{"id":73,"date":"2011-10-13T18:53:47","date_gmt":"2011-10-13T18:53:47","guid":{"rendered":"http:\/\/mormonengeschichte-de.de.elds.org\/?p=73"},"modified":"2014-04-11T09:16:25","modified_gmt":"2014-04-11T09:16:25","slug":"elli-polzin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin","title":{"rendered":"Elli Polzin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stettin, Pommern<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-68\" title=\"Elli Polzin\" alt=\"\" src=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg\" width=\"200\" height=\"270\" \/><\/a>Ich bin Schwester Elli Polzin<\/strong>. Ich bin geboren am 9. Dezember 1913 in Stettin [heute polnisch Szczecin]. Als ich 1 Jahr alt war, starb mein Vater. Meine Eltern sind Max Zechert, geboren am 23.November 1875, und Auguste Zechert, geborene Bienert, geboren am 14.Januar. 1880. Meine Mutter hat nicht wieder geheiratet und ich habe mit meiner Mutter alleine gelebt. Sie hatte es sehr schwer. Es gab damals keine Renten und keine Unterst\u00fctzung, und sie musste arbeiten gehen. Wir waren ziemlich arm.<\/p>\n<p>Als ich 9 Jahre alt war, kam eines Tages eine alte wei\u00dfhaarige Dame zu uns. Und sie fragte, ob sie hereinkommen darf. Sie stellte sich mit ihrem Namen vor und sagte: &#8222;Ich komme von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und ich m\u00f6chte Ihnen eine sch\u00f6ne frohe Botschaft bringen. Meine Mutter lie\u00df sie herein und sie unterhielten sich beide. Dann fragte sie mich: &#8222;Sag mal, h\u00e4ttest du nicht Lust, wenn ich dich am Sonntag mal abhole, mit in die Sonntagsschule zu kommen? Da sind viele Kinder \u201aund da ist es sehr interessant, und das wird dir sicher gefallen.&#8220;0, ich war begeistert, ich war ein ziemlich einsames Kind, weil meine Mutter immer arbeiten musste. So sagte ich sehr erfreut \u201eja, ich komme gern mit.&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Sie kam tats\u00e4chlich am n\u00e4chsten Sonntag und holte mich ab. Und es hat mir dort in der Sonntagsschule alles so gut gefallen. Damals war abends noch die Predigtversammlung. Da kam dann meine Mama auch mit. Stettin war eine wunderbare Gemeinde und der sch\u00f6ne Chor sang so herrliche Lieder, meine Mutter war so sehr beeindruckt, und als wir nach Hause gingen, sagte sie: \u201eWei\u00dft du was, da geh\u00f6ren wir hin.&#8220; Und seitdem haben wir jede Versammlung besucht; meine Mama hat das Evangelium sofort begriffen und angenommen. Ein halbes Jahr sp\u00e4ter wurden wir beide getauft von Elder Rimmasch im Glambecksee. Das war ein ganz besonderes Erlebnis. Da war eine alte Schwester, die wurde auch getauft Ihr Sohn hatte Pferd und Wagen. So wurden wir alle mit dem Pferdewagen zum See gefahren. Es war am 12.Mai 1923, und es war Gewitter.<\/p>\n<p>Seitdem war die Kirche f\u00fcr uns unser Leben. Meine Mutter stammte aus der Gegend Posen, und wir hatten keine Verwandten in Stettin, und so war die Kirche unsere Heimat. So kann ich das nennen. Die Gemeinde in Stettin war in der Hohenzollernstra\u00dfe 22. Wir mussten \u00fcber zwei H\u00f6fe laufen, und auf dem letzten Hinterhof stand ein lang gestrecktes Geb\u00e4ude. Das war fr\u00fcher ein Kuhstall; da war unsere Gemeinde drin. Aber wir haben uns alle dort sehr wohlgef\u00fchlt. Leider wurde das Gemeindeheim w\u00e4hrend des Krieges zerbombt trotzdem waren wir nach dem Krieg noch einige Male dort, weil dieser Platz uns heilig und voller Erinnerung war. Ja, da waren wir nun zu Hause in der Gemeinde Stettin. Als Kind habe ich noch im Kinderchor mitgesungen, sp\u00e4ter im richtigen gro\u00dfen Chor, ich h\u00e4tte mir ein Leben ohne die Kirche gar nicht mehr vorstellen k\u00f6nnen, und so geht es mir auch heute noch.<\/p>\n<p>In der Gemeinde gab es einen Bruder Hans Polzin. Der stand eines Tages zu Hause vor meiner T\u00fcr und fragte ganz bescheiden, ob er mich ins Kino einladen d\u00fcrfe. Meine Mama war gerade nicht zu Hause und ich sagte, ich m\u00fcsse erst meine Mama fragen. Er wartete dann, bis sie kam. Sie sagte dann zu mir: \u201eDu kannst gerne gehen \u201adarfst aber nicht zu sp\u00e4t nach Hause kommen\u201c. Nun gingen wir beide ins Kino, und wir haben uns allm\u00e4hlich angefreundet und \u00fcber die Jahre kennen und lieben gelernt, bis wir dann am 27.Juli 1936 geheiratet haben. Einflechten m\u00f6chte ich noch, dass mein Mann, als er zwanzig Jahre alt war, von Elder Clark berufen wurde, die Gemeinde Stargard zu leiten. So fuhr er jeden Sonntag in die etwa 100 Kilometer entfernte Gemeinde, um den dortigen Mitgliedern zu dienen.<\/p>\n<p>Am 17.0ktober 1937 wurde unsere Tochter Ingrid geboren, was uns beide sehr gl\u00fccklich machte. Da am 1.September 1939 der Krieg ausbrach und mein Mann im M\u00e4rz 1940 als Soldat eingezogen wurde, w\u00e4hrte das Gl\u00fcck nicht lange. Zu diesem Zeitpunkt war ich im 3.Monat schwanger. Es war furchtbar, mein Mann war im Krieg und ich erwartete unser 2.Kind. Unser Sohn Klaus wurde am 3,November 1940 geboren.<\/p>\n<p>Aufgrund fast t\u00e4glichen Bombenalarms mussten 1943 alle Frauen mit Kindern unseren Heimatort Finkenwald \u2013 ein Vorort von Stettin \u2013 verlassen, unsere neue Bleibe war nun in Gienow, dies bedeutete die Evakuierung nach Hinterpommern. Untergebracht wurde ich mit meinen beiden Kindern im Pfarrhaus. Eines Tages erhielt ich eine Nachricht von meinem Mann\u201a dass er in Guben (Deutschland) verwundet im Lazarett liegt. Ich fuhr sofort zu ihm. und er schilderte mir, dass er in Italien auf einer absch\u00fcssigen Stra\u00dfe mit dem Fahrrad fuhr. \u00dcber die Stra\u00dfe war ein Draht gespannt, den er nicht sah. In vollem Tempo fuhr er in Halsh\u00f6he gegen den Draht, wurde vom Rad geschleudert und brach sich die Schulter. Sein Arzt sagte, er hat gro\u00dfes Gl\u00fcck gehabt, es h\u00e4tte viel Schlimmeres passieren k\u00f6nnen. Nachdem ich zwei Tage bei ihm war, musste mein Mann wieder zu seiner Kompanie und ich nach Gienow zur\u00fcck. Dies war unser letztes Zusammensein f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre, denn ein paar Wochen sp\u00e4ter geriet er in Gefangenschaft. Das wusste ich ja nicht, und ich war ganz ungl\u00fccklich, dass \u00fcberhaupt keine Post mehr kam, eineinhalb Jahre ohne ein Lebenszeichen \u2013 ich war verzweifelt.<\/p>\n<p>Nach einem besonders intensiven Abendgebet hatte ich in der folgenden Nacht einen Traum. Ich tr\u00e4umte, ich kam in eine fremde Stadt. Dort gab es viele Menschen, einige erz\u00e4hlten mir von einem gro\u00dfen Geb\u00e4ude, welches man sich ohne Bedenken anschauen k\u00f6nne. Als ich in dieses doch ziemlich lang gestreckte Geb\u00e4ude gehe\u201a sehe ich am anderen Ende meinen Hans stehen. Mein Mann war Friseurmeister und ich sehe ihn dort in seinem wei\u00dfen Kittel stehen und jemandem die Haare schneiden ich ging langsam auf ihn zu, w\u00e4hrend mir der Mann, der mich rein lie\u00df, sagte \u201adass ich mit niemandem sprechen d\u00fcrfte. Wir sahen uns beide nur an, als ich ein Gas Wasser bemerkte, ich nahm es und reichte es ihm, sodass sich unsere H\u00e4nde ber\u00fchrten. Danach wurde ich aufgefordert, das Geb\u00e4ude wieder zu verlassen. Ich wurde wach, und mein ganzes Kopfkissen war nass, so habe ich w\u00e4hrend des Traumes geweint.<\/p>\n<p>Ich weckte sofort meine Kinder und erz\u00e4hlte ihnen den Traum. Wir weinten alle drei. Ich holte dann die letzten Fotografien heraus, breitete sie auf dem Tisch aus und wir sahen sie uns an. W\u00e4hrend wir dabei waren, klopfte es an der T\u00fcr und der Pfarrer kam herein. Er sagte \u201eFrau Polzin, ich muss Ihnen heute leider eine ganz traurige Mitteilung machen. Ich habe Bescheid bekommen, dass Ihr Mann vermisst wird.&#8220; Die Kompanie hatte wohl nachgeforscht, wo ich jetzt lebe und den Bescheid an die Adresse des Pastors geschrieben. Als ich dem Pastor erz\u00e4hlte, dass ich schon einige Jahre keine Nachricht von meinem Mann h\u00e4tte, sagte er: &#8222;Er wird wohl kaum noch leben, denn ich habe aus den anderen D\u00f6rfern geh\u00f6rt\u2019 wenn die Frauen den Bescheid bekamen, dass ihr Mann vermisst wird, erhielten sie einige Zeit sp\u00e4ter die Mitteilung, dass er nicht mehr lebt&#8220;. Da sagte ich zu ihm: &#8222;Nein, Herr Pastor, mein Mann lebt&#8220;. Er fragte &#8222;Wieso, haben Sie denn eine andere Nachricht erhalten?&#8220; \u201eIch habe meinen Mann gesehen. Ich habe ihm gegen\u00fcbergestanden! Ich habe ihn lebend gesehen. Er stand in seinem wei\u00dfen Kittel und hat Haare geschnitten. Er lebt, das war kein Traum, das wurde mir gezeigt.&#8220; Der Pastor staunte sehr und sagte: \u201eGibt es denn so was? In der Nacht tr\u00e4umen Sie das, und ich muss Ihnen heute diese Nachricht bringen und Sie sind \u00fcberzeugt, dass ihr Mann lebt.&#8220; Und ich habe dann immer, wenn ich gefragt wurde, mit Zuversicht gesagt \u201eMein Mann lebt. Ich wei\u00df es&#8220;.<\/p>\n<p>Das war ja nicht umsonst, dass ich solchen Traum hatte. Die Zeit ging weiter und die russische Armee kam immer n\u00e4her. Man h\u00f6rte nachts manchmal schon den Gesch\u00fctzdonner und ich sagte mir, hier musst du mit den Kindern weg, hier kannst du nicht bleiben. Und dann habe ich mich mit ein bisschen Gep\u00e4ck, was ich tragen konnte, eines morgens ganz fr\u00fch mit den Kindern an die Stra\u00dfe gestellt und viele Autos angehalten und gefragt, ob sie uns mitnehmen k\u00f6nnten. Es klappte alles nicht. Aber am Nachmittag endlich hielt ein gro\u00dfer Lastwagen mit mehreren Soldaten und einem sehr netten Offizier. Als ich ihm sagte, dass ich mit meinen Kindern aus diesem Gebiet unbedingt herausm\u00fcsste, sagte der Offizier \u201eM\u00e4nner, wollen wir die Frau mitnehmen?&#8220; Sie sagten alle ja und sie brachten uns bis nach Hause nach Finkenwalde. Aber lange konnten wir nicht bleiben, denn es kam der Befehl, dass die Frauen mit den Kindern wegmussten. Wir wurden also wieder evakuiert und kamen in einen wundersch\u00f6nen Ferienort Binz auf der Insel R\u00fcgen. Wir wurden in einem Hotel \u201eD\u00fcnenhaus&#8220; untergebracht. Es war Winter, und das Zimmer hatte keinen Ofen. Ich ging mit den Kindern 2 Mal am Tag zur Post, um uns aufzuw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>Dann kam der Monat Mai des Jahres 1945, und ich ging mit meiner Nachbarin morgens einkaufen Als wir so gingen \u201akamen uns Soldaten entgegen und ich sagte zu meiner Nachbarin &#8222;das sind doch keine deutschen Soldaten \u2013 sind das schon russische Soldaten?&#8220; Ja \u201aso war es .Die Insel R\u00fcgen wurde kampflos \u00fcbergeben, es war der 8. Mai 1945. Es gab viele Frauen, die Opfer von \u00dcbergriffen und Pl\u00fcnderungen wurden \u201aaber wir wurden immer besch\u00fctzt. Eines Tages hie\u00df es, &#8222;ihr m\u00fcsst alle zur\u00fcck in eure Heimatorte \u201adenn hier k\u00f6nnt ihr keine Lebensmittelkarten mehr bekommen&#8220; .So mussten wir eine neunt\u00e4gige Reise auf einem offen G\u00fcterzug ohne Essen, Trinken und jegliche Waschm\u00f6glichkeit antreten.<\/p>\n<p>Als wir in Stettin eintrafen, wurden wir schon von russischen Soldaten (Mongolische Einheit) empfangen, die uns auch noch unserer letzten Habe beraubten. Ich dachte \u201awo k\u00f6nnen wir nur hin? Ich hoffte, dass der Vater meines Mannes noch in Stettin lebt. Wir machten uns auf den Weg und fanden ihn in seinem kleinen H\u00e4uschen, in dem mein Mann seine Kindheit verbrachte. Wir blieben bei ihm .Es war eine Gegend \u201ain der man sich sehr wohl f\u00fchlen konnte\u201a aber der Schein trog. Die N\u00e4chte waren furchtbar jede Nacht wurde unsere Stra\u00dfe von einem Trupp Russen- meistens f\u00fcnf Soldaten- heimgesucht, die in die H\u00e4user eindrangen .Dieses spielte sich immer auf die gleiche Weise und sehr systematisch ab, so dass ich genau wusste \u201awann sie zu uns kommen w\u00fcrden. Jeden Morgen trafen sich die Frauen unserer Stra\u00dfe und klagten sich ihr Leid\u201a welches sie in der vorangegangenen Nacht ereilte. Nun kam die Nacht, in der unser Haus dran kommen sollte. Die Kinder hatte ich zur Vorsicht angezogen ins Bett geschickt. Das Schlafzimmer war in der ersten Etage\u201a aber vorn Fenster konnte ich die Haust\u00fcr und einen Teil der Stra\u00dfe sehen. Ich stand hinter der Gardine\u201a als drei Soldaten vor unserer T\u00fcr standen. Sie schlugen mit dem Gewehrkolben gegen T\u00fcr und Fensterl\u00e4den und schrien: \u201eAufmachen Aufmachen!&#8220; Es war deutlich zu merken, dass sie betrunken waren ich stand hinter der Gardine und betete ohne Unterlass: &#8222;Vater im Himmel \u201anur du kannst uns hier retten und helfen, verlasse uns nicht!&#8220;<\/p>\n<p>Ich merkte an den Gesten und Bewegungen \u201adass der eine von den dreien pl\u00f6tzlich gehen wollte\u201a doch die anderen machten unbeirrt weiter. Nach vielen Versuchen gelang es ihm, die anderen beiden zum Aufgeben zu \u00fcberreden. Meine Erleichterung war unbeschreiblich, und ich dankte dem himmlischen Vater so sehr. Am darauf folgenden Morgen ging ich auch auf die Stra\u00dfe\u201a wo besagte Frauen sich ihr Leid klagten\u201a und erz\u00e4hlte von meiner Erfahrung der letzten Nacht\u201a aber anstatt sich mit mir zu freuen\u201a glaubten sie mir nicht und schimpften: &#8222;wir haben das jede Nacht durchgemacht\u201a und Sie behaupten\u201a dass Sie verschont wurden\u201c!<\/p>\n<p>Aufgrund dieser schrecklichen Geschehnisse beschloss ich \u201adass wir hier nicht l\u00e4nger bleiben konnten Eine Freundin, die ich in der Stadt traf, zeigte mir eine leer stehende Wohnung \u201adie ich mit ihrer Hilfe mit den uns gegebenen M\u00f6glichkeiten bewohnbar machte. Eines Tages war ich mit meiner kleinen Tochter Ingrid (sieben) in dieser Wohnung \u201aum sie weiter zu versch\u00f6nern \u00bbMein Sohn Klaus (vier) war vom Hunger schon so schwach \u201adass er bei meinem Schwiegervater bleiben musste \u00bbZu der Zeit gab es eine Ausgangssperre \u201anach 21 Uhr durfte die deutsche Bev\u00f6lkerung nicht mehr die H\u00e4user verlassen. W\u00e4hrend wir unsere neue Wohnung herrichteten, verpassten wir den Zeitpunkt, um vor 21 Uhr wieder zu Hause zu sein. Die Nachbarn dort im Haus sagten, dass ich jetzt nicht mehr auf die Stra\u00dfe d\u00fcrfe, ich solle doch diese Nacht hier schlafen. Aber ich musste nach Hause, da ich meinen Sohn und meinen Schwiegervater nicht beunruhigen wollte. So nahm ich meine Tochter an die Hand und wir gingen los. F\u00fcr eine lange Zeit war die Stra\u00dfe menschenleer. Der Mond schien, und die von Bomben zerst\u00f6rte Stadt wirkte sehr unheimlich.<\/p>\n<p>Dann hatten wir es fast geschafft. Wir brauchten nur noch um eine Ecke zu gehen, dann waren wir in unserer Stra\u00dfe. Auf einmal sahen wir in einer Haust\u00fcr drei M\u00e4nner stehen. Sie sahen gef\u00e4hrlich aus. Als sie uns sahen, br\u00fcllten sie los und fuchtelten mit den H\u00e4nden. Einer kam auf uns zu und drohte mit der Fauststich. Ich dachte, er wird uns vielleicht schlagen. Ich blieb mit Ingrid stehen. Der Mann sah mich dann an, lie\u00df die Hand fallen, drehte sich um und ging wieder weg. Er ging zu den beiden anderen M\u00e4nnern ohne ein Wort zu sagen. Ich wei\u00df nicht, wie ich das beschreiben soll. Es war wie ein Wunder. Der Mann war gar nicht f\u00e4hig, uns etwas zu tun. Trotz seiner gro\u00dfen Wut ging er wieder weg. Solange ich lebe, werde ich diese Situation nicht vergessen. Ich nahm dann meine Tochter bei der Hand und sagte: \u201eWir m\u00fcssen jetzt da vorbei, sei ganz ruhig und tu nicht \u00e4ngstlich.&#8220; Wir gingen an den M\u00e4nnern vorbei. Keiner von denen sprach ein Wort oder r\u00fchrte sich. Als wir dann um die Ecke herum waren, sind wir ganz schnell zu unserem Haus gelaufen. Es war ein gro\u00dfes Zeugnis f\u00fcr mich, denn es war eine Macht neben uns, die uns besch\u00fctzt hat. Es ist gar nicht anders denkbar.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging ich wieder zu dem Haus mit der neuen Wohnung. Da kamen mir schon die Frauen weinend entgegen und sagten: \u201eSie m\u00fcssen ja einen Schutzengel gehabt haben. Was denken Sie, was sich hier in der Nacht abgespielt hat. Die Russen sind hier eingedrungen und haben nicht eine Frau verschont, sogar vor einem 7-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen haben sie nicht haltgemacht.&#8220; Da wusste ich, warum ich das starke Gef\u00fchl hatte, an dem sp\u00e4ten Abend noch zu gehen. In dieses Haus bin ich dann auch nicht eingezogen, denn es war ja dort genauso schlimm wie in der Stra\u00dfe bei meinem Schwiegervater. Es war eine sehr harte Zeit. Es gab auch nichts mehr zu essen. Kein B\u00e4cker in der Stadt konnte mehr backen. Wir hatten noch einen Sack mit alten Kartoffeln, damit haben wir uns geholfen. Aber wir wurden immer schw\u00e4cher. Mein kleiner Sohn war schon so schwach, dass ich ihn die Treppe zum Schlafzimmer huckepack tragen musste. Ich war verzweifelt und dachte, wir m\u00fcssen verhungern. Ich habe dann eines Tages zum Himmlischen Vater gesagt: \u201eDu kennst unsere Lage, Vater im Himmel, Du siehst, wie es uns geht, und nur Du kannst noch helfen, sonst werden wir verhungern.&#8220;<\/p>\n<p>Nach diesem Gebet wollte ich mit den Kindern etwas spazieren gehen. Wir waren noch gar nicht weit vom Haus weg, als eine Frau direkt \u00fcber die Stra\u00dfe auf uns zukam. Sie sah recht einfach aus, hatte ein Kopftuch um und eine Einkaufstasche bei sich. Ich dachte, was will sie uns tun. Ich konnte nicht erkennen, ob sie eine Polin oder Russin war. Sie kam direkt auf uns zu, blieb dann -vor uns stehen und reichte mir ihre Einkaufstasche. Sie hat kein Wort gesagt und ich frage &#8222;f\u00fcr mich?&#8220; Sie nickte nur, drehte sich um und ging wieder weg. Meine Kinder und ich sahen dann sofort ganz neugierig in diese Tasche und die war voller Brot. Es waren St\u00fccke, einzelne Schnitten und Kanten. Aber voller Brot. Es war f\u00fcr uns unfassbar. Wer war diese Frau? Aber ich wusste gleich, das war die Erh\u00f6rung meines Gebetes, das ich gerade vor ungef\u00e4hr 10 Minuten gesprochen hatte.<\/p>\n<p>Und dann heute nach so vielen Jahren kommt mir immer wieder diese Schriftsteile in den Sinn, wo vom Engel zu Daniel (Dan.9) gesagt wird: \u201eAls du anfingst zu beten, wurde ich ausgesandt zu dir&#8220;. Da denke ich, so war das auch bei mir. Als ich anfing zu beten, der Vater im Himmel m\u00f6chte uns doch in unserer Not helfen, da wurde diese Frau schon geschickt, um uns das Brot zu bringen.<\/p>\n<p>Eines Tages kam meine Mama nach Stettin, und sie nahm uns mit nach Wittstock, so hie\u00df die kleine Stadt, in der schon bessere Verh\u00e4ltnisse waren. Aber Wittstock konnte uns nicht aufnehmen; die Stadt war total \u00fcberf\u00fcllt von Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben worden waren. So ging ich mit einer Schwester Gertrud Garbrecht, die auch aus Stettin war und sich bereits in Wittstock aufhielt, auf Wanderschaft, um eine neue Bleibe zu suchen. Wir sind dann letztendlich in einem Dorf, das Liepe hie\u00df und nicht weit von Schwerin entfernt ist, gelandet.<\/p>\n<p>Ich hatte dann an die Mission geschrieben und alles geschildert und dass wir so gerne wieder Anschluss an die Kirche haben m\u00f6chten. Daraufhin wurden eines Tages von der Mission zwei Missionare nach Liepe geschickt. Sie haben eine kleine Versammlung mit uns gemacht und uns das Abendmahl gereicht. Das war so wunderbar f\u00fcr uns! Die Missionare sagten, dass es jetzt nach dem Krieg schon eine kleine Gemeinde in Schwerin gibt, bestehend aus lauter Fl\u00fcchtlingen. Sie sagten, wir sollten unbedingt versuchen, nach Schwerin zu kommen. Wir machten uns also auf den Weg, und Schwester Garbrecht und ich gingen aufs Arbeitsamt. Man durfte n\u00e4mlich nur in die Stadt ziehen, wenn man dort Arbeit hatte. Aber der Herr segnete uns, wir bekamen Arbeit und wir (meine Mutter, meine beiden Kinder und ich sowie Schwester Garbrecht mit ihrer alten Mutter) konnten nach Schwerin ziehen,<\/p>\n<p>In der kleinen Schweriner Gemeinde gab es K\u00f6nigsberger Mitglieder, n\u00e4mlich Geschwister Meyer, Geschwister Hellwig und Geschwister Christochowitz. Wir waren so gl\u00fccklich, dass wir wieder in unserer Kirche zu Hause waren. Das war 1946.<\/p>\n<p>Die ganze Zeit hatte ich keine Nachricht von meinem Mann. Endlich nach \u00fcber drei Jahren erhielt ich die erste Postkarte von ihm aus russischer Gefangenschaft. Ich hatte an den Suchdienst in Berlin geschrieben, und auch mein Mann hatte sich dort hingewandt, sodass wir uns dadurch gefunden haben. Nach Hause aus der Gefangenschaft kam mein Mann dann einen Tag vor Weihnachten im Jahr 1949. Also war er seit dem Einzug in den Krieg 1940, bis er nach Hause kam, fast 10 Jahre weg.<\/p>\n<p>Am 23.Dezember 1949 gingen die Kinder und ich schon eine Stunde eher zum Bahnhof und dort haben wir auf den Zug gewartet. Von weitem sah ich meinen Mann aussteigen. Aber er sah sehr ver\u00e4ndert aus. Er hatte ja auch Furchtbares durchgemacht \u2013 f\u00fcnf und halb Jahre russische Gefangenschaft. Er war oft sehr schwer krank hat aber alle schrecklichen Krankheiten wie Ruhr, Malaria und \u00c4hnliche \u00fcberstanden. Er erz\u00e4hlte, dass er in einer gro\u00dfen Halle gelegen hat, und um ihn herum sind die Gefangenen gestorben. Wenn ihm nicht manchmal die gesunden Kameraden eine Sch\u00fcssel mit Kohlsuppe gebracht h\u00e4tten, h\u00e4tte er es wohl nicht \u00fcberstanden. Niemand sonst k\u00fcmmerte sich um die Schwerkranken. Aber nun war er zu Hause. Er sah sehr ver\u00e4ndert aus, man konnte ihn kaum erkennen, weil er so ein aufgeschwemmtes Gesicht durch das viele Wasser im K\u00f6rper hatte. Langsam erholte er sich und allm\u00e4hlich hat er dann auch ein bisschen mehr erz\u00e4hlt, was er erlebt und durchgemacht hat. Seine Gefangennahme hat er so geschildert.<\/p>\n<p>Er war Sanit\u00e4ts-Unteroffizier und musste Medikamente nach vorne an die Front bringen. Pl\u00f6tzlich kamen russische Panzer und \u00fcberrollten den kleinen Bunker, worin sich die Deutschen versteckt hatten. Dann kamen die Russen mit ihren vorgehaltenen Waffen und schrien: &#8222;Alle rauskommen!&#8220;, und einige wurden gleich geschlagen. So begann die Gefangenschaft, und sie dauerte 5\u00bd Jahre.<\/p>\n<p>Unser Leben normalisierte sich allm\u00e4hlich. Im Jahr 1952 wurde mein Mann Gemeindepr\u00e4sident in Schwerin. Er \u00fcbte diese Berufung 12 Jahre aus. In dieser Zeit kaufte er das Grundst\u00fcck, auf dem sich die Gemeinde heute noch befindet (allerdings jetzt mit einem sch\u00f6nen neuen Gemeindehaus). Er kaufte es damals auf seinen Namen, weil die Kirche in der DDR-Zeit keine Grundst\u00fccke kaufen durfte. Im Jahr 1986 wurde mein Mann zum Hohen Priester ordiniert. Er starb am 1.M\u00e4rz 2004 in seinem 93.Lebensjahr im festen Glauben an unseren Erl\u00f6ser.<\/p>\n<p>Nachdem ich dies alles aus meiner Erinnerung aufgezeichnet habe, m\u00f6chte ich abschlie\u00dfend noch mein eigenes Zeugnis hinzuf\u00fcgen: Es mag paradox klingen, aber die schlimmsten Erlebnisse und Pr\u00fcfungen, die ich in den schweren Jahren hatte, haben dazu beigetragen, dass mein Zeugnis stark und unersch\u00fctterlich geworden ist. Denn gerade in den schwersten Situationen habe ich die N\u00e4he und die Hilfe des Vaters im Himmel und unseres Herrn Jesu Christi sp\u00fcren d\u00fcrfen, und das ist unausl\u00f6schlich in mir verankert, und ich bin so dankbar daf\u00fcr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stettin, Pommern Ich bin Schwester Elli Polzin. Ich bin geboren am 9. Dezember 1913 in Stettin [heute polnisch Szczecin]. Als ich 1 Jahr alt war, starb mein Vater. Meine Eltern sind Max Zechert, geboren am 23.November 1875, und Auguste Zechert, geborene Bienert, geboren am 14.Januar. 1880. Meine Mutter hat nicht wieder geheiratet und ich habe [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[21,56],"tags":[],"class_list":["post-73","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-p","category-polen"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Elli Polzin - Mormonengeschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Elli Polzin - Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Stettin, Pommern Ich bin Schwester Elli Polzin. Ich bin geboren am 9. Dezember 1913 in Stettin [heute polnisch Szczecin]. Als ich 1 Jahr alt war, starb mein Vater. Meine Eltern sind Max Zechert, geboren am 23.November 1875, und Auguste Zechert, geborene Bienert, geboren am 14.Januar. 1880. Meine Mutter hat nicht wieder geheiratet und ich habe [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Mormonengeschichte\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-10-13T18:53:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-04-11T09:16:25+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Guest Author\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Guest Author\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"18 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin\"},\"author\":{\"name\":\"Guest Author\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"headline\":\"Elli Polzin\",\"datePublished\":\"2011-10-13T18:53:47+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-11T09:16:25+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin\"},\"wordCount\":3631,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Elli-Polzin.jpg\",\"articleSection\":[\"P\",\"Polen\"],\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin\",\"name\":\"Elli Polzin - Mormonengeschichte\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Elli-Polzin.jpg\",\"datePublished\":\"2011-10-13T18:53:47+00:00\",\"dateModified\":\"2014-04-11T09:16:25+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-AT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#primaryimage\",\"url\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Elli-Polzin.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/files\\\/2011\\\/10\\\/Elli-Polzin.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/73\\\/elli-polzin#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Elli Polzin\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/\",\"name\":\"Mormonengeschichte\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de-AT\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287\",\"name\":\"Guest Author\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-AT\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Guest Author\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/de.elds.org\\\/mormonengeschichte-de\\\/author\\\/guestauthor\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Elli Polzin - Mormonengeschichte","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Elli Polzin - Mormonengeschichte","og_description":"Stettin, Pommern Ich bin Schwester Elli Polzin. Ich bin geboren am 9. Dezember 1913 in Stettin [heute polnisch Szczecin]. Als ich 1 Jahr alt war, starb mein Vater. Meine Eltern sind Max Zechert, geboren am 23.November 1875, und Auguste Zechert, geborene Bienert, geboren am 14.Januar. 1880. Meine Mutter hat nicht wieder geheiratet und ich habe [&hellip;]","og_url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin","og_site_name":"Mormonengeschichte","article_published_time":"2011-10-13T18:53:47+00:00","article_modified_time":"2014-04-11T09:16:25+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Guest Author","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Guest Author","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"18 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin"},"author":{"name":"Guest Author","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"headline":"Elli Polzin","datePublished":"2011-10-13T18:53:47+00:00","dateModified":"2014-04-11T09:16:25+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin"},"wordCount":3631,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg","articleSection":["P","Polen"],"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin","name":"Elli Polzin - Mormonengeschichte","isPartOf":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg","datePublished":"2011-10-13T18:53:47+00:00","dateModified":"2014-04-11T09:16:25+00:00","author":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#breadcrumb"},"inLanguage":"de-AT","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#primaryimage","url":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg","contentUrl":"http:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/files\/2011\/10\/Elli-Polzin.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/73\/elli-polzin#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Elli Polzin"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#website","url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/","name":"Mormonengeschichte","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de-AT"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/#\/schema\/person\/2f08098376d74987f0d6018bdee47287","name":"Guest Author","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-AT","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/a76c74959b3508e6532b88b40960929d9bf763b58289888963534a1a8daff98a?s=96&d=mm&r=g","caption":"Guest Author"},"url":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/author\/guestauthor"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1486,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73\/revisions\/1486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/de.elds.org\/mormonengeschichte-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}