fisch aufzuspie\u00dfen und rauszuholen. Da war eine steile B\u00f6schung. Ich sprang rein, egal ob ins Wasser oder nicht, mit der Stange, und sprang dann \u00fcber diesen Bach, der ungef\u00e4hr zwei Meter war und zog die Stange raus. Und da hing so ein Fisch [ein Hecht], von ungef\u00e4hr sechs Pfund, dran.<\/p>\n<p>Als ich zur\u00fcckkam, sagte die Mutter: \u201eWas machst du da am Feiertag?\u201d Aber mir war\u2019s gleich, ich wusste, worum es geht. Sie hat dann den Fisch mit ein bisschen Wasser gekocht und wir haben ihn so aufgeteilt, dass wir eine Woche davon gelebt haben.<\/p>\n<p>Dann gingen wir ein St\u00fcck weiter, da waren dann schon die andern, die auch nach Nahrung suchten. Wir standen da und sehen ein paar gelbe Punkte, und hatte noch den zweiten Fisch dazu. Wir alle waren gl\u00fccklich und dann ging es schon wieder weiter. Die Sonne kam schon raus. Wir haben den Fisch gekocht und hatten wieder etwas zu essen gehabt.<\/p>\n<p>Die Russen haben die Macht an die Polen \u00fcbergeben und haben die Kriegsbeute, das Vieh, die Pferde, Butter, Fleisch, alles mitgenommen. Verladen auf Fahrzeuge und uns haben sie verpflichtet, das Vieh nach Russland zu treiben. Ich war dann auch dran mit f\u00fcnf oder sechs Jungs und vier M\u00e4dels.<\/p>\n<p>Dieser Pole, Adam, dem wir das Brot immer gegeben haben, war der Reiseleiter, Begleiter. Er war jetzt Sieger, er war befreit worden von seiner Sklaverei. Der hatte die Butter, Fleisch usw. gefahren. Wir mussten zu Fu\u00df gehen, konnten uns aber ein Pferd aussuchen und reiten, um das Vieh bis an die russische Grenze zu treiben. Der Pole Adam hat erkannt, dass wir nie wieder zur\u00fcckkommen werden. Zwanzig Kilometer sind wir den ersten Tag gegangen und getrieben. Drei oder vier Russen waren da mit Gewehren. Die waren immer betrunken.<\/p>\n<p>Die Russen kamen und wollten die M\u00e4dels vergewaltigen. Adam hat uns diesen Tipp gegeben: \u201eLasst die M\u00e4dels unter eure Decken\u201d. Wir waren auf notd\u00fcrftigem Strohlager. Adam hat uns geraten, dass wir uns auf die M\u00e4dels setzten sollten, die unter den Decken waren. Wir haben uns auf sie draufgesetzt und sie so besch\u00fctzt. Da haben die Russen nur Jungs gesehen und gingen weg. Mit dreizehn Jahren wussten wir noch gar nicht recht, was da geschieht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es weiter nach Rastenburg zu einem Gut. Wir haben das Vieh reingetrieben und die Russen haben Pause gemacht. Sie haben sich richtig vollgegossen mit selbst gemachtem Schnaps. Zu unserem Gl\u00fcck haben sie das gemacht. Adam hat diesen Pferdewagen umgeladen. Sie haben nur gefragt, warum? Und er hat gesagt, die R\u00e4der taugen nicht, er m\u00fcsse etwas machen und hat die Pferde dran gelassen. Das Geschirr am Wagen war fertig und nur die eine Seite ausgehakt und vorget\u00e4uscht, dass er was machen will.<\/p>\n<p>Da waren die Stallungen, 50-60 Meter lang, am anderen Ende war ich. F\u00fcr das Ernteneinfahren war ein Sprossenwagen da und Einer rief mir zu: \u201eSpring rauf, wenn wir fahren\u201d. Als Adam sah, dass die Russen volltrunken sind, hat er die Pferde angetrieben und ist im Galopp an sie vorbei gefahren. Zwischen den Sprossen haben sie mich raufgezogen, damit ich mitkam. Als wir im Galopp vorbeifuhren, haben die Russen hinter uns hergeschossen. Aber wir hatten Gl\u00fcck, es war so ein trockenes Wetter gewesen und wir fuhren auf einem Feldweg, Sandweg. Der Staub wirbelte hoch und sie haben immer in den Staub geschossen, sie haben uns nicht getroffen und wir waren auch schon weiter weg.<\/p>\n<p>Die Russen haben etliche 100te von Soldaten als Kriegsgefangene genommen und durch die Stadt getrieben. Wir mussten zwischen den H\u00e4usern und den Soldaten durch. Im Galopp sind wir durch. 20 Kilometer von zu Hause, in der Kreisstadt, haben sie uns gestoppt. Sie haben gefunkt, dass wir ausger\u00fcckt sind. \u00dcber die Stra\u00dfe war das Maschinengewehr aufgestellt. Wir hatten Einen, der sagte: \u201esagt kein Wort, <em>njet ponimajet<\/em>, mehr sollt ihr nicht sagen\u201c.<\/p>\n<p>Adam sagte den Russen, er sei Pole und jetzt wollen wir noch den n\u00e4chsten Schub holen, jetzt holen wir noch Pferde nach. Und dann haben sie ihn gepr\u00fcft, wie die polnische Flagge aussieht, welche Farben sie hat, wei\u00df \u00fcber rot, oder rot \u00fcber wei\u00df. Zum Gl\u00fcck hat er das gewusst. Er hat das richtig gewusst und dann haben sie ihn nach zwei Stunden fahren lassen, in dem Glauben, dass er noch Vieh holen muss.<\/p>\n<p>Er hat uns zur\u00fcckgebracht. Dann kam er zu mir und sagte: \u201eJetzt kann ich das gutmachen, was ihr f\u00fcr mich getan habt\u201c. Da habe ich begriffen, dass alles nur Menschen sind, auch der Feind, egal, welche Nationalit\u00e4t er hat. Wir waren immer verbunden, bis er gestorben ist. Er kam immer und hat die Gro\u00dfeltern besucht. Er war so dankbar. So, das sind die Geschichten, die wir erlebt haben.<\/p>\n<p>Siebzehn Jahre haben wir immer wieder versucht, Antr\u00e4ge zu stellen, f\u00fcr die Ausfahrt in den Westen, aber sie wurden immer abgelehnt.<\/p>\n<p>Ich war inzwischen noch erkrankt, an der Schilddr\u00fcse. Ich habe ein Alter erreicht, da sollte ich zum polnischen Milit\u00e4r kommen. Sie konnten mich nicht einziehen, weil ich nicht mehr laufen konnte, weil die Dr\u00fcsen so auf die Luft gedr\u00fcckt haben. Da haben sie mich drei Jahre freistellen m\u00fcssen. Nach drei Jahren, 1951, haben sie mir nach der Musterung klar gemacht, entweder ich lass mich auf Staatskosten operieren oder ich muss zwei Jahre ins Gef\u00e4ngnis oder ich geh zum Milit\u00e4r. Dann stand ich vor der Entscheidung, was soll ich machen? Ins Gef\u00e4ngnis zu gehen, war eine gro\u00dfe S\u00fcnde, so sind wir belehrt worden von der Kirche, das durften wir nicht. Lieber operieren und dann zum Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>Dann ging ich mit der Mutter ins Krankenhaus. Es wurde ein Termin abgemacht und dann bin ich operiert worden. Drei Stunden und zwanzig Minuten, ohne Narkose, ich wurde mit Desinfektionsmittel gek\u00fchlt. Vorher habe ich mir noch einen Krankensegen geben lassen in der Gemeinde. Der Arzt, Dr. Weiss, ein polnischer Arzt, hat vorher ein Gebet gesprochen und das hat mir Hoffnung gegeben, dass ich in guten H\u00e4nden bin. Nach einer Stunde musste ich dann sprechen, w\u00e4hrend er an den Stimmb\u00e4ndern operiert hat, damit er sie nicht besch\u00e4digen konnte. Ich habe erfahren, dass ich der F\u00fcnfte mit dieser Operation war. Drei M\u00e4dels sind w\u00e4hrend dieser Operation gestorben. Vor mir hat eine \u00fcberlebt und ich war der F\u00fcnfte. Er war so stolz, dass es so sch\u00f6n verheilt war.<\/p>\n<p>Ich war gl\u00fccklich und habe bis heute kein Problem damit, alles ist gut verlaufen. Am 26. Oktober 1954 kam ich zum polnischen Milit\u00e4r. Genau zwei Jahre, bis 1956, habe ich beim polnischen Milit\u00e4r gedient. Als ich zur\u00fcckkam, wollte ich nicht mehr in die Firma. Ich habe eine Lehre als Schachtmeister gemacht. Die Pr\u00fcfung habe ich auch gut bestanden. Ich hatte bis zu drei\u00dfig Mann zu betreuen, mit Auszahlungen. Das war mir zu gef\u00e4hrlich geworden, weil ich f\u00fcr die L\u00f6hne der Leute privat fahren musste. Wir hatten drei\u00dfig bis vierzig Baustellen. Man versuchte, hinterher zu fahren. Da sie merkten, wo wir entlang fahren, versuchten sie, das Geld zu entwenden. Das wollte ich nicht. Ich h\u00e4tte dann ins Gef\u00e4ngnis gemusst, wenn sie mich beraubt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Ich wollte dann nicht mehr und sie haben die Kolchosen aufgel\u00f6st, die staatlichen Betriebe.<\/p>\n<p>Ich habe dann von diesem Bauer Olech (sp\u00e4ter haben sie seine Schwester verschleppt, man hat nie erfahren, wo sie abgeblieben ist) ein St\u00fcck Land bekommen. Die Schwester sagte: \u201enimm dir so viel Land, wie du m\u00f6chtest, damit ihr was zum Essen habt\u201d. Das Land habe ich bestellt.<\/p>\n<p>1957 kam die Genehmigung, mit den Eltern zu fahren. Ich war aber schon verlobt. Das durfte keiner wissen. Meine Gro\u00dfeltern durften nicht wissen, dass wir heiraten, sonst h\u00e4tten wir da bleiben m\u00fcssen. Sie h\u00e4tten mich von der Familie abgesondert. Der Standesbeamte war gleichzeitig der Amtsleiter der Verwaltung. Den habe ich dann angesprochen, dass ich ihm das ganze Getreide, das schon reif zur Ernte war und Geld geben werde. Er kam abends um 10 Uhr ins Haus. Die Fenster wurden geschlossen und alles dunkel gemacht. Er hat dann f\u00fcr uns den Trauschein ausgeschrieben, nur meine Mutter war dabei.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, mittags um zw\u00f6lf, bin ich dann mit der Familie in den Westen gefahren. Meine Frau musste zur\u00fcckbleiben, weil keiner erfahren durfte, dass wir verheiratet sind. Die Heiratsurkunde habe ich in die Unterhose gen\u00e4ht und versteckt, damit ich sie \u00fcber die Grenze bekomme, wir mussten ja durch den Zoll. Vier, f\u00fcnf Stunden verheiratet und doch gleich getrennt. [In unserer Ehe] haben wir immer nach Werten gesucht. Wir waren anst\u00e4ndig und haben uns Treue geschworen, und das haben wir bis heute gehalten<\/p>\n<p>Ich habe dann hier in Hamburg, beim Deutschen Roten Kreuz einen Antrag gestellt, auf Familienzusammenf\u00fchrung, weil ich hier den Schein vorlegen konnte. Und das hat dann im Oktober geklappt, dass sie mit der Mutter herauskommen konnte. So fingen wir im Westen wieder neu an.<\/p>\n<p>Mein Vater ist im Juli 1957 gekommen. 17 Jahre waren wir ohne Vater. Die ganze Jugend, bis zu meiner Heirat, habe ich keinen Vater gehabt, musste aber die Vaterrolle \u00fcbernehmen, um die Familie durchzubringen und habe mit der Mutter so manches durchgezogen.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg hatten sie den Transport umgedreht und meinen Vater in die Tschechoslowakei und ihn ins Uranbergwerk geschickt. Von dort haben sie ihn nach Bayern, zu seiner Schwester, entlassen. Mein Vater ist mit dem R\u00fcckzug als verwundeter Soldat in den Westen, nach Berlin gekommen. Mein Vater wurde 1940 eingezogen. Er kam 1945 verwundet nach Holstein. Wir sind in Selbongen zur\u00fcckgeblieben. Wir konnten nicht durch den Eisernen Vorhang. Mein Vater hat auch immer wieder Antr\u00e4ge gestellt, aber sie lie\u00dfen uns nicht raus. Er ist 1953 gestorben und 1957 kamen wir raus.<\/p>\n<p>Es ist ein Wunder, dass dieser Vorhang ohne Blutvergie\u00dfen aufgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Der \u00dcbergang von den Russen zu den Polen ist auch schwierig gewesen. Die Russen wollten nicht aufgeben. Die haben sich gegenseitig beschossen. Sie haben die Menschen, Frauen und Kinder, gesammelt und wollten sie in ein Lager nach Sibirien verfrachten. Meine Tante auch. Und der kleine Junge, Dieter, der war drei, vier Jahre alt, der hat nach der Mutter geschrien, aber sie musste gehen, sonst h\u00e4tten sie sie mit dem Kolben geschlagen. Aber sie kamen nach einer Woche wieder und haben gepr\u00fcft, ob sie in der Partei war oder nicht. Nach 14 Tagen haben sie sie in Ruhe gelassen.<\/p>\n<p>In der Kirche war es so, dass in der Kriegszeit das Gemeindehaus mit deutschem Milit\u00e4r belegt wurde, wenn es an die Front zog. Dann durften wir keine Versammlungen halten. Als sie wegzogen, durften wir wieder Versammlungen halten.<\/p>\n<p>Die Nazis, die Parteibonzen, haben die Missionare nicht reingelassen, sie mussten zur\u00fcckgezogen werden. Deswegen unterlagen wir der \u00d6sterreichischen Mission, die auch damals die Betreuung des Baus geleitet hat. Der Bau wurde damals in zweieinhalb Monaten von den Mitgliedern gebaut. Hier ist ein Protokoll, wann die Einweihung war und wie lange das gedauert hat.<\/p>\n<p>In der polnischen Zeit konnten wir die Versammlungen abhalten, sogar zwei Mal am Tag, vormittags und nachmittags. Als die Russen da waren, konnten wir das nicht so machen, aus Angst, verfolgt und verschleppt zu werden. Das haben wir dann im Haus gemacht. Wir waren drei Familien in diesem Dorf und kamen zusammen und haben uns unterhalten.<\/p>\n<p>Der Sohn von Bruder Kruska, vom Gemeindevorsteher, war beim Milit\u00e4r. Diese Einheit war im R\u00fcckzug von der Ostfront und zog durch das Dorf Selbongen. Das war eine Hauptstra\u00dfe Selbongen, sie ging bis nach Polen rein. Er sonderte sich von der Einheit ab und wollte nur den Schwiegereltern und seiner Frau \u201eguten Tag\u201c sagen. Ein russischer Sp\u00e4htrupp sa\u00df schon in diesem Dorf drin und sie erblickten ihn in der Uniform. Da haben sie ihn vor den Augen der Eltern und seiner beiden Kinder mit dem Kolben mitten auf der Stra\u00dfe erschlagen. Die Br\u00fcder haben ihn im Vorgarten vor dem Gemeindehaus beerdigt. Dieses Grab habe ich 1998, bei einem Besuch dort, angeschaut. Es ist noch so gut gepflegt. Diese Kulikova, die den Frauen der Kirche gut gesonnen war, pflegt dieses Grab. Es ist sch\u00f6n bepflanzt<\/p>\n<p>1948, als die Polen kamen, mussten wir alle zwangsunterschreiben als polnische Staatsb\u00fcrger. Sie haben uns auf Lastwagen verladen und wir mussten hinkommen und unterschreiben. Wer nicht wollte, wurde eingesperrt. Da half auch kein Widerstand. Das war unn\u00f6tig. Aber die Gemeinde haben sie dann genehmigt. Wir haben sie allm\u00e4hlich wieder ge\u00f6ffnet. Bruder Kruska war der Gemeindevorsteher. Als er auswanderte wurde Erich Konietz Gemeindevorsteher gewesen, sodass der Gemeindevorstand zusammen war. Sp\u00e4ter wurde er Patriarch im Pfahl Dortmund [ist aber von Hamm nach Hungen im Pfahl Frankfurt umgezogen].<\/p>\n<p>Dann haben wir uns zusammengesetzt und haben drei Lieder, Abendmahlslied, Er\u00f6ffnungslied, Schlusslied, aus dem Gesangbuch auf Polnisch umgesetzt. \u201eIch brauch dich allezeit\u201c, war das erste Lied, das wir \u00fcbersetzt haben. Das kann ich heute noch. Wir haben dann die drei Lieder gehabt und konnten polnisch singen. Dann durften wir aber noch nicht sprechen. Wir hatten nur noch ein Problem mit den Zeugnissen, wenn Fast- und Zeugnisversammlung war. Die alten Geschwister konnten masurisch, aber nicht polnisch. Das ist so eine Zwischensprache wie bei den Holsteinern hier. Ich wei\u00df noch, ich musste einmal eine Ansprache geben, die erste. Das Pult war lose aufgestellt, oben auf der B\u00fchne, auf dieser Anh\u00f6he. Ich war richtig aufgeregt, in Polnisch eine Ansprache zu geben. Das habe ich nicht gekannt und nie gelernt und etwas Falsches wollte ich nicht sagen. Auf einmal blickten alle Gesichter so erschrocken. Ich habe gar nicht gemerkt, wie ich in meiner Aufregung dieses Pult \u00fcber die Kante geschoben hatte. Es war schon halb dr\u00fcber. Dann merkte ich das, aber da war meine Ansprache schon zu Ende. Sonst w\u00e4re das wahrscheinlich mit mir runtergefallen. Das waren so Erlebnisse. Aber nachher ging das Polnische gut.<\/p>\n<p>In den Versammlungen setzten sich die von der staatlichen Geheimpolizei hin und haben beobachtet und sich ihre Notizen gemacht. Wir wussten, dass sie das sind. Sie haben es unauff\u00e4llig gemacht, nur am Ende haben sie geschlossen: \u201eIhr d\u00fcrft das nicht mehr machen.\u201c Wir haben dann ein Buch Mormon hingebracht, weil sie meinten, das seien Amerikaner \u2013 und die waren ihnen ja verhasst. Sie meinten, dies sei eine amerikanische Sekte und die hat hier nichts zu suchen. Erich Konietz und eine junge Schwester sind dann hingefahren, haben das Gesangbuch und ein Buch Mormon mitgenommen. Die Heilige Schrift kannten sie ja, das war bei den Katholischen und den Evangelischen gleicht. Sie haben das Buch Mormon studiert und haben gesehen, dass wir nichts Feindliches machen und auch mit Juden nichts zu tun haben und dann haben sie uns das genehmigt. Sie kamen dann auch nicht mehr.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Benson hat uns 1946 besucht. Danach kam eine Spende von der Kirche in Selbongen an. Aber der Waggon konnte in Selbongen nicht halten bzw. konnte nicht abgekuppelt werden. Das war ein kleiner Bahnhof. Er musste nach Baranove ungef\u00e4hr f\u00fcnf Kilometer weiter. Da wurde er abgestellt und wir mussten ihn entladen. Wir hatten kein Fuhrwerk und nichts. Da haben wir den ganzen Waggon mit Handwagen entladen. Die ganzen Sachen wurden im Gemeindehaus abgeladen. Dann wurde es verteilt. Da waren diese karierten R\u00f6cke (Schottenmuster) ganz neu. Die sollten f\u00fcr den Chor und die ganze Jugend sein. Der Gemeindepr\u00e4sident, Bruder Kruska, hat es den Polen gegeben. Damit es nicht so egoistisch ist, wenn es nur Mitglieder bek\u00e4men. Die sch\u00f6nen R\u00f6cke haben dann die Polenm\u00e4dchen getragen, nicht die Mitglieder. Dann wurde alles noch verteilt, ich hatte eine Hose und ein paar Schuhe bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Giesen, Kreis Treuburg, Ostpreu\u00dfen Ich hei\u00dfe Gerda Inge Stank, geborene Walendy, geboren am 12. M\u00e4rz 1933 in Giesen, Kreis Treuburg, Ostpreu\u00dfen. 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